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Bewegtbildstefan in YouTube-Werbung

Animierte iMessage-Notification mit dem Text 'Was machst du in meiner YouTube-Werbung?'

Diese Nachricht habe ich in den letzten Wochen so oder so ähnlich dutzend­fach in den diversen Messengern oder im Social Web bekommen.

Grund dafür ist, dass meine Firma Hypercode vom Team von awork besucht wurde und diese eine schöne Customer Story über uns und unsere awork-Nutzung gemacht haben – und das anschließend bei YouTube mit Geld beworfen haben. Aktuell liegen zwei sehr ähnliche Fassungen des Videos bei insgesamt über 270.000 Views.

Da das Video mit mir eröffnet, bedeutet das, dass mich einige Leute in den vergangenen Wochen erstmalig oder mal wieder in Bewegt­bild gesehen haben. Der obige Wortlaut stammt z.B. von meinem ehemaligen Kollegen Dominik (Grüße, Spezialeins!).

Wenn ihr also schon immer mal wissen wolltet, wie ich klinge und wie kräftig ich auf einem Laptop tippe, der nicht meiner ist, dann habt ihr jetzt die Gelegen­heit dazu (ich finde zwar, ich sehe auf dem Thumbnail etwas ängstlich aus, aber das ist nur fair, denn wie muss es euch erst gehen, wenn ich plötzlich und unvermittelt in eurer YouTube-Werbung auftauche? 🙈):

 
(YouTube Direktlink)

Und apropos awork: Ihr erinnert euch richtig, wenn ihr euch daran erinnert, dass diese hier bereits Erwähnung fanden. Denn im vergangenen April haben wir eine awork-Raycast-Extension veröffentlicht, die unsere Lieblings-Produkt­management­software mit unserem Lieblings-Application-Launcher vereint.

John Likens’ »Raphael Unleashed«

 
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Anger is a Gift. This is Raphael Unleashed. The version of the Ninja Turtles I’ve always wanted to see on the big screen. Enter into the darker side of the TMNT universe. A world where brotherhood is tested, violence has consequences, and Raphael’s rage is both his greatest weapon and his greatest flaw. It’s TMNT pushed to its limits: visceral, dramatic, and a hell of a lot of fun to watch.

John Likens, seines Zeichens Filmemacher, der u.a. für die Eröffnungs­sequenz im letzten »Deadpool & Wolverine« verantwortlich war („Bye Bye Bye“), hat nach deutlich kürzerem Test-Footage zu Leonardo und Donatello (beide von 2023) nun eine längere Kampf­sequenz mit Raphael hochgeladen. Und die macht Lust auf mehr, wenn es mal wieder eine erwachsene, nicht von Michael Bay & Co. ins Lächerliche verunstaltete Version unserer Lieblings­schild­kröten sein darf. Ninja Turtles / Michaelangelo Emoji

Für 2028 ist ein bisher nicht weiter betitelter Teenage Mutant Ninja Turtles-Realfilm von »Fast & Furious«-Produzenten Neal H. Moritz angekündigt, der vermutlich nach »Mutant Mayhem 2«1 veröffentlicht werden soll, sich aber wohl eher an alle vier Quadranten richten soll, Paramounts Erfolg mit den Sonic-Filmen sei dank. 🙄

  1. Wovon ich den ersten übrigens sehr mochte. In die dazugehörige Serie habe ich allerdings noch nicht geschaut. []

Why 2025 is the single most pivotal year in our lifetime

 
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Ein interessantes, wenn auch etwas pathetisches Video, in dem der Futurist Peter Leyden argumentiert, dass wir uns durch die gleichzeitigen, rasanten Entwicklungen in Künstlicher Intelligenz, sauberer Energie und Biotechnologie an einem historischen Wendepunkt befinden. „One of the rare moments in American and global history when everything gets reimagined at once“.

Leyden, Co-Autor des 1997er und überraschend zutreffenden Wired-Artikels „The Long Boom1, begründet das mit einem Blick in die Vergangenheit, wonach etwa alle 80 Jahre ein kompletter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zyklus endet und ein neuer beginnt – zuletzt um 1945 und jetzt, so Leyden, wieder.

  1. Internet-Archive-Link von letztem Jahr, weil der Artikel dieser Tage ungut abschnitten wird. []

The Miracle of Things that didn’t happen

Hank Green im Video »No One knows when they don’t die« über das Paradoxon und die Tragödie der Prävention:

 
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The tragedy of prevention goes like this: The most effective way to save lives (prevention) is the least noticeable, which leads us to undervaluing it in our individual choices, in what we celebrate, and in public policy, and that undervaluing of prevention leads to a great deal of needless death and suffering.

How does tyranny begin?

 
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Exile. Imprisonment. The end of elections. We know what tyranny looks like once it’s underway.

But how does it start?

In the [New York Times] Opinion Video above, you’ll meet people from around the world who missed the warning signs of tyranny taking root in their home countries.

They can see the red flags, in retrospect. And they have a word of caution: The rule of law doesn’t break down overnight, and checks and balances don’t collapse in an instant.

Tyranny takes time.

The Sustained Two-Shot

»Every Frame a Painting«, die legendäre Video-Essay-Serie von Taylor Ramos und Tony Zhou, ist gestern – nach 8 Jahren Wartezeit – mit einem neuen Video über den Two-Shot zurückgekehrt:

 
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What do you do when you’ve got two actors, a bunch of dialogue, and only enough time to get one camera angle? Consider one of the oldest tools in the filmmaking toolbox: the sustained two-shot.

Hier meine letzte Posts zur Serie:

Ironic Sans über »‘Til Death«: This sitcom got WEIRD when nobody watched it

 
(YouTube Direktlink)

The FOX sitcom „Til Death“ was so bad that nobody watched it. But a fluke in the TV business meant that it needed to stay on the air for one more season. So with no audience and no stakes, the writers got really weird.

David Friedman von Ironic Sans hat sich die Sitcom »‘Til Death« angesehen, die hierzulande »Ehe ist…« hieß, und von 2006 bis 2010 mit eher durchwachsenen Quoten lief. Aus Gründen wurde die Serie dennoch für vier Staffeln am Leben gehalten – bei praktisch keinen Zuschauern. Was die Macher ermutigte etwas experimenteller an das Format heran zu gehen.

Meine bessere Hälfte und ich haben »Ehe ist…« damals tatsächlich verfolgt und konnten nicht glauben, was wir da zu sehen bekamen: Eine solide Sitcom, die immer weiter abdreht. Alles hieran hätte eine Katastrophe sein können (und irgendwie war es das auch), aber dennoch war es fantastisch. Eine Erkenntnis zu der auch David trotz allen kommt:

It was both a giant mess and a surreal masterpiece.

Die Serie solltest ihr nicht nachholen, das Video lohnt sich trotzdem. Im begleitenden Blogpost beschreibt er zudem, wie er ChatGPT genutzt hat, um der Masse an Episoden Herr zu werden.