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Calypso, ein neues Backend für WordPress

Automattic hat WordPress.com und allen selbstgehosteten Installationen, die Jetlack laufen haben, ein neues Backend auf JavaScript-Basis spendiert. Dazu liefert der weiterhin PHP-basierte Core eine REST API über die das neue, mit Node.js, React und Flux realisierte Adminstrations-Dashboard dann die Inhalte manipuliert. Eine Mac-App gibt’s obendrauf.

Dass WordPress in die API-Richtung und auch abseits von PHP weiterentwickelt wird, ist überaus begrüßenswert und der richtige Schritt um auch in Zukunft weiterhin eine tragende Rolle im Web zu spielen. Ebenso begrüßenswert ist, dass Automattic sämtliche Neuerungen Open Source zugänglich gemacht hat. So können andere auf deren Vorarbeit aufsetzen und ich provoziere, dass wir schon bald vermehrt spannende Smartphone-Apps für unsere WordPress-Blogs sehen werden.

SWAPI, The Star Wars API

The Star Wars API will provide a RESTful API for Planets, People, Starships, Vehicles, Species and Films from the six major Star Wars films.

Paul Hallett, der im Oktober 2013 bereits die Pokéapi, eine RESTful API für Pokémon-Daten gebaut hat, veröffentlicht demnächst eine API mit Star Wars-Daten. Um Konflikte zu vermeiden werden sich die Datensätze zunächst ausschließlich auf den neuen Disney-Kanon beziehen und natürlich irgendwann »The Force Awakens« beinhalten, schreibt Hallet im Blogeintrag zur SWAPI.

Ich kann’s kaum erwarten, damit rumzuspielen und begrüße einen weiteren Schritt in Richtung „APIs für alles und jeden“. (via Kottke, der derweil zusammen mit Matt Webb überlegt, wie gut Open Source Franchises wären)

Update, 23.12.2014: Die API ist nun online, hier die Dokumentation.

Zugriff auf die Inhalte der New York Times per API

Ich predige das ja schon seit Jahren für deutsche Medien (z.B. bei der ARD-ZDF-Onlinestudie), bei der New York Times macht man derweil ganz vorbildlich Nägel mit Köpfen und stellt eine eigene Programmierschnittstelle mit verschiedenen Zugriffspunkten bereit, über die man neben aktuellen Artikeln bspw. Bestseller-Listen, Immobilienanzeigen und Film-Reviews abrufen kann. Neben den offensichtlichen Nutzungseinschränkungen scheint die einzige Bedingung dabei eigentlich nur das Verlinken des Originalmaterials zu sein. (via D64 Ticker)

Währenddessen in Deutschland: Die Suchmaschinen von 1und1 und Telekom streichen die Verlage, die in der VG Media organisiert sind und sich für die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts einsetzen, aus ihrem Index.

Vortrag beim 6. Kölner Quantified Self Meetup über die Personal API

Ich war gestern Abend beim 6. Quantified Self Meetup in Köln, durfte dort ein paar sehr interessanten Vorträgen lauschen und auch selbst ein bisschen was über meine „Personal API“-Arbeit erzählen. Ich habe mich bemüht das ganze nicht allzu technisch zu gestalten, aber ein bisschen Technik muss halt. Aus 60 Seiten sind dabei immerhin 30 Slides geworden. Und wer sich die nochmal ansehen will oder überhaupt mal gucken möchte, was ich bei dem Meetup erzählt habe, kann das hier bei Speaker Deck oder gleich hier tun:

Da ich die anwesenden Self-Tracker dazu eingeladen habe, irgendwas mit den Daten aus meiner Personal-API-Installation anzustellen, will ich euch das natürlich nicht vorenthalten: macht mal was damit. Geht z.B. der Frage nach, ob ich weniger Schritte gehe, wenn ich mehr twittere (ich schätze nämlich schon). Oder so. Zudem freue ich mich über jeden Pull-Request bei Github!

Es war jedenfalls ein schöner Abend und ich nehme mir vor, auch beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein. Wer sich in und um Köln für Self-Tracking interessiert, sollte es mir auf jeden Fall gleichtun.

tl;dr: Die beeindruckende Lobo-Folie ist Slide Nummer 5.

Meine »Personal API«-Bachelorarbeit ist nun online und als kostenloses eBook verfügbar

Neben stefangrund.de steht ab heute auch meine Bachelorarbeit zum Thema »Implementierung einer personenbezogenen Programmierschnittstelle (»Personal API«) zur Abbildung des digitalen Ichs im Social Web« komplett online zur Verfügung und als PDF oder kostenloses eBook für iPad, Kindle & Co. bereit.

Darin betrachte ich zunächst den Status Quo im Social Web und technologische Gegebenheiten von heute (über Smartphones zu Wearables und sozialen Filtern zur Quantified-Self-Bewegung), um festzustellen, dass immer mehr Nutzer die Kontrolle über ihre eigenen Daten und Inhalte verloren und an diverse, meist kalifornische Börsenschwergewichte abgegeben haben. Im weiteren Verlauf stelle ich dann potentielle Lösungen vor, mit denen die Datenhoheit zurückgewonnen werden kann, und entwickele schließlich selbst eine – die Personal API. Deren Prototyp der Arbeit natürlich ebenfalls beiliegt.

Hier könnt ihr euch Arbeit, eBooks und Code ansehen bzw. runterladen. Wenn euch die Arbeit gefällt, freue ich mich von euch zu hören. Ebenso wenn ihr sie an Leute, die sie ebenfalls interessieren könnte, weiterleitet.