#nintendo

Slack on a SNES

Bertrand Fan ist Entwickler bei Slack und großer SNES-Fan. Also ganz naheliegend, dass er beides kombiniert und Slack auf einem Super Nintendo zum Laufen bringt:

I recently learned that in the mid 90s in Japan, the Super Nintendo had a peripheral called a Satellaview, which was a satellite modem that would receive data broadcasts from Nintendo.

Are you thinking what I’m thinking? Probably not, but if you can beam satellite signals to a SNES, you can probably run Slack on it.

Cooles Projekt und geniales Fazit:

Follow your dreams, even if your dreams are stupid.

(via Waxy)

Interessant: Ein Alter erreicht zu haben, in dem die Dinge, mit denen man in der Kindheit gespielt hat, im Museum ausgestellt werden.

The Nintendo Switch and Labo make pieces of cardboard feel like magic

The Verge hat ein interessantes Hands-On inkl. Video zu „Labo“, der letzten Monat vorgestellten Kartonerweiterung zur Nintendo Switch. Während das bisher vorgestellte Promovideo noch nicht auf die eigentliche Technik einging, ist nun bekannt, dass die Karton-Sets exzessiven Gebrauch von den Infrarot­sensoren der Joy-Cons machen, um z.B. „zu sehen“ oder spezielle Barcodes auszulesen.

Am interessantesten ist aber, dass Nintendo auch die Möglichkeit zur Erstellung und Programmierung eigener Labo-Spielereien ermöglichen wird:

At the end of our demonstration, Nintendo gave a brief demo of Toy-Con Garage, which basically lets you program your own Toy-Con games if you’re willing to invest the time in learning about the Switch’s various buttons and hardware sensors and then chaining together different scenarios.

Man darf gespannt sein, ob dass die Lebensdauer von Labo über einen lustigen Nachmittag hinaus erweitern kann. Das von The Verge empfohlene Multi-Set, sowie das Robo-Set sind bereits bei Amazon vorbestellbar. Ab dem 20. April wissen wir dann mehr.

Sunsetting „DS Comics“

Ein Blogeintrag über ein Projekt, das seit ca. zehn Jahren kaum noch genutzt wird, einfach weil ich es mag, wenn Projekte vernünftig beendet werden.

Beim Ausmisten meines Webservers ist mir dieser Tage ein altes, kleines Projekt untergekommen, ein Zeitzeugnis aus der langweiligen, grauen Prä-Smartphone-Ära, das ich seit Jahren nicht mehr auf dem Schirm hatte: „DS Comics“, das es dem comicbegeisterten Nintendo-DS-Besitzer 2006 ermöglichen sollte, auch jenseits des Desktop-Rechners, auf jedermanns liebster 2006er Handheld-Konsole Online-Comics zu lesen.

DS Comics is a collection of links to web comics which are recommend for reading with your brand new Nintendo DS browser. Why you’ll need something like this? Because the poor DS browser isn’t able to display several comics fast or legible. But the above-mentioned comics load fast and look pretty good – above all they’re a good read!

Bizarr, aber wahr: Im Oktober 2006 veröffentlichte Nintendo hierzulande einen Browser für seinen 2005 erschienen Gameboy-Nachfolger Nintendo DS bzw. dessen zweiter Iteration, den im Juli 2006 erschienen, deutlich schickeren „DS Lite“. Mit dem auf Opera 8.5 basierten und auf einem physischen (!) Plastikmodul (!) vertriebenen Browser war es einer breiten Nutzerschaft erstmals möglich, das Internet jenseits von zerstückelten WAP-Handys überall mithinzunehmen, es mobil zu erleben. Zumindest da, wohin einen das WEP-verschlüsselte Wifi-Signal begleitete (WPA ging nämlich nicht mit dem DS).

Als alter Comicenthusiast mit WLAN auf dem Örtchen wollte ich also nichts mehr als Comicstrips auf dem Doppeldisplay zu lesen. Leider stellte sich wie gesagt heraus, dass nicht alle Seiten und Grafiken gut aussahen, weshalb ich mit DS Comics kurzerhand ein kleines Directory meiner Lieblings-DS-Comics zusammenstellte. Das ganze ging auch gleich im Oktober 2006 unter dscomics.eayz.net online, wo es bis eben den Test der Zeit be- und überstand.

Spätestens mit Erscheinen des iPhones im Juni 2007 war DS Comics bereits hinfällig, konnte das iPhone mit Multitouch-Zoom doch direkt alle Arten von Online-Comics anzeigen. Von daher kein Verlust, wenn die Seite, die Zeit ihres Lebens auch nur zwei oder drei Updates erfahren hat, heute gelöscht wird.

Und für die ganz Unerschrockenen gibt es ja immer noch die Kopie beim Internet Archive.

A Simple New Nintendo Box

MG Siegler hat sich nach Ben Kucheras Artikel über die Zukunft von Nintendo nach dem Wii-U-Desaster auch ein paar Gedanken gemacht und kommt zu dem Entschluss, dass eine gegensätzliche Strategie zu der von Microsoft und Sony das richtige für Nintendo wäre:

Imagine a simple $99 – $199 box that focused on the ability to play retro Nintendo games as well as updated versions (better graphics, more levels, etc) of old classics. Nintendo could then start creating new, simple fun games for this box as well. And then they could open the box to third-parties to create their own simple titles — and not just the large game studios, but independents. Again, with a focus on simplicity and fun.

Eine solche Box würde ich _sofort_ kaufen. Und vielen, vielen anderen wird es genauso gehen, schließlich klingt das wie das Versprechen der Ouya oder die Hoffnung auf einen Gaming-enabled Apple TV. Und das plus Nintendo-Spiele. Nintendos Bank müsste anbauen.