#frontend

„Nothing can kill jQuery“

Unglaublich, aber wahr: jQuery existiert noch und ist in der vorletzten Woche in Version 4.0 erschienen. In der aktuellen Ausgabe des Bytes-Newsletters („Your weekly dose of JS“) heißt es dazu – neben der obigen Überschrift – sehr passend:

It doesn’t matter how many fancy coding agents or next-gen frameworks you throw at it — the $ God remains eternal. And it just celebrated its 20th birthday in style last week by dropping jQuery 4.0 out of nowhere.

Bis 2016/17 war es ein elementarer Bestandteil eines jeden Frontend-Entwickler-Skillsets, jQuery in- und auswendig zu kennen, gar zu beherrschen. 2006 als Library gestartet, die die unterschiedlichen JavaScript-Browser-APIs unter einem vereinten Interface zusammenfassen sollte, wurde es dank seiner Einfachheit für die Umsetzung von DOM-Manipulationen und Ajax-Requests bis zum Höhepunkt 2019 von 80% der Top-1-Million-Websites genutzt, so Wikipedia.

Ich bin recht froh, dass ich jQuery seit Hypercode-Gründung in 2019 tatsächlich kein einziges Mal mehr im Berufskontext anfassen musste oder ihm begegnet bin. Dafür sind unsere Projekte Evan You sei Dank zu modern.

Wenn ihr jQuery in 2026 immer noch benutzt, macht ihr vermutlich etwas falsch. Schließlich gibt es mit Vanilla JavaScript, also dem standardisierten Umfang unserer liebsten Script-Sprache, eigentlich alles, was das Frontend’ler-Herz begehrt. Spätestens in Kombination mit dem umfangreichen Node- und npm-Ökosystem. Wenn ihr jQuery in 2026 aber immer noch benutzen müsst, dann – auch cool – habt ihr jetzt eine neue Version.

Speaking of Frontend-Entwickler*innen: Bei Hypercode suchen wir gerade alle Ausprägungen davon – Junior, Senior und Werkstudenten. Wenn ihr was braucht oder wen kennt, meldet euch gerne. Sagt mir, ich hab euch geschickt.