#politik (224)

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What Elon Musk really wants

The Tesla and X mogul has long dreamed of redesigning the world in his own extreme image. Trump may be his Trojan horse.

Genau das richtige für einen ruhigen Sonntag­morgen.

Meine Zusammenfassung: Zwei 80er-Jahre-SciFi-Villains – der übertriebene, etwas dümmliche Präsident, der im ersten Teil an seinem Ego gescheitert ist, und der vermeintlich brillante Tech-Milliardär, der unserem Actionhelden kurz vor Schluss seinen ganzen perfiden Plan offenbaren wird – tun sich für das Sequel zusammen. Der Erste, um sein Ego zu regenerieren, der Zweite, um den feuchten, libertär-autoritären Traum eines Peter Thiels wahr werden zu lassen: eine Technokratie der Milliardäre, die noch den letzten Penny aus dem Pöbel presst.

Of all the risks posed by a second Trump term, this might be one of the most terrifying.

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theatlantic.com

What Elon Musk Really Wants

Why is Elon Musk really all in for Trump? The mogul has long dreamed of redesigning the world to achieve his techno-authoritarian dreams. As @FranklinFoer writes, Trump is just the perfect Trojan horse:

The Disappearance of an Internet Domain

How geopolitics can alter digital infrastructure

Gareth Edwards (der Autor, nicht der Filmemacher) darüber, wie die Rückgabe des Chagos-Archipel von Großbritannien an Mauritius das Ende der beliebten .io-Domain bedeuten könnte (.io steht für „British Indian Ocean Territory“). Dies zeigt, wie geopolitische Veränderungen die digitale Infrastruktur beeinflussen, ähnlich wie beim Fall der .su-Domain nach dem Zerfall der Sowjetunion oder .yu von Jugoslawien.1

  1. Die Wikipedia-Links hier sind übrigens ein interessanter Indikator für die unterschiedliche Qualität der Sprachversionen. Ich verlinke daher übrigens immer auf die bessere, wenn ich die Wahl zwischen Deutsch und Englisch habe. []
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every.to

The Disappearance of an Internet Domain

How geopolitics can alter digital infrastructure

JD Vance says US could drop support for NATO if Europe tries to regulate Elon Musk’s platforms

Wtf. Und in dem zitierten Interview sagt er noch vielen weiteren Unsinn.

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independent.co.uk

JD Vance says US could veto NATO if Europe tries to regulate Elon Musk’s platforms

Republican vice presidential nominee says ‘Germans and other nations’ – not Russia – would ‘have to fund Ukraine’s reconstruction’

X „For you“-Page vom 08.09.2024

X aufgemacht. Hier die ersten 10 Posts meiner „For You“-Page:

  • 1. Tweet: Urlaub von Bekanntem.
  • 2. Tweet: Video, das den Tod eines Menschen zeigt.
  • 3. Tweet: Elon Musk, der ein Bild postet, dass andeutet, dass eine höhere Macht Biden und Harris steuert.
  • 4. Tweet: Werbung für alternative Ohrenstäbchen.
  • 5. Tweet: Video von Gewalttaten israelischer Siedler.
  • 6. Tweet: Linkin Park-Post.
  • 7. Tweet: TikTok-Video von Kuchen mit Wespen.
  • 8. Tweet: Werbung für AI-Bots, die einen vor irgendwas beschützen sollen.
  • 9. Tweet: Kritik an VW.
  • 10. Tweet: „Denkt doch mal an die Kinder“-Content mit Reichsadler-Avatar.

Wikileaks-Gründer Julian Assange kommt durch Deal mit US-Justiz frei

Mehr als zehn Jahre dauerte der Rechtsstreit um eine Auslieferung von Julian Assange an – nun darf er wohl in seine Heimat Australien zurückkehren. Hintergrund ist ein Deal mit den USA, der ein Schuldbekenntnis des Wikileaks-Gründers vorsieht.

Wikileaks auf X:

Screenshot eines Tweets von Wikileaks auf X beginnend mit "JULIAN ASSANGE IS FREE"

Endlich! Thank you for your service! 🫡

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tagesschau.de

WikiLeaks-Gründer Assange kommt durch Deal mit US-Justiz frei

Mehr als zehn Jahre dauerte der Rechtsstreit um eine Auslieferung von Julian Assange an - nun darf er wohl in seine Heimat Australien zurückkehren. Hintergrund ist ein Deal mit den USA, der ein Schuldbekenntnis des WikiLeaks-Gründers vorsieht.

U.N. climate chief says two years to save the planet

Simon Stiell, Executive Secretary of the United Nations Framework Convention on Climate Change said the next two years are „essential in saving our planet“.

„We still have a chance to make greenhouse gas emissions tumble, with a new generation of national climate plans. But we need these stronger plans, now,“ he said.

Ich setze mir eine Erinnerung für in zwei Jahren, was dann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sehr enttäuschend sein wird.

Related: What Earth in 2050 could look like, ein TED-Animationsvideo, das in 5 Minuten quasi die nicht-fiktionalen Aspekte der Apple-TV-Miniserie »Extrapolations« aufzeigt.

Und apropos »Extrapolations«: Erzählerisch nicht immer ganz stark, aber vermutlich die wichtigste Serie, die im letzten Jahr erschienen ist – oder zumindest die, über die ich am meistens nachgedacht habe. Hat aber außer mir scheinbar niemand gesehen.

Sollten wir russische Raketen im NATO Luftraum abschießen?

Enno Lenze beantwortet eine Frage, die ihr euch vielleicht auch gestellt habt, als in der letzten Woche eine russische Rakete den polnischen Luftraum verletzt hat.

Sollten wir russische Raketen im NATO Luftraum abschießen? - Berlin Story News | OpenGraph Preview Image
berlinstory-news.de

Sollten wir russische Raketen im NATO Luftraum abschießen? - Berlin Story News

Seit der Invasion der Ukraine durch Russland gab es mehrere Vorfälle, bei welche russische Drohnen, Hubschrauber oder Raketen in den polnischen NATO-Luftraum eindrangen. Könnte und sollte man diese einfach abschießen? Welche technischen, militärischen und politischen Gründe sprechen dafür o...

Prioritäten

Zwei Nachrichten, heute in der Prime-Time-Tagesschau aneinander gereiht:

  • State of the Global Climate 2023, wonach erneut Rekorde bei den Treibhaus­gas­konzentrationen, den Oberflächen­temperaturen, der Erwärmung und Versauerung der Ozeane, dem Anstieg des Meeres­spiegels, der antarktischen Meereis­bedeckung und dem Gletscher­rückgang gebrochen und z.T. massiv übertroffen wurden.
  • Bayern beschließt Verbot von Gendersprache, womit es Verwaltung, Schulen und Hochschulen nun untersagt ist, Gendersternchen („Bürger*innen“), Binnenmajuskel („LehrerInnen“), Doppelpunkt („Arbeiter:innen“) und Gendergap („Verkäufer_innen“) zu verwenden.

Dass der WMO-Klimareport in der Tagesschau erst als vierter Beitrag dran kam, weil die Eröffnung richtigerweise dem Ukrainekrieg gehören muss, ist schlimm genug.

Dass das Gender-Verbot etwas ist, mit dem sich eine Landesregierung in Anbetracht aller gegenwärtigen Krisen ernsthaft beschäftigt (was uns dann in Nachrichten­formaten präsentiert werden muss), ist eine Katastrophe.

Ein Eingeständnis von Dilettanz und Ignoranz. Bitte priorisieren Sie Ihre Politik.