#betriebssysteme (20)

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Are we stuck with the same Desktop UX forever?

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(YouTube Direktlink)

In this talk, Scott Jenson gives examples of how focusing on UX – instead of UI – frees us to think bigger. This is especially true for the desktop, where the user experience has so much potential to grow well beyond its current interaction models. The desktop UX is certainly not dead, and this talk suggests some future directions we could take.

Großartiger Vortrag beim Ubuntu Summit 25.10 von Scott Jenson, seines Zeichens UX-Designer, der zuvor bei Apple und Google gearbeitet hat und nun Mastodon und Home Assistant unterstützt.

Während Jenson über die UX unserer Desktop-Betriebssysteme und fehlende Innovationen in dem Bereich von Apple & Co. spricht und sich damit natürlich an die Linux-Entwickler im Raum richtet, droppt er so viele Konzepte und Ideen, dass ich – ohne selbst Operating Systems zu designen, sondern nur kleine und manchmal große Anwendungen – vor Inspiration geflasht war, den Talk schon drei Mal geguckt habe und natürlich auch den Studierenden meines User-Experience-Seminars nahegelegt habe.

Wenn ihr euch für das Feld interessiert, also eine große Empfehlung!

Humane bets others need its AIOS

Was macht eigentlich Humane, die Firma hinter dem gescheiterten AI Pin?

Om Malik hat sich für seinen neuen Tech-Newsletter Crazy Stupid Tech genau diese Frage gestellt und die Gründer Bethany Bongiorno & Imran Chaudhri besucht, die preisgaben, dass sie das AI-zentrierte Betriebssystem ihres Pins, CosmOS, nun für andere Use Cases lizenzieren. Malik bekommt so eine Implementierung im Auto vorgestellt, weiteres Interesse hat bereits HP geäußert. Der Wechsel von eigener Hardware zu einem Lizenzmodell ist dabei, so die Gründer, kein Pivot sondern war, klar, immer der Plan:

“It was always part of the plan,” Bongiorno said. “The AI Pin was an entry point because we needed the Pin to understand what a multimodal contextual computer would need in an OS.”

AI Pin: From Promise to Reality in Personal Computing | OpenGraph Preview Image
crazystupidtech.com

AI Pin: From Promise to Reality in Personal Computing

Explore the challenges and innovations behind the AI Pin as co-founders navigate product criticism and pivot to an AI operating system.

iOS and iPadOS 18: The MacStories Review

Federico Vittici macht für iOS und iPadOS bekanntlich das, was John Siracusa einst für macOS machte als es noch Mac OS X hieß: Ein super-ausführliches Review schreiben, dass bis ins kleinste Detail von Apples mobilen Betriebssystemen geht.

Da iOS 18 aber natürlich Apples unausgereifter Nachholversuch in Sachen Artificial Intelligence ist und dieser erst später mit 18.1 und erstmal nur in den USA kommen wird, konzentriert Federico sich zunächst auf die anderen, gar nicht mal so vielen Features. Das sind neben dem neuen (furchtbaren) Tinted Homescreen-Icons, allen voran der customizable Control Center (cool, aber, natürlich wieder mit unnötigen Beschränkungen belegt), diverse, teils überfällige Detailverbesserungen (looking at you, Bilingual Keyboard!) und Apple Apps-Updates (wie Fotos und Math Notes).

Mein 16 Pro kommt am Freitag, aber bis ich die verheißten Apple Intelligence-Features wirklich in der EU nutzen kann, habe ich vermutlich schon ein iPhone 17 oder 18 in der Hand. Während Google & Co. ein (unzureichend getestetes) AI-Feature nach dem anderen an den Mann bringt.

iOS and iPadOS 18: The MacStories Review | OpenGraph Preview Image
macstories.net

iOS and iPadOS 18: The MacStories Review

There is still fun beyond AI.

iOS and iPadOS 13: The MacStories Review

Federico Vittici macht mit iOS das, was John Siracusa einst mit macOS machte als es noch Mac OS X hieß: Ausführlichste Reviews schreiben, die auf jedes kleinste Detail eingehen. Diesmal sind es 76.000 Wörter in 12 Kapiteln auf 30 Seiten geworden. Arbeitszeit dafür: 253 Stunden (das sind 10,5 Tage!). Must-Read für alle iOS-Geeks und -Entwickler!

The Legacy of Firefox OS

Ben Francis, seineszeichens Mitarbeiter bei Mozilla und dort mit deren IoT-Bemühungen beschäftigt, blickt drei Jahre nachdem sie „Firefox OS“ eingestellt haben, darauf, wie sich das Open-Source-Betriebssystem weiterentwickelt hat.

Und siehe da: Mittlerweile basieren mehrere Millionen Devices – von 7 Dollar Low-End-Handys bis zu 17.000 Dollar teuren Panasonic-Fernsehen – auf Firefox OS. So z.B. auch KaiOS, das drittgrößte Mobile-Betriebssystem der Welt, von dem ich bis heute noch nie etwas gehört habe. (via Bruce Lawson)