Zufällige Zitate, die von Armin Laschet stammen könnten.
(via @supergarv)
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »
Zufällige Zitate, die von Armin Laschet stammen könnten.
(via @supergarv)
Johannes Kuhn hat in seinem Internet-Observatorium die Digitalisierungsbestrebungen aus den einzelnen Wahlprogrammen zusammengefasst. Spoiler und meine Einschätzung (ohne Reihenfolge): Digitalpolitisch scheint man am besten bei SPD, Grünen und der FDP aufgehoben zu sein. (via Ole Reißmanns Newsletter)
Digitalpolitik in den Wahlprogrammen
Der Bundestag hat das überarbeitete Urheberrechtsgesetz beschlossen, dass uns schöne neue Upload-Filter und weitere Ausprägungen des bei Verlagslobbyisten beliebten Leistungsschutzrechts bringt. Aber keine Sorge, die private Nutzung / Veröffentlichung von „Schnipseln“ ist nun erlaubt und total sinnvoll. Nicht.
Die Ausnahme vom exklusiven Verwertungsrecht für solche Schnipsel aus Video-, Audio- und Textmaterial für nichtkommerzielle Zwecke umfasst 15 Sekunden je eines Filmwerks oder Laufbilds und einer Tonspur, 160 Zeichen eines Texts sowie 125 Kilobyte je eines Fotos oder einer Grafik. Die Klausel erstreckt sich auf nutzergenerierte Inhalte, die weniger als die Hälfte eines Werkes von Dritten enthalten, und grundsätzlich zulässige Auszüge zu den genannten Zwecken „mit anderem Inhalt kombinieren“.
(Hervorhebung von mir. Und das obige Zitat ist schon 495 Zeichen lang…)

I just wanted to leave this here. Stay safe, everyone!
Amsterdam gilt seit jeher als Musterbeispiel gelungener Stadtplanung. Bereits 1851 begann die Stadt, systematisch Daten der Bevölkerung zu erheben, um optimal ihre Ressourcen zu verteilen. Fürs „Bevolkingsregister“ gaben die Einwohner bereitwillig Beziehungsstatus, Beruf und Religionszugehörigkeit an. 1936 stieg man sogar auf die Datenerfassung mit einem hochmodernen Lochkartensystem um. 1939 aktualisierte eine Volkszählung das Stadtregister nochmals.
Im Mai 1940 rissen die einmarschierten deutschen Besatzer das Register an sich und ermittelten anhand dieses Datenschatzes in wenigen Tagen fast alle jüdischen Einwohner. Ein Großteil der rund 100 000 Amsterdamer Juden wurde ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Von einem Tag auf den anderen entschied ein Marker im Big-Data-Pool über Leben und Tod. Zuvor hatte 90 Jahre lang niemand etwas zu verbergen gehabt – schließlich diente die Erfassung ja dem Wohl aller.
Wie die rechte Szene Instagram benutzt, um junge Menschen zu rekrutieren.
Interessante (und einmal mehr erschreckende) Recherche vom gemeinnützigen Recherchezentrum CORRECTIV. Kommt in vier Teilen innerhalb der nächsten Woche.
📺 Nachdem ich in der letzten Woche im linearen Fernsehen (ja, ich weiß, verrückte Zeiten!) die ARD-Dokumentation »Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte« gesehen habe, habe ich doch tatsächlich die Ausstrahlung des zweiten Teils in meinen digitalen (!) Kalender eingetragen und eben – auch wieder ganz linear – geschaut.
Sehr gute Doku, zu einer unglaublich schrecklichen, unverständlicherweise über vier Jahrzehnte andauernden Episode deutscher und chilenischer Geschichte. Ich war bisher nicht weiter mit der Kolonie und Sekte vertraut und war erschrocken, wie diablolisch es dort zuging. Harter Stoff, sehr gut aufbereitet und jetzt als Teil 1 und Teil 2 in der ARD-Mediakthek zu finden.
Nachdem wir bisher immer das Glück hatten, dass die US-Sender, die in ihrem Heimatland auf eigene Streaming-Services setzen, hier alles zu Netflix oder Prime lizensieren, verschärfen sich die Streaming Wars nun auch hierzulande mit dem Auftreten von Unterhaltungskoloss Disney. Am 24. März wird es soweit sein, Kostenpunkt 6,99 Euro/Monat oder 69,99 Euro/Jahr.
Ich bin gespannt, denn wenn da nicht gerade »The Mandalorian« läuft, reizt zumindest mich das Programm bisher nicht so sehr, dass ich da ein durchgehendes Abo für mich sehen würde.
Ein Nonsens-Gesetz weniger. Hat ja nur sechs Jahre gedauert und innovative, journalistische Digitalangebote so lange hierzulande blockiert.
Jetzt soll das europäische Leistungsschutzrecht a.k.a. Artikel 11 der EU-Urheberrechtsreform schnell in deutsches Recht überführt werden, fordern die, die zugunsten ihrer Lobby und ihres Geldbeutels gerne auch mal die internationale Konkurrenzfähigkeit ihres Kontinents opfern.
Neuer Tag, neuer Artikel bei Spiegel Online, dem ich vollumfänglich zustimme. Diesmal von Sascha Lobo, der anhand des Artikel 13 aufzeigt, wieso die SPD schon seit Jahren unwählbar ist. Was eine Schande ist.