#alkohol (23)

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Podcast: Reich – Das Geschäft mit dem Zweifel

Zweifel sind längst zu einer einflussreichen Währung geworden und für manche sogar zu einem lukrativen Geschäftsmodell. Im investigativen Podcast REICH folgt ein Journalistenteam einem Netzwerk aus Lobbyisten und Firmengeflechten, das schon seit Jahrzehnten beeinflusst, woran wir glauben.

Interessante Podcast-Miniserie vom MDR, die den kommerziali­sierten Zweifel in den Mittelpunkt stellt, der von Alkohol- und Tabak­industrie, Öl- und Gas­branche in Bezug auf Gesundheit, Gefahren und den Klimawandel gesät wird.

Die erste Folge gibt’s im regulären Podcast-Feed. Bei der ARD Sounds ge­tauften Audiothek gibt’s bereits Zugriff auf alle fünf Episoden. Produziert wurde das Ganze vom neuen Investigativ-Label cliff von Patrick Stegemann, der, wie Wikipedia weiß, „2023 Teil eines Teams von Journalisten [war], die die ge­suchte RAF-Terroristin Daniela Klette mithilfe einer KI-Bilder­suche in einem Capoeira-Studio in Berlin aus­findig machten“. Davor war er bei Undone, die u.a. für »Cui Bono« verantwortlich waren. Eine Parallele, die man auch »Reich« anhört.

Update, 30.08.: Ich habe den Podcast nun durchgehört, wie ich hier erwähnt habe, und kann ihn nun vollends empfehlen.

REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel | OpenGraph Preview Image
mdr.de

REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel

Was, wenn Zweifel kein Zufall ist, sondern ein Geschäftsmodell? "REICH" erzählt, wie Lobbyisten und PR-Profis unbequeme Wahrheiten angreifen – von der Tabakindustrie bis zur Klimakrise und mitten hinein nach Deutschland.

Shia LaBeouf

Shia LaBeouf hat gerade nen Lauf, der an Strange- und Awesomeness kaum zu überbieten ist: Erst beweist er letzte Woche bei Jimmy Kimmel echte Standup-Qualitäten als er einen Schwenk aus seinem Leben erzählt. Nämlich wie er nach einer Kneipentour durch New York im Juni am Broadway verhaftet wurde. Seht selbst (via PewPewPew):

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Dann kommt Rob Cantor, der vor zwei Jahren den Shia-LaBeouf-Kannibalen-Song rausgebracht hat, gestern zusammen mit dem Gay Men´s Chorus of Los Angeles, einem Kinderchor und zahlreichen Tänzern und Musikern mit einer absolut epischen Live-Version dieses Songs um die Ecke:

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Jack Daniel’s freundliche Abmahnung

Patrick Wensink hat sich bei der Covergestaltung für sein Buch „Broken Piano for Presidentetwas vom Etikett und Branding von Jack Daniel’s inspirieren lassen. Etwas zu viel fand Christy Susman, die Markenrechtsanwältin von Jack Daniel’s und ließ dem Autor dementsprechend eine Abmahnung zukommen. Doch wer hier jetzt mit deutschen Standards – also wilden Unterlassungserklärungen und aberwitzigen Summen – rechnet, liegt falsch: Denn offensichtlich erkennt man bei Jack Daniel’s wann etwas eine Huldigung ist und reagiert entsprechend:

In order to resolve this matter, because you are both a Louisville „neighbor“ and a fan of the brand, we simply request that you change the cover design when the book is re-printed. If you would be willing to change the design sooner than that (including on the digital version), we would be willing to contribute a reasonable amount towards the costs of doing so. By taking this step, you will help us to ensure that the Jack Daniel’s brand will mean as much to future generations as it does today.

Den kompletten Brief gibt’s hier. Außerdem gelobe ich hiermit feierlich, dass ich an dem Tag, an dem Abmahnungen hierzulande so aussehen, jedem von euch ne Flasche Jackis spendiere! (via Boing Boing)