
In Ermangelung an weiteren freien Wänden bin ich mal auf die Buchform umgestiegen.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

In Ermangelung an weiteren freien Wänden bin ich mal auf die Buchform umgestiegen.

Der wahrscheinlich größte Leak in der Historie von Apple. Wenn das alles so kommt und preislich nicht total aus dem Ruder läuft, hätte ich gerne einmal das iPhone X, bitte.
Apple has a major „iPhone X“ redesign planned for 2017, with a glass body and edge-to-edge OLED display that does away with the Home button and perhaps replaces Touch ID with a new facial recognition system. The iPhone X will be sold alongside upgraded (but more traditional) 4.7-inch iPhone 8 and 5.5-inch iPhone 8 Plus models.
Der Prime Day 2017 hat mich 275,23 Euro gekostet. 💸💸💸 (Prime Day 2016: 159,32 Euro)
Seit mittlerweile drei Wochen laufe ich mit AirPods durch die Straßen Kölns – und werde on- wie offline angehalten und gefragt, was die Dinger denn so taugen. Zeit für ein kurzes Fazit im allseits beliebten Listicle-Format.
Würde ich mir die AirPods wieder kaufen? Definitiv. Kabelgebunden durch’s Leben zu laufen erscheint mir mehr und mehr eine bizarre Anekdote aus der grauen Vorzeit zu sein.

Nachdem Amazon vor zwei Wochen mit dem Echo Look das erste Alexa-Device mit Kamera (aber ohne Display) vorgestellt hat, kommt heute der Echo Show1, konsequenterweise nun auch mit Display. Neben Videotelefonie mit anderen Alexa-Geräten kann man sich auf Zuruf YouTube-Videos ansehen oder das Bild von kompatiblen Kameras anzeigen lassen („Alexa, show me the nursery.“).
Genau genommen hat Amazon damit den Teleschirm aus George Orwells 1984 gebaut, wie Motherboard zu Recht anmerkt. Ich persönlich kann mich ganz gut mit der potentiellen Audioüberwachung eines herkömmlichen Echos abfinden (schließlich haben wir auch eins in Küche/Wohnzimmer stehen, sowie noch einen Dot in meinem Arbeitszimmer), mir Videoüberwachung ins Haus zu holen, seh ich aber erstmal nicht. Vor allem wo doch bereits jedes Smartphone alle visuellen Vorzüge des Echo Show abdeckt.

Bestellt am 18.04. – aber, hey, nur noch einen Monat…
Amazon hat mit dem Echo Look nun das erste Alexa-Device mit Kamera vorgestellt. Der beworbene Use-Case: Unterstützung bei der Auswahl von Outfits und dass man sich auch mal von hinten sehen kann. WTF.
Klar kann Amazon das Featureset auf Cloud-Seite stetig erweitern, aber das ist schon eine merkwürdige, initiale Positionierung, anstatt das Gerät als Alternative zur Indoor Nest Cam aufzubauen. Und dass man sich nach der potentiellen Abhörtechnik nun auch noch Videoüberwachung nach Hause holen soll, war natürlich unabwendbar.
Schöner Hashtag bei Twitter für etwas persönliche Webnostalgie (und Verwunderung wie spät manch einer Amazon erst für sich entdeckt hat). Meine erste Bestellung ging am 25. November 2002 raus und umfasste zwei Mal die damals frisch erschienene System of a Down-Platte „Steal this Album“ zum Preis von je 14,99 Euro. Eine CD war für mich, die andere für meine damalige Freundin – und jetzige Frau. 😄

Bestellung Nr. 2 war dann im Dezember 2002 schon ein aus diversen Alben, Büchern und Filmen bestehender Rundumschlag, den ich mir selbst zu Weihnachten gönnte. Damals noch mit Spannung erwartet, trudeln hier heutzutage so oft und so viele Amazon-Bestellungen ein, dass ich mir fast gar nicht mehr vorstellen kann, dass es jemals anders war.