Green Lantern – Trailer

Seit Jahren sehne ich mir Green Lanterns Einstand auf der großen Leinwand herbei1 und nun ist es endlich soweit: Green Lantern mit Ryan „Hundeblick“ Reynolds als Hal Jordan steht in den Marketing-technischen Startlöchern, am 17. Juni 2011 soll’s soweit sein. Doch die Freude wird getrübt: Nicht nur dass Sonnenschein Ryan Reynolds eine totale Fehlbesetzung für den zwielichtigen Jordan ist, nein, auch das erste Footage sah eher nach Bernd Eichingers Fantastic Four-Travestie aus. Jetzt ist jedoch der erste offizielle Trailer erschienen und … nun ja, der bestätigt diesen Eindruck:

 
(YouTube Direktlink)

Ich habe Angst. (via Cinematze)

Update, 24. August 2011: Die Angst war berechtigt.

  1. Damals gingen die Gerüchteküche und ich allerdings noch davon aus, dass wir zuerst einen JLA-Film mit Lantern-Beteiligung zu sehen bekommen… []

Kurzfilm: Signalis


Gestern vor »The Guard – Ein Ire sieht schwarz« (übrigens absolute Sehempfehlung, ausführliches Review folgt später… Ach, wem mache ich was vor? Im Moment komme ich einfach nicht dazu standesgemäße Rezensionen niederzuschreiben – begnügt euch also mit meinem 140-Zeichen-Kurz-Review), lief folgender, überaus netter Kurzfilm namens »Signalis«. Der Fünfminüter des Schweizers Adrian Flückiger handelt vom Wiesel Erwin, das in einer Ampel arbeitet und wohnt und dort nach einem strengen Zeitplan für die richtige Ampelschaltung verantwortlich ist. Das ist nicht nur eine bizarr-gute Idee, nein, das ganze ist auch noch als liebevoller Slow-Motion-Animationsfilm fantastisch umgesetzt. So überrascht es nicht, dass »Signalis« seit Veröffentlichung 2008 zahlreiche Film- und da vor allem Publikumspreise einheimsen konnte. Und wer jetzt Lust auf das etwas andere Ampelmännchen hat, kann sich den Kurzfilm hier bei Arte ansehen. Ich sag, ihr solltet das tun.

»Revolutionizing the media with blog posts«

Das Tech-Onlinemagazin The Verge hat am Dienstag den Relaunch seiner Website veröffentlicht: neues Branding, neues Design und vor allem eine Website, die mit den gängigen Gewohnheiten von Onlinemagazinen bricht, indem sie neben klassischen Artikeln prominent Micro-Blog-Posts und Linked-List-Items1 einführt.

Hier z.B. ein kompletter Post zum nächsten Zelda in der Startseiten-Ansicht:

Die Idee dahinter ist, so wird es im Relaunch-Artikel und im Podcast erklärt, kurzum „ein guter Web Citizen“ zu sein. Anstatt den eigenen Content primär auf den Plattformen anderer Leute zu veröffentlichen, wie es in den vorherigen Verge-Iterationen der Fall war, kehrt der Content nun auf die eigene Plattform zurück und verweist auf die guten Inhalte anderer – so wie es einst im Web gedacht war:

Our plan is to bring the best of old-school blogging to a modern news feed experience and to have our editors and senior reporters constantly updating the site with the best of tech and science news from around the entire internet. If that means linking out to Wired or Bloomberg or some other news source, that’s great — we’re happy to send people to excellent work elsewhere, and we trust that our feed will be useful enough to have you come back later.

Alter, aber immer noch guter und mittlerweile vermutlich auch gewagter und spannender Ansatz, der zumindest bei mir (Oldschool-Blogger) dazu führt, dass ich The Verge derzeit zwei Mal am Tag aufrufe anstatt wie bisher alle zwei Tage. Themen lassen sich in dem neuen Format schneller konsumieren und bei Bedarf könnte man per klassischem Artikel eintauchen. Wie früher.

Bitte mehr davon!

  1. Im hörenswerten Vergecast zum Relaunch erwähnt Chefredakteur Nilay Patel dann auch, dass John Grubers Daring Fireball eine große Inspiration für das Format war – wie auch hier. []

Sesame Street’s Star Wars

A long time ago in a cookies and milky way galaxy far, far away… Princess Parfaita was taken prisoner by the evil Galactic Empire and had to be saved by a group of unlikely heroes including the young Luke Piewalker, Flan Solo, and Chewie the Cookie.

 
(YouTube Direktlink)

Chewie the Cookie – großartig!

The Crime in your Coffee

Von Andi habe ich ein Stöckchen bekommen, dass mich über meine Kaffeegewohnheiten ausfragt. Wollen wir mal loslegen und nebenbei weltwirtschaftliche Missstände aufdecken.

1. Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst du sie?
Auf der Arbeit; ungefähr eine halbe Stunde nach meinem Eintreffen.

Kaffee ist nach Erdöl das meistgehandelte Rohprodukt der Welt.

2. Wieviele Tassen trinkst du täglich?
Maximal eine am Morgen und eine am Nachmittag, wenn die Großtanten zu Besuch sind und mich zwingen lecker mitgebrachten Kuchen zu essen. (mehr …)