#webdesign

Designing blogs for readers

Als ich heute in meinem Pinboard-Archiv stöberte, bin ich auf diesen vier Jahre alten Artikel von Matt Gemmell gestoßen, in dem er erklärt, welche Features moderne (as in 2013) Blogs brauchen und auf welche man getrost verzichten kann.

Da ich gerade an der neuen Version dieses Blogs arbeite, eine interessante Lektüre – vor allem weil der Beitrag nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.1 Die Erkenntnis: Man soll den Lesern das bestmögliche, einfachste Leseerlebnis bereiten – obwohl sie eigentlich nur die zweite Geige spielen:

I think that blogs are for their authors first, and their readership second.

  1. Auch weil quasi keine Weiterentwicklung bei Blogs stattgefunden hat. []

„You know what? Fuck Drop Downs.“

 
(YouTube Direktlink)

Unterhaltsamer SXSW-Talk von Eric Campbell und Golden Krishna:

Our relationship with technology survives on old form field mechanisms. While they provide a way for us to tell our tech what to do, they also provide yet another annoying and unnecessary hoop for the consumer to jump through before reaching his destination. Join us for the conversation that marks the beginning of the death of dropdowns.

Ich arbeite derzeit an shortfil.ms 2.0 und frage mich da auch, wie ich die Genre-Auswahl der Discovery-Tools optimieren kann. (Wenn jemand ne Idee hat, gerne melden: Tausche Ideen gegen Kölsch. 😉)

codedoodl.es

codedoodl.es is a showcase of curated creative coding sketches. The aim of these doodles is to exhibit interactive, engaging web experiments which only require a short attention span. No loading bars, no GUI, no 5MB 3D models or audio files, just plain and simple doodles with code.

Ich habe ja sowieso ein Faible für Domain-Namen, die die TLDs miteinbeziehen (siehe shortfil.ms, kurzfil.me, koest.lich.es und – pssst, geheimer Hinweis auf ein neues Projekt – webpeo.pl), aber das hier ist auch so echt gut und sehenswert.

Web Design – The First 100 Years

Verschriftlichung eines langen Vortrags, den Maciej Ceglowski, der Gründer von Pinboard, im letzten Jahr auf der HOW Interactive Design-Konferenz gehalten hat. Ausgehend von einer Analogie zur Luftfahrt beschreibt er darin die bisherige und zukünftige Entwicklung des Webs und setzt sich mit verschiedenen, kritisch betrachteten Sichtweisen auf unser aller Digitalsphäre auseinander. Wenn ihr im Netz lebt und arbeitet sicherlich der Must-Read der Woche.