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Frankreichs Atomkraftwerke vor dem Hitze-Problem

Besonders deutlich zeigt sich die Verwundbarkeit der zentralisierten Energieinfrastruktur in Frankreich. Der Versorger EDF hat angekündigt, dass Reaktoren an der Rhône und der Garonne ab kommender Woche ihre Leistung drosseln müssen. Die Flusstemperaturen steigen über die Grenze, ab der die Einleitung von Kühlwasser die Flussökosysteme schädigen würde.

Gleichzeitig treibt die Hitze den Stromverbrauch durch Klimaanlagen auf Rekordhöhe. Analysen von Vaisala und Commodity Weather Group erwarten Allzeithochs bei der Kühlnachfrage. Frankreichs Energiesystem gerät damit von zwei Seiten unter Druck: steigende Nachfrage bei sinkender Erzeugungskapazität.

Das Thema hatten wir schon vor vier Jahren. Und dennoch dürfen konservative und libertäre Politiker weiterhin in den Polittalkshows dieses Landes fast unwidersprochen die Mär vom billigen und verlässlichen Atomstrom verbreiten. 🤷‍♂️

El Niño Hitzewelle Europa: AKW gedrosselt, Dürre droht | OpenGraph Preview Image
cleanthinking.de

El Niño Hitzewelle Europa: AKW gedrosselt, Dürre droht

El Niño verstärkt die Juni-Hitzewelle in Europa. Frankreichs AKW müssen drosseln, Portugal fürchtet Waldbrände, UK meldet Dürre.

USA schalten altes AKW wieder an – für künstliche Intelligenz

Das Kraftwerk Three Mile Island steht für den schlimmsten Reaktorunfall in der US-Geschichte. Doch bald soll ein Teil des stillgelegten AKWs wieder hochgefahren werden. Der Grund: der Energiebedarf von künstlicher Intelligenz. [Anm.: Link von mir ergänzt.]

Microsoft nimmt den dort erzeugten Strom für 20 Jahre ab.

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USA schalten altes AKW wieder an - für künstliche Intelligenz | OpenGraph Preview Image
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USA schalten altes AKW wieder an - für künstliche Intelligenz

Das Kraftwerk Three Mile Island steht für den schlimmsten Reaktorunfall in der US-Geschichte. Doch bald soll ein Teil des stillgelegten AKWs wieder hochgefahren werden. Der Grund: der Energiebedarf von künstlicher Intelligenz. Von Sarah Schmidt.

Wie teuer wäre eine Haftpflichtversicherung für ein Atomkraftwerk?

72 Milliarden Euro pro Jahr bei 50 Jahren Laufzeit. Die Kosten bei einem Maximalschaden liegen bei über sechs Billionen Euro.

Gut (für die Betreiber), dass die Haftpflicht für Atomkraftwerke hierzulande aber auf 250 Millionen Euro begrenzt war.

Wie teuer wäre eine Haftpflichtversicherung für ein Atomkraftwerk? | OpenGraph Preview Image
forschung-und-wissen.de

Wie teuer wäre eine Haftpflichtversicherung für ein Atomkraftwerk?

Eine echte Haftpflicht für Atomkraftwerke würde 72 Mrd. Euro pro Jahr kosten – und den Strompreis auf 4 €/kWh treiben.

“Regierung bereitet Frankreich auf den Atom-Blackout vor”

Mittlerweile ist das bevorstehende, französische Atom­kraftwerk­desaster auch in der tages­aktuellen Bericht­erstattung angekommen, aber hier werden all die Probleme und Ungereimt­heiten nochmal zusammengestellt.

Was ich hieraus gelernt habe: AKW sind nicht nur wegen ihrer Funktionsweise problematisch, sondern auch weil sie auf ein sie umgebendes System, wie z.B. das Kühlwasser, angewiesen sind. Und wenn etwa das durch eine Dürre knapp wird, gibt es auch jenseits GAUs katastrophale Folgen für Flora und Fauna.