Kurzfilm: Welcome To Planet Earth

Seitdem uns Andreas Türk und Bärbel Schäfer verlassen haben, ist es ruhig geworden in UFO-Deutschland. Den von UFOs entführten Erwin Koslowskis und mit Analsonden penetrierten Lieschen Müllers fehlt seitdem schlichtweg die Plattform, um von ihrer aberwitzigen Begegnungen der dritten Art zu berichten. In den USA sieht das anders aus: dort brummt das Business mit den Kornkreisen und grünen Männchen nach wie vor. Zwar ist es nicht mehr wie zur Hochzeit der X-Akten, aber wer nur lange genug auf seine Entführungsgeschichte besteht, kommt früher oder später ins US-Fernsehen oder zumindest eine Illustrierte, die den Weekly World News in nichts nachsteht.

Oder aber man bekommt einen eigenen Kurzfilm spendiert. Wie im Fall von Jody Pendarvis aus Bowman, South Carolina geschehen, der in seinem Vorgarten ein das UFO Welcome Center errichtet hat. Bös bezungte Aliens würden das zwar nur für einen Haufen Schrott halten, aber für Pendarvis ist es nicht nur Rückzugsort und Hobby, sondern auch Lebensinhalt. Die neun Minuten lange Dokumentation der Livingston Bros. zeigt dies auf sehr behutsame und sehenswerte Weise.

 
(Vimeo Direktlink)

Andrea Voßhoff wird neue oberste Daten“schützerin“

Andrea Voßhoff wurde heute zur neuen Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit gewählt. Die Mini-Opposition bezeichnet Voßhoff zu Recht als Fehlbesetzung, was vor allem in Hinblick auf ihre bisherige netzpolitische Vita deutlich wird:

Die vom Bundesverfassungsgericht gestoppte Vorratsdatenspeicherung: Andrea Voßhoff war dafür. Die Internetsperren: Voßhoff war dafür. Die Online-Durchsuchung, bei der mit einem speziellen Programm die Computernutzung von Verdächtigen aufgezeichnet wird: Voßhoff stimmte dafür. Das umstrittene und letztlich gekippte Acta-Abkommen: Voßhoff verteidigte es.

Ihr Vorgänger Peter Schaar musste den Posten nach zehn Jahren leider räumen und bekleidet nun ein neues Amt Blog.

Update, 21.12.2013: And there we go: Neue Datenschutzbeauftragte verteidigt Vorratsdatenspeicherung.

Let’s kick some ice!

Waren eben in Blades of Glory, die Eisprinzen, dem neuen Film von Will Ferrell und Jon Heder. Story: Die zwei Eiskunstlaufprofis Chazz Michael Michaels (Ferrell), der sexsüchtige Rockstar unter den Eiskunstläufern, und Jimmy MacElroy (Heder), der hochgezüchtete Sonderling, werden, nachdem sie sich um eine Goldmedaille geschlagen haben, auf Lebenszeit vom Eiskunstlauf der Männer disqualifiziert. Nach Jahren treffen sie wieder aufeinander und beschliessen (eher weniger freiwillig) als erstes männliches Doppel auf die Eisfläche zurückzukehren. Und das ist – wie sollte es anders sein? – ziemlich amüsant. Vor allem weil hier zwei schrullige, total gegen- sätzliche Charaktere aufeinander treffen, die eigentlich nur der gemeinsame Sport verbindet: Auf der einen Seite der saufende, schwanzgesteuerte Michaels, auf der anderen Seite das verschüchterte Prinzesschen MacElroy. Und wie’s halt so ist, schläft die Konkurrenz nicht und legt den beiden natürlich Steine in den Weg. Von mir gibt’s definitiv eine Empfehlung, denn wer Will Ferrell und Filme wie Ricky Bobby und Dodgeball mag, der wird auch mit den zwei Eisprinzen 93 Minuten lang viel Spaß haben.

Chazz Michael Michaels and Jimmy MacElroy are figure skating!

Video zeigt iPhone 6

Dieses Internet ist gerade voller Leaks, Julian Assange wäre stolz auf uns. Die Russen beweisen dabei, dass sie nicht nur unter Beobachtung der Weltöffentlichkeit machen können, was sie wollen, sondern auch wissen, wie man eine Woche vor der offiziellen Vorstellung durch Apple an ein iPhone 6 kommt:

 
(YouTube Direktlink)

Ersteindruck: Plastik-Look und zu groß – kauf ich.

Es war eng


Verspätet, aber damit meine 28 Leser trotzdem bescheid wissen: Das Die Ärzte-Konzert, das letzten Donnerstag im Rahmen der Es wird eng-Tour in der Kölnarena stattgefunden hat, war das beste Konzert der Welt. Oder zumindest nahe dran (ich hab die beste Band der Welt ja schließlich schon als kleiner Knirps von der ersten Reihe aus gesehen). Also: es war gut, sehr gut sogar. Super Setlist und stimmungstechnisch – wie immer – auf dem Höhepunkt. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wie immer. Wer die drei Herren dieses Jahr noch nicht gesehen hat, der sollte sich schleunigst seine Zugangsberechtigung also known as Karte für Unmengen beim Schwarzhändler seines Vertrauens (ein Gruß nach Kleinmachnow!) sichern.

„Barbarella Ba-ba-barbarella“

Das beste SciFi-Outfit neben Leias Metal Bikini? Das hatte ganz klar Barbarella – vor genau 40 Jahren! SpOn war das ganze eine kleine Hommage an den psychodelischsten Film aller Zeiten wert: 40 Jahre Barbarella – Halbnackt im Weltall. Ich schätze das Original zwar sehr, freue mich aber auch auf ein zeitgemäßes, abgedrehtes Remake. Wie ist der Stand der Dinge, Herr Rodriguez? Und viel wichtiger: wer ersetzt Jane Fonda? (via)