Your favorite tumblr for the next 5 minutes (14): SciFi Corridor Archive


Das SciFi Corridor Archive sammelt Korridore aus Science-Fiction-Filmen. Korridore aus Science-Fiction-Filmen! Das vorher noch niemand auf die Idee gekommen ist, die zusammenzustellen, kann ich eigentlich nicht glauben und überrascht mich schon sehr. Noch viel mehr überrascht mich allerdings, wie viel Spaß ich daran habe, mir Bilder von Korridoren aus Science-Fiction-Filmen anzusehen. (via @warrenellis)

Terror für die Ohren

Gestern wollte ich mir zwei, drei Folgen des Podcasts Ohrenterror anhören. Aus den „zwei, drei“ sind dann zehn, zwanzig geworden und weil’s so gut gefallen hat, möchte ich euch die ca. 4 Minuten langen und äußerst unterhaltsamen Tondokumente nicht vorenthalten:
Der beste Einstieg, das Must-Hear, ist die Realversion von Dittsche: Rolf – und der erkärt gänzlich unnüchtern, dass er Superkräfte hat, Illuminat ist und Politiker Scientologen sind (Teil 1, Teil 2). Groß!

In weiteren Folgen versucht man eine V-Frau bei Scientology einzuschleusen, interviewt Edmund Stoiber und erfindet Freirauch-Anlagen. Zum krönenden Abschluss gibt es ein Gewinnspiel mit der Aufforderung jugendfrei zu erklären, was ein Dirty Sanchez ist. Und ein Podcast, der sich für eine derartige Bildungspolitik verantwortlich fühlt, der kann doch nur gut sein, oder? (via Trackback. Und Tschuldigung Holgi, gefiel mir mit Johnny besser.)

Oscar-Nominierungen 2012

Die Nominierungen für 84. Academy Awards sind heute veröffentlicht worden und ich trage mir das tatsächlich jedes Jahr in meinen Kalender ein. Die Liste könnt ihr euch hier auf der offiziellen Webseite oder etwa hier bei den Filmfreunden ansehen. Der Countdown für Hollywoods Nacht der Nächte ist somit eröffnet und ich werde die nächsten Wochen damit verbringen, die noch nicht gesehenen, nominierten Filme nachzuholen, um dann am 26.2. (ja, auch das steht in meinem Kalender) einmal mehr den perfekten Tipp abgeben zu können.

Christopher Nolan’s Batman

Endlich, endlich, endlich habe ich The Dark Knight gesehen. Und jetzt, nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, kann ich meine Meinung dazu niederschreiben. Denn – einige von euch haben es vielleicht gemerkt… – dieser Film wurde von mir hier so dermaßen gefeatured, dass der ganze Laden schon nach Fanboy-Ausverkauf roch. „eayz.net ist doch diese Batman-Fanseite, oder?“ Ja, leugnen ist zwecklos: als ich das erste Bewegtbild (vom Joker) sah, war ich vollends dem Hype verfallen. Trotzdem befürchtete ich, dass meine, nach Lektüre zahlreicher ach, wahrscheinlich aller Dark-Knight-Reviews out there, himmelhoch angestiegenen Erwartungen nur enttäuscht werden konnten. Aber die Fanboy-Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

Und, oh Freude, sie starb nicht: The Dark Knight ist der großartige Batman-Film den ich mir erhofft (und schon immer gewünscht) habe. Alles stimmt. Es gibt eine spannende Handlung, einen Batman wie er im (Comic-)Buche steht, Insider-Gags für die Comicleser und – wie eh schon jeder weiß – den interessantesten, psychopathischsten, besten Gegner dem der dunkle Ritter jemals gegenüber stand. Heath Ledger ist großartig. Er verabschiedet sich vom (tollen!) Overacting eines Jack Nicholson und interpretiert den Joker so wie ihn die Comics der Prä-Tim-Burton-Ära gezeigt haben: als psychopathischen, Anarchie liebenden Killer. Dabei schafft er es scheinbar mit Links einen der abgedrehtesten und beeindruckendsten Kriminellen zu kreieren, den das Kino der letzten Jahrzehnte hervor gebracht hat.

Ja, Heath Ledger ist der Joker.

Womit wir beim einzigen Problem des Films angelangt wären: Ledgers Joker ist der Star der Films. Alle anderen Figuren sind nur Zierde, alle Szenen ohne ihn nur notwendiges Übel. Gerade Christian Bale steigert sich in seiner Batman-Performance zwar noch mal um ein Vielfaches im Vergleich zu Batman Begins, kommt aber letztendlich nicht gegen Ledger an.

Man könnte es auch so sehen: Heath Ledger hat den Joker mit in sein Grab genommen. Eine bessere Interpretationen des Psycho-Clowns ist kaum mehr möglich.

EMDb – Rating: 5/5