Ihr erinnert euch an Metas KI-Brillen, die intime Aufnahmen an externe Mitarbeiter weiterleiten? Ja, stellt sich heraus, dass es für genau diese Meta Ray-Bans einen Schwarzmarkt gibt, der den LED-Indikator, der nach außen signalisiert, dass gerade aufgenommen wird, entfernt. Für 50-100$. So Joanna Stern, die zuletzt mit ihrem eigenen, neuen Channel gestartet ist, in ihrem neuesten Video:
#video (38)
Jony Ive shows me the most controversial Ferrari ever
Bleiben wir in Italien und beim Papst:
Die hervorragende Cleo Abram von »Huge If True« ist weiterhin killing it. An die überaus interessanten Interviews mit Demis Hassabis, seineszeichens Google DeepMind-CEO, und dem Nerd-Fest mit Andy Weir, Autor von »Der Marsianer« und von »Project Hail Mary«, reiht sich nun ein Gespräch mit Ferraris Chief Designer Flavio Manzoni und Apple’s / LoveFrom’s / io’s Jony Ive über das Design bzw. Interieurdesign, für das Ive & Team verantwortlich waren, des gerade vorgestellten, ersten E-Autos von Ferrari, dem Ferrari Luce.
Natürlich ist das Ganze Marketing für Ferrari (wie so oft bei Interviews), aber ich finde die Fragen und Einblicke, die dabei generiert werden, durchaus spannend. Und der Luce? Ist weniger am Fahrzeugdesign der zeitgenössischen Ferraris – mit denen ich stets eher wenig anfangen konnte – und mehr an den klassischen Modellen orientiert, so dass er mir durchaus gefällt.
New Things with Joanna Stern
Die hervorragende Joanna Stern hat, nachdem sie zuletzt ihren prestigeträchtigen Job als (Video-)Tech-Journalistin beim Wall Street Journal verließ, nun einen eigenen Newsletter und YouTube-Channel gestartet – und eröffnet damit, dass sie sich Tipps von niemand geringerem als YouTuber-Legende Casey Neistat abholt.
Sieht sehr vielversprechend aus und noch etwas persönlicher und humorvoller als ihre eh schon guten WSJ-Videos, wie „I Tried the First Humanoid Home Robot. It Got Weird.“ oder „How Many Steaks Can One AI Video vs. AI Image Cook?„. Klingt als bekämen wir mit New Things jetzt noch mehr davon.
SuprOrdinary
Als der Designer Devin Mathews von der renommierten Agentur Buck vor knapp einem Jahr die oben zu sehende, erste Episode seines neuen, ersten YouTube-Channels SuprOrdinary veröffentlichte, schrieb mein Kollege Marcel auf Mastodon:
I think I have seen the most beautiful video of the day, the week, the month or maybe even the year. There are very few creators who have convinced me to subscribe within the first few minutes of a video. The storytelling, the visuals, the editing, the music and a good sense of humor make this truly amazing.
Und was soll ich sagen: Er sollte recht behalten. In den folgenden Wochen und Monaten war jedes von Devins neuen Videos – und es wurden nur 3 weitere – detailreiches Gesprächsthema im Hypercode-Office.
In den SuprOrdinary-Videos geht es vordergründig darum, neue Wege für die eigene Kreativität zu finden, tatsächlich dann doch aber um etwas mehr. In der ersten Folge – The Sandwich Episode – gestaltet er z.B., ohne deren Auftrag oder zunächst Wissen, einen lokalen Sandwichladen neu, um seiner Auftragsarbeit für die ganz großen etwas entgegen zu setzen1. In The Hair Episode sammelt er ein Jahr lang die Duschhaare seiner Frau2, um daraus Kunst zu machen, verarbeitet aber eigentlich den Verlust seines Cousins.
Gerade arbeiten Devin und sein Bruder an der zweiten Staffel und sind hier und da schon in Podcasts zu Gast, sodass es bald weitergehen dürfte.
Bewegtbildstefan in YouTube-Werbung

Diese Nachricht habe ich in den letzten Wochen so oder so ähnlich dutzendfach in den diversen Messengern oder im Social Web bekommen.
Grund dafür ist, dass meine Firma Hypercode vom Team von awork besucht wurde und diese eine schöne Customer Story über uns und unsere awork-Nutzung gemacht haben – und das anschließend bei YouTube mit Geld beworfen haben. Aktuell liegen zwei sehr ähnliche Fassungen des Videos bei insgesamt über 270.000 Views.
Da das Video mit mir eröffnet, bedeutet das, dass mich einige Leute in den vergangenen Wochen erstmalig oder mal wieder in Bewegtbild gesehen haben. Der obige Wortlaut stammt z.B. von meinem ehemaligen Kollegen Dominik (Grüße, Spezialeins!).
Wenn ihr also schon immer mal wissen wolltet, wie ich klinge und wie kräftig ich auf einem Laptop tippe, der nicht meiner ist, dann habt ihr jetzt die Gelegenheit dazu (ich finde zwar, ich sehe auf dem Thumbnail etwas ängstlich aus, aber das ist nur fair, denn wie muss es euch erst gehen, wenn ich plötzlich und unvermittelt in eurer YouTube-Werbung auftauche? 🙈):
Und apropos awork: Ihr erinnert euch richtig, wenn ihr euch daran erinnert, dass diese hier bereits Erwähnung fanden. Denn im vergangenen April haben wir eine awork-Raycast-Extension veröffentlicht, die unsere Lieblings-Produktmanagementsoftware mit unserem Lieblings-Application-Launcher vereint.
John Likens’ »Raphael Unleashed«
Anger is a Gift. This is Raphael Unleashed. The version of the Ninja Turtles I’ve always wanted to see on the big screen. Enter into the darker side of the TMNT universe. A world where brotherhood is tested, violence has consequences, and Raphael’s rage is both his greatest weapon and his greatest flaw. It’s TMNT pushed to its limits: visceral, dramatic, and a hell of a lot of fun to watch.
John Likens, seines Zeichens Filmemacher, der u.a. für die Eröffnungssequenz im letzten »Deadpool & Wolverine« verantwortlich war („Bye Bye Bye“), hat nach deutlich kürzerem Test-Footage zu Leonardo und Donatello (beide von 2023) nun eine längere Kampfsequenz mit Raphael hochgeladen. Und die macht Lust auf mehr, wenn es mal wieder eine erwachsene, nicht von Michael Bay & Co. ins Lächerliche verunstaltete Version unserer Lieblingsschildkröten sein darf. 
Für 2028 ist ein bisher nicht weiter betitelter Teenage Mutant Ninja Turtles-Realfilm von »Fast & Furious«-Produzenten Neal H. Moritz angekündigt, der vermutlich nach »Mutant Mayhem 2«1 veröffentlicht werden soll, sich aber wohl eher an alle vier Quadranten richten soll, Paramounts Erfolg mit den Sonic-Filmen sei dank. 🙄
- Wovon ich den ersten übrigens sehr mochte. In die dazugehörige Serie habe ich allerdings noch nicht geschaut. [↩]
Why 2025 is the single most pivotal year in our lifetime
Ein interessantes, wenn auch etwas pathetisches Video, in dem der Futurist Peter Leyden argumentiert, dass wir uns durch die gleichzeitigen, rasanten Entwicklungen in Künstlicher Intelligenz, sauberer Energie und Biotechnologie an einem historischen Wendepunkt befinden. „One of the rare moments in American and global history when everything gets reimagined at once“.
Leyden, Co-Autor des 1997er und überraschend zutreffenden Wired-Artikels „The Long Boom“1, begründet das mit einem Blick in die Vergangenheit, wonach etwa alle 80 Jahre ein kompletter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zyklus endet und ein neuer beginnt – zuletzt um 1945 und jetzt, so Leyden, wieder.
- Internet-Archive-Link von letztem Jahr, weil der Artikel dieser Tage ungut abschnitten wird. [↩]
Why we keep getting back to this
Speaking of Liquid Glass, hier ein hervorragendes, 10 minütiges Video vom empfehlenswerten YouTube-Channel Design Lovers von Ilia Werner über die Geschichte von durchsichtigen, glasähnlichen Interface-Designs: von OS Xs Aqua zu Windows Vistas Aero bis heute.
The Miracle of Things that didn’t happen
Hank Green im Video »No One knows when they don’t die« über das Paradoxon und die Tragödie der Prävention:
The tragedy of prevention goes like this: The most effective way to save lives (prevention) is the least noticeable, which leads us to undervaluing it in our individual choices, in what we celebrate, and in public policy, and that undervaluing of prevention leads to a great deal of needless death and suffering.
How does tyranny begin?
Exile. Imprisonment. The end of elections. We know what tyranny looks like once it’s underway.
But how does it start?
In the [New York Times] Opinion Video above, you’ll meet people from around the world who missed the warning signs of tyranny taking root in their home countries.
They can see the red flags, in retrospect. And they have a word of caution: The rule of law doesn’t break down overnight, and checks and balances don’t collapse in an instant.
Tyranny takes time.