#webdesign

Dark Neill

Screenshot of Dark Neill

Es ist jetzt fast drei Jahre her, dass die aktuelle Inkarnation des hiesigen Designs – Codename „Neill“ (as in „Neill Blomkamp“) – hier einge­führt wurde. Seitdem ist Webdesign-technisch viel passiert: Devices werden gleichzeitig immer größer und kleiner, Browser und Betriebs­systeme unterstützen mit ihrem jeweiligen „Dark Mode“ mittlerweile unsere dunklen Seiten. Und das nicht nur für nativen Anwendungen, sondern auch für Websites.

Während ich dieser Tage in der glücklichen Lage bin, meine Brötchen weiterhin im Home Office zu verdienen, dachte ich mir, dass ich ja nicht nur anderer Leuts Websites und Apps konzipieren, gestalten und entwickeln könnte, sondern den Lockdown auch mal dazu nutzen könnte, meine eigenen Projekte und inbe­sondere diese Seite voran­zubringen. (Womit ich nicht alleine bin.)

Und so habe ich die letzten Abende damit verbracht, ein paar Optimierungen am hiesigen Theme vorzunehmen. Das Offenkundigste, wie diejenigen unter euch, die sich gerade auf dieser Website befinden und den Dark Mode in ihrem Betriebssystem/Browser aktiviert haben, bereits wissen: Es gibt hier nun auch ein dunkles Farbschema. D.h. je nach System­präferenz wird euch eay.cc nun hell oder dunkel angezeigt. Aus „Neill“ wird „Dark Neill“. Wenn ihr wollt.1

Darüber hinaus gibt’s viele kleinere Opti­mierungen, wie z.B. eine größere Skalierung der Website, wenn ihr sie auf größeren Displays besucht. Zudem habe ich noch weitere Anpassungen (not sure to call them features yet) für die nächsten Quarantäne­abende angedacht. Und vielleicht kommt hier und da sowieso noch was Neues. Warten wir ab und bleiben wir gesund!


An die anwesenden Techniker: Zwei Artikel, die äußert hilfreich bei der Um­setzung eures ersten Dark Mode sind, sind dieser Blogpost von Jeremy Keith und dieser Deep Dive zum Thema von Tom Steiner (mit dem großartigen Titel „Hello darkness, my old friend“). You’re welcome. 🌚

Update, 20.05.: Dark Neill – jetzt auch mit Dark Mode Toggle!

  1. Im nächsten Schritt werde ich noch einen Umschalter implementieren, mit dem sich eure System­präferenz auf Wunsch überschreiben lässt. []

Designing blogs for readers

Als ich heute in meinem Pinboard-Archiv stöberte, bin ich auf diesen vier Jahre alten Artikel von Matt Gemmell gestoßen, in dem er erklärt, welche Features moderne (as in 2013) Blogs brauchen und auf welche man getrost verzichten kann.

Da ich gerade an der neuen Version dieses Blogs arbeite, eine interessante Lektüre – vor allem weil der Beitrag nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.1 Die Erkenntnis: Man soll den Lesern das bestmögliche, einfachste Leseerlebnis bereiten – obwohl sie eigentlich nur die zweite Geige spielen:

I think that blogs are for their authors first, and their readership second.

  1. Auch weil quasi keine Weiterentwicklung bei Blogs stattgefunden hat. []

„You know what? Fuck Drop Downs.“

 
(YouTube Direktlink)

Unterhaltsamer SXSW-Talk von Eric Campbell und Golden Krishna:

Our relationship with technology survives on old form field mechanisms. While they provide a way for us to tell our tech what to do, they also provide yet another annoying and unnecessary hoop for the consumer to jump through before reaching his destination. Join us for the conversation that marks the beginning of the death of dropdowns.

Ich arbeite derzeit an shortfil.ms 2.0 und frage mich da auch, wie ich die Genre-Auswahl der Discovery-Tools optimieren kann. (Wenn jemand ne Idee hat, gerne melden: Tausche Ideen gegen Kölsch. 😉)

codedoodl.es

codedoodl.es is a showcase of curated creative coding sketches. The aim of these doodles is to exhibit interactive, engaging web experiments which only require a short attention span. No loading bars, no GUI, no 5MB 3D models or audio files, just plain and simple doodles with code.

Ich habe ja sowieso ein Faible für Domain-Namen, die die TLDs miteinbeziehen (siehe shortfil.ms, kurzfil.me, koest.lich.es und – pssst, geheimer Hinweis auf ein neues Projekt – webpeo.pl), aber das hier ist auch so echt gut und sehenswert.

Web Design – The First 100 Years

Verschriftlichung eines langen Vortrags, den Maciej Ceglowski, der Gründer von Pinboard, im letzten Jahr auf der HOW Interactive Design-Konferenz gehalten hat. Ausgehend von einer Analogie zur Luftfahrt beschreibt er darin die bisherige und zukünftige Entwicklung des Webs und setzt sich mit verschiedenen, kritisch betrachteten Sichtweisen auf unser aller Digitalsphäre auseinander. Wenn ihr im Netz lebt und arbeitet sicherlich der Must-Read der Woche.