#bizarres (297)

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„Was haben diese scheiß Leguane auf meinem Couchtisch verloren?“

Diese Woche habe ich Werner Herzogs »Bad Lieutenant« (und »Fluch der Karibik 4«) gesehen. »Bad Lieutenant« handelt von einem begnadeten Cop in Post-Katrina New Orleans, dessen Berufs- und Privatleben immer weiter aus den Fugen gerät, während er eigentlich nur versucht das Richtige zu tun. Nicolas Cage, den ich vor nicht allzu langer Zeit noch zum drittschlechtesten Schauspieler out there gewählt hätte (und habe), spielt hier einmal mehr hervorragend und Werner Herzog hat es geschafft, den Kontrollverlust, den Cages Figur erleidet, so eindringlich darzustellen wie nur möglich. Geradlinig ist »Bad Lieutenant« dennoch keineswegs: Der Film strotzt nur so vor bizarren WTF-Momenten – wovon ihr euch selbst mit folgendem, relativ spoilerfreien Clip aus der Mitte des Films überzeugen könnt. Jedenfalls: 4/5

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(YouTube Direktlink)

Ach, und zu »Fluch der Karibik 4« möchte ich eigentlich nicht viele Worte verlieren. Meine Mitkinogänger fanden ihn besser als die ersten beiden Sequels. Ich fand ihn zwar unterhaltsam, aber eher unspektakulär und viel zu lang. Trotz gewohnt gutem Depp, war das alles irgendwie nicht eines Cpt. Jack Sparrow würdig. Die Zeiten von Jerry Bruckheimer sind definitiv vorbei. Er sollte die Finger vom großen Kino lassen und CSI zu seinem Full-Time-Job machen. 2,5/5

Batman’s Sexcave


Woran erkennt man, dass das eigene Batman-Fanboytum zu weit geht? Daran, dass man sich im Erotikmotel Eden in Taiwan in die Batman-Suite einmietet. Drei Stunden fünfzig Dollar, inklusive Bat-Whirlpool und Batmobil-Sexride-Dingens. Falls ihr also schon immer mal weniger dunkler Ritter und mehr Bruce Wayne sein wolltet, könnt ihr euch hier auf der Hotelseite weitere Fotos ansehen – und sicherlich auch direkt eure Buchung für die anstößige Bathöhle loswerden. (via Techn0mancer)

How did the Dinosaurs die?

Natürlich möchte ich hier ab und zu auch meinem selbst auferlegten Bildungsauftrag nachkommen. Ihr habt’s schließlich nötig. Und so wollen wir uns heute mit der Frage nach dem Aussterben der Dinosaurier beschäftigen. Denn von wegen Killermeteorit oder Megavulkan, es lag tatsächlich am Hunger, wie dieses leider unbekannte, aber sicherlich an US-amerikanischen Schulen eingesetzte Lehrbuch offenbart:

Ninja Turtles vs. Adolf Hitler

In die ruhmreiche und anrüchige Riege der merkwürdigen Nazi-Comics reihen sich nun – nach so famosen Totalausfällen wie Tyrannosaurus Reich (as seen on Major Bummer) und Captain Nazi (as seen on Shazam!) – auch unser aller Kindheitshelden und Lieblingsschildkrötenkrieger: die Teenage Mutant Ninja Turtles. Doch keine Angst, Nazi-Mutanten aus Dimension X bleiben uns erspart. Stattdessen treffen Leonardo, Donatello und Raphael auf „den bösen Mann mit dem kleinen Bart“ persönlich.

Denn dessen fehlgeleitetes Gehirn hat sich in der Zukunft einen Roboterkörper gebaut und reist nun in die Vergangenheit, um sich selbst dabei zu unterstützen, den Lauf der Dinge zu verändern. Die drei Turtles (wo auch immer Michelangelo geblieben ist?) folgen Robohitler in die Vergangenheit, erledigen ihn und kümmern sich dann in From von Raphael um sein zeitgenössisches Selbst, siehe oben. Hitler versteht nicht, was es mit unseren Lieblingsschildkrötenkriegern auf sich hat, hält sie für „Monstrositäten“ und „Dämonen“, die zu seinem Entsetzen auch noch Englisch sprechen, und begeht feige wie eh und je Selbstmord.

Erschienen ist diese äußerst bizarre, aber irgendwie gute Geschichte in Ninja Turtles Adventures #64 im Januar 1995. Im folgenden findet ihr die eingescannten Seiten der geschilderten Passage, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt:

Und wer doch auf Nazi-Turtles gehofft hat, der guckt mal hier vorbei. 😀