Nachdem Vavideo, eine Webseite, die als würdiger Nachfolger der ruhmreichen Mediathek.app angetreten war, vor zwei Wochen wegen der Vorschaubilder (!) abgemahnt wurde, hier eine kleine, hilfreiche Webseite, die aus Arte+7-URLs die Direktdownloadlinks extrahiert. Falls das mal wer braucht.
#webservice (122)
tiii.me berechnet, wie viel Lebenszeit ihr mit dem Gucken von Fernsehserien verbracht habt
Nettes Projekt von Alex Cican. (via Nerdcore)
Graph TV, Visualisierung der IMDb-Wertungen von Serien
Graph TV is a visualization tool which graphs tv show ratings by episode. Each season is assigned a different color and linear regressions are calculated for each season as well as for the entire series. Each point on the graph displays the episode title, rating, and other data.
(via Waxy)
TLDRLegal – Software Licenses in Plain English
Ideal um sich schnell eine Übersicht über Software-Lizenzen zu verschaffen.
The Cancel Hangar
Schönes Projekt von Shaun Inman, um herauszufinden, ob die Handlung einer Serie zu Ende erzählt wurde oder die Serie vorher abgesetzt wurde. Hat er bereits im Oktober gestartet, ist da aber nicht auf meinem Radar aufgetaucht.
Earth Wind Map
A visualization of global weather conditions, forecast by supercomputers, updated every three hours.
Built by Cameron Beccario; source on GitHub. (via Daring Fireball)
„The Latest“ sammelt die letzten & besten Twitter-Links
We automatically collect the links posted by a bunch of the most interesting people on Twitter. You know the people that always tweet the best links – first. We take all the links they tweet and compile a real-time updated list of the 10 most popular links right now. Plus, all links are automatically posted to our Twitter feed too. Pretty useful, right?
Right. Nur warum gibt’s keinen RSS-Feed?
WorkFlowy, mein neues Lieblingstool für Notizen und To-Do-Listen
Anfang August bin ich auf WorkFlowy1 gestoßen, einen Service, der sich selbst als „world’s best tool for taking notes and making lists“ bezeichnet. Und da ich immer auf der Suche nach einer besseren Möglichkeit zur Organisation meiner Notizen und zum Anlegen von To-Do-Lists bin, konnte ich natürlich nicht anders, als den mir bis dahin gänzlich unbekannten Dienst auszuprobieren.

Und was soll ich sagen: Seitdem lebe ich in WorkFlowy. Es hat meine Notiz-App ersetzt und mein To-Do-Listen-Dilemma endlich und scheinbar endgültig gelöst. Mit SimpleNote, bisher meine Notiz-App of choice, stand ich schon seit längerem auf Kriegsfuß. Trotz Tagging herrscht hier Chaos, wenn man ein paar hundert Notizen hat – auch der Automattic-Aufkauf und das neue Design änderten das nicht.2 Auf der To-Do-List-Seite sah es nicht besser aus: Während Due (iTunes-Partnerlink) zwar mein „Samstag um 13 Uhr Blumen gießen“-Problem vorzüglich gelöst hat, fehlte es mir nach wie vor an einer Möglichkeit jenseits von Papier abzuarbeitende To-Do-Listen anzulegen. Die TaskPaper-Idee gefiel mir besser als die Umsetzung und todo.txt war mir überraschenderweise nicht flexibel genug. Ich war drauf und dran, meine eigene Lösung zu programmieren – da trat WorkFlowy in mein Leben.
Der „Fit your entire brain on one piece of paper“-Ansatz von WorkFlowy sieht dabei so aus: Listen können beliebig viele Unterlisten beinhalten. Die oberste Ebene habe ich bei mir z.B. in ‚Privat‘, ‚Studium‘, ‚Projekte‘ und ‚Medien‘ eingeteilt. Unter diesen Punkten verbergen sich weitere Punkte mit weiteren Unterpunkten mit weiteren Unterpunkten mit weiteren Unterpunkten. Ihr versteht schon. Ein Outliner auf Crack, sozusagen. Jeder Eintrag kann mit #tags und @kontext oder einer zusätzlichen Notiz versehen werden. Außerdem lassen sich alle Einträge als „erledigt“ markieren. Die verschiedenen Listen können auf der aktuell angezeigten Seite ausgeklappt werden oder man „zoomt“ in sie herein. Klingt kompliziert, ist es aber keineswegs.

Der Dienst ist browserbasiert3, aber natürlich gibt es auch eine App für iPhone & iPad. Die ist zwar mehr als okay, könnte an der ein oder anderen Stelle aber noch verbessert werden (um einen Landscape-Mode zum Beispiel). Außerdem sind manche Funktionen, wie etwa das Anlegen von Shared Lists, bisher nur über die Webseite verfügbar. Apropos Shared Lists: Hiermit ist es möglich Listen mit anderen WorkFlowy- und Nicht-WorkFlowy-Nutzern zu teilen, wobei ausgewählt werden kann, ob diese die Liste nur sehen oder auch bearbeiten dürfen. Hier eine Beispielliste. Meine Verlobte und ich nutzen geteilte Listen mittlerweile für fast alles, was von uns beiden zusammen organisiert werden will: Einkaufslisten, Hochzeitsvorbereitungen oder unsere Watchlist kommender Kinofilme.
Hinter WorkFlowy stehen zwei Entwickler, die Vollzeit daran arbeiten und die man mit einem Pro-Account, der $5/Monat oder $50/Jahr kostet, unterstützten kann. Damit gibt’s dann z.B. auch ein automatisches Dropbox-Backup und die Möglichkeit unbegrenzt viele List-Items anzulegen. Im Free-Account ist der Export nur per Copy & Paste möglich4 und man kann nur 750 Items pro Monat anlegen. Es sei denn man meldet sich über (m)einen Referrer-Link an, dann gibt’s nämlich 250 Items mehr pro Monat. Aber lasst euch von einem Hardcore-Nutzer sagen, dass das dann auch vollkommen ausreicht.
In diesem Sinne: Seht euch WorkFlowy an, der Dienst ist unverständlicherweise nicht annähernd so bekannt, wie er sein müsste. Und: „Make Lists. Not War.“
- Die Links auf WorkFlowy enthalten meinen Referrer, wodurch du und ich im Free-Account jeweils 250 Items mehr pro Monat bekommen. [↩]
- Für bebilderte Notizen, sammelnswerte Textstellen, usw. benutze ich übrigens seit jeher Evernote (Referrer-Link). [↩]
- Ich hab mir eine WorkFlowy-Fluid-App gebastelt und ins Dock gepackt. [↩]
- Formatiert, als Plain Text oder OPML. [↩]
Erkenntnisse vom „Read it later“-Dienst Pocket
FastCompany hat mit Pocket-CEO Nate Weiner gesprochen, der ein paar Zahlen zu seinem Dienst, den er als „DVR for the web“ bezeichnet, verraten hat. Demnach werden täglich über 1,5 Millionen Artikel in Pocket gespeichert, davon 87 Prozent kurze Texte und 13 Prozent „long reads“. Letztere erzeugen mehr Interaktion, aber durchschnittlich hat ein Artikel eine Lebenserwartung von 37 Tagen, in denen er noch gelesen und geteilt wird, nachdem er für später gespeichert wurde. Wissen wir das auch.
Webseite, die das aktuell beliebteste Bild auf Reddit, Twitter, Tumblr, Instagram & Flickr zeigt
(via Laughing Squid)