Movie: The Movie

Habt ihr zwar schon überall gesehen, aber der Vollständigkeit halber hier noch ein letzter Oscar-Blogeintrag, danach geht’s mit dem normalen Programm weiter. Denn Jimmy Kimmel hat – nachdem er Billy Crystal illegal einen Oscar abgekauft hat – in seinem diesjährigen Oscar-Special den ultimativen Film über alles und mit allen vorgestellt: »Movie: The Movie«. Das ganze ist – wie so oft bei Kimmel – ziemlich großartig, entfaltet seine wahre Größe aber erst wenn man um Jimmy Kimmels andauernde Feindschaft zu Matt Damon weiß (was ihr natürlich tut).

 
(YouTube Direktlink)

(via Pewpewpew und so ziemlich allen anderen)

Update, 29.02.: Und hier noch das auch sehr sehenswerte Making of »Movie: The Movie«, in dem Bryan Cranston erklärt, dass er mitmacht, wenn’s um „Wieners“ geht.

Sexina: Popstar P.I.

Bisher dachte ich, dass sich das Schaffen des 60er-Jahre-Batman Adam West in den letzten Jahren auf infantiles Gekritzel beschränkte. Wie ich gerade bei Popmoderne erfahren habe, habe ich mich jedoch in ihm getäuscht: 2007 hat er sein durchaus unterhaltsames Lebenswerk nämlich mit dem wahrscheinlich sehr anspruchsvollen Film Sexina: Popstar P.I. gekrönt.


Darum geht’s: Sexina ist die große Pop-Sensation im Showbusiness, arbeitet nebenbei aber auch als Privatdetektivin. Als sie sich auf die Suche nach einem verschollenen Wissenschaftler begibt, erfährt sie, dass dieser entführt wurde, um eine Roboter-Boy-Band für einen fiesen Musikproduzenten, gespielt von Adam West, zu erschaffen. Dessen diabolischer Plan: Sexina vom Pop-Thron stoßen! Klar, dass Sexina das mit allen Mitteln und Reizen verhindern will…

Klingt bizarr? Wird noch bizarrer: der Theme-Song zu Sexina wurde von keinem geringeren als Davy Jones, dem Sänger von The Monkees, geschrieben. Doch wer sich selbst von diesem Sammelsurium der Kuriositäten überzeugen will, hat schlechte Karten: der Film wurde seit Fertigstellung nur auf ein paar Festivals aufgeführt und DVDs und Torrents gibt’s auch keine. Zudem sagen die wenigen Auserwählten, die West in der Rolle seines Lebens sehen konnten, dass Sexina: Popstar P.I. absoluter Vollmist wäre. Da die breite Veröffentlichung wohl zu bezweifeln ist, bietet nur der Trailer (nach dem Klick) Bewegtbild-Abhilfe. (mehr …)

Who the fuck is Jason Bourne? III

Bourne hier, Bourne da! Offensichtlich hat jeder auf diesem Planeten die Bourne-Filme gesehen und teils sogar für gut befunden. Gruppenzwang genug für Frau Eay und mich, uns an den letzten beiden Wochenenden durch die „Bourne Identität“ und die „Bourne Verschwörung“ zu quälen, damit auch wir endlich up-to-date sind und am gestrigen Abend endlich das Bourne Ultimatum begutachten konnten. Immerhin Teil 3 hat sich gelohnt: Für uns der beste Teil der Trilogie, da uns Teil 1 nicht so sehr, Teil 2 schon besser, aber immer noch nicht besonders gefallen haben. Doch während Matt „Scotty doesn’t know“ Damon sich erneut als James Bond versucht, ist man Kamera-technisch wieder über’s Ziel hinaus geschossen: Die unruhige, hektische Kamera versaut einfach manche Kämpfe und Verfolgungsjagden. Hier wäre weniger mehr gewesen – wie schon in den Vorgängern. Dennoch: Wenn ihr euch die ersten zwei angetan habt, dann müsst ihr euch das Ultimatum ansehen.

Übrigens: Bourne 1 und 2 gibt’s derzeit zusammen für unter 10 Euro bei Amazon.