(via Daring Fireball: „There are good Elle Cordova videos, and there are great ones.“)
#video (43)
The Pelican comparison grid for Astra is pretty interesting
Nach Fable 5.1 ist in dieser Woche auch GPT-6 Astra erschienen. Simon Willison hat natürlich wieder Pelikane zeichnen lassen und diese dann auch mit OpenAIs GPT-5.6-Vorgängermodellen Sol, Terra, Luna verglichen. Das Spannende: Nicht nur, dass GPT-6 selbst auf den niedrigeren Reasoning-Levels bessere Ergebnissen liefert als GPT-5.6, nein, sie sind auch noch besser als alles unter dem höchsten Reasoning von Fable 5.1.
Das Demovideo auf der Astra-Seite, das auch hier drüber eingebunden ist, finde ich übrigens ganz schick. Es zeigt verschiedene Personen, die mal mehr, mal weniger klassische Computerarbeiten durch natürliche Spracheingabe anweisen, woraufhin GPT-6 antwortet und die Aufgaben per Computer Use live umsetzt. Die Computer-Use-Fähigkeit von Codex ChatGPT sind definitiv mein Tech-Feature des Jahres, aber das hier, fürchte ich, ist in diesem Tempo noch Vaporware. Aber vermutlich nicht mehr lange.
The Pelican comparison grid for Astra is pretty interesting
I got access to GPT-6 Astra this afternoon, so naturally I used it to generate SVGs of pelicans riding bicycles—at low, medium, high, xhigh and max reasoning levels (Astra doesn’t …
Something’s Happening to the Ozone Hole
Aber speaking of Klimawandel, hier ein positives Beispiel der wie immer hervorragenden Cleo Abram, die zeigt, wie sich die Weltgemeinschaft zunächst zugunsten der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Antarktis 1959 im Antarktis-Vertrag und 1987 nach der Entdeckung des Ozonlochs im Montrealer Protokoll für deren Schutz eingesetzt hat.
Sie sieht das richtigerweise als positive Beispiele dafür, wie unsere Großeltern- und Elterngenerationen im notwendigen Moment das Richtige getan haben, und schlussfolgert daraus, dass auch unsere Generation richtig handeln wird, was nicht nur die aktuellen Herausforderungen der Antarktis sondern die des gesamten Planeten angeht.
Allerdings hat sie die Rechnung ohne die in den letzten hundert Jahren entstandenen Lobbyisten, Industrien und Billionäre gemacht (vielleicht schon, aber sie erwähnt sie zumindest nicht). Wir sollten uns also – meiner Meinung nach – nicht nur auf uns selbst bzw. unsere gewählten Vertreter verlassen, sondern umweltfeindliches Verhalten alsbald im großen Stil und international strafrechtlich verfolgen, damit auch die, die jetzt noch davon profitieren, davor zurückschrecken.
Und jetzt habe ich wieder aus einem eigentlich positiven Beitrag wieder etwas Negatives gemacht. 😅
Keine Angst
Vor über fünf Jahren habe ich auf Danger Dans »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt« verwiesen und das bald erscheinende, gleichnamige Album. Was ich damals nicht wusste, war, dass Danger Dans Klavieralbum meine Top 3 aller Alben von 2021 maßgeblich mitbestimmen würde. Ein fantastisches Werk, von vorne bis hinten.
In wenigen Wochen, am 1. Oktober, erscheint mit »Keine Angst«, das nächste Soloalbum von Danger Dan. Ich bin mir sicher, dass mir dieses Album ähnlich gut gefallen wird, allen voran nach der zuletzt veröffentlichten Auskopplung »Keine Angst«, die einen Medienskandal auslöste, als Danger Dan und Igor Levit von der ZDF-Intendanz aus »Die Anstalt« ausgeladen wurden, die wiederum zwischenzeitlich adäquat reagiert hat.
Jedenfalls – late to the game, jaja – möchte ich euch darauf hinweisen, dass es abermals ein hervorragendes Stück Musik ist. Eine Anleitung zum Bevor-es-zu-spät-ist-Widerstand, die ich euch nur empfehlen kann, solltet ihr zur der dünnen Schnittmenge der hiesigen Leser*innen gehören, die das Lied nicht schon auf anderem Wege gehört haben.
Honest Government Ad for Palantir
How people secretly record you with Meta glasses
Ihr erinnert euch an Metas KI-Brillen, die intime Aufnahmen an externe Mitarbeiter weiterleiten? Ja, stellt sich heraus, dass es für genau diese Meta Ray-Bans einen Schwarzmarkt gibt, der den LED-Indikator, der nach außen signalisiert, dass gerade aufgenommen wird, entfernt. Für 50-100$. So Joanna Stern, die zuletzt mit ihrem eigenen, neuen Channel gestartet ist, in ihrem neuesten Video:
Jony Ive shows me the most controversial Ferrari ever
Bleiben wir in Italien und beim Papst:
Die hervorragende Cleo Abram von »Huge If True« ist weiterhin killing it. An die überaus interessanten Interviews mit Demis Hassabis, seineszeichens Google DeepMind-CEO, und dem Nerd-Fest mit Andy Weir, Autor von »Der Marsianer« und von »Project Hail Mary«, reiht sich nun ein Gespräch mit Ferraris Chief Designer Flavio Manzoni und Apple’s / LoveFrom’s / io’s Jony Ive über das Design bzw. Interieurdesign, für das Ive & Team verantwortlich waren, des gerade vorgestellten, ersten E-Autos von Ferrari, dem Ferrari Luce.
Natürlich ist das Ganze Marketing für Ferrari (wie so oft bei Interviews), aber ich finde die Fragen und Einblicke, die dabei generiert werden, durchaus spannend. Und der Luce? Ist weniger am Fahrzeugdesign der zeitgenössischen Ferraris – mit denen ich stets eher wenig anfangen konnte – und mehr an den klassischen Modellen orientiert, so dass er mir durchaus gefällt.
New Things with Joanna Stern
Die hervorragende Joanna Stern hat, nachdem sie zuletzt ihren prestigeträchtigen Job als (Video-)Tech-Journalistin beim Wall Street Journal verließ, nun einen eigenen Newsletter und YouTube-Channel gestartet – und eröffnet damit, dass sie sich Tipps von niemand geringerem als YouTuber-Legende Casey Neistat abholt.
Sieht sehr vielversprechend aus und noch etwas persönlicher und humorvoller als ihre eh schon guten WSJ-Videos, wie „I Tried the First Humanoid Home Robot. It Got Weird.“ oder „How Many Steaks Can One AI Video vs. AI Image Cook?„. Klingt als bekämen wir mit New Things jetzt noch mehr davon.
SuprOrdinary
Als der Designer Devin Mathews von der renommierten Agentur Buck vor knapp einem Jahr die oben zu sehende, erste Episode seines neuen, ersten YouTube-Channels SuprOrdinary veröffentlichte, schrieb mein Kollege Marcel auf Mastodon:
I think I have seen the most beautiful video of the day, the week, the month or maybe even the year. There are very few creators who have convinced me to subscribe within the first few minutes of a video. The storytelling, the visuals, the editing, the music and a good sense of humor make this truly amazing.
Und was soll ich sagen: Er sollte recht behalten. In den folgenden Wochen und Monaten war jedes von Devins neuen Videos – und es wurden nur 3 weitere – detailreiches Gesprächsthema im Hypercode-Office.
In den SuprOrdinary-Videos geht es vordergründig darum, neue Wege für die eigene Kreativität zu finden, tatsächlich dann doch aber um etwas mehr. In der ersten Folge – The Sandwich Episode – gestaltet er z.B., ohne deren Auftrag oder zunächst Wissen, einen lokalen Sandwichladen neu, um seiner Auftragsarbeit für die ganz großen etwas entgegen zu setzen1. In The Hair Episode sammelt er ein Jahr lang die Duschhaare seiner Frau2, um daraus Kunst zu machen, verarbeitet aber eigentlich den Verlust seines Cousins.
Gerade arbeiten Devin und sein Bruder an der zweiten Staffel und sind hier und da schon in Podcasts zu Gast, sodass es bald weitergehen dürfte.
Bewegtbildstefan in YouTube-Werbung

Diese Nachricht habe ich in den letzten Wochen so oder so ähnlich dutzendfach in den diversen Messengern oder im Social Web bekommen.
Grund dafür ist, dass meine Firma Hypercode vom Team von awork besucht wurde und diese eine schöne Customer Story über uns und unsere awork-Nutzung gemacht haben – und das anschließend bei YouTube mit Geld beworfen haben. Aktuell liegen zwei sehr ähnliche Fassungen des Videos bei insgesamt über 270.000 Views.
Da das Video mit mir eröffnet, bedeutet das, dass mich einige Leute in den vergangenen Wochen erstmalig oder mal wieder in Bewegtbild gesehen haben. Der obige Wortlaut stammt z.B. von meinem ehemaligen Kollegen Dominik (Grüße, Spezialeins!).
Wenn ihr also schon immer mal wissen wolltet, wie ich klinge und wie kräftig ich auf einem Laptop tippe, der nicht meiner ist, dann habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu (ich finde zwar, ich sehe auf dem Thumbnail etwas ängstlich aus, aber das ist nur fair, denn wie muss es euch erst gehen, wenn ich plötzlich und unvermittelt in eurer YouTube-Werbung auftauche? 🙈):
Und apropos awork: Ihr erinnert euch richtig, wenn ihr euch daran erinnert, dass diese hier bereits Erwähnung fanden. Denn im vergangenen April haben wir eine awork-Raycast-Extension veröffentlicht, die unsere Lieblings-Produktmanagementsoftware mit unserem Lieblings-Application-Launcher vereint.