#YourFirstAmazonOrder

Schöner Hashtag bei Twitter für etwas persönliche Webnostalgie (und Verwunderung wie spät manch einer Amazon erst für sich entdeckt hat). Meine erste Bestellung ging am 25. November 2002 raus und umfasste zwei Mal die damals frisch erschienene System of a Down-Platte „Steal this Album“ zum Preis von je 14,99 Euro. Eine CD war für mich, die andere für meine damalige Freundin – und jetzige Frau. 😄

Bestellung Nr. 2 war dann im Dezember 2002 schon ein aus diversen Alben, Büchern und Filmen bestehender Rundumschlag, den ich mir selbst zu Weihnachten gönnte. Damals noch mit Spannung erwartet, trudeln hier heutzutage so oft und so viele Amazon-Bestellungen ein, dass ich mir fast gar nicht mehr vorstellen kann, dass es jemals anders war.

Brexit: 51,9%
Trump: 46,1%
Türkei: 51,4%

Halten wir fest:
Die Hälfte von uns sind Idioten.

Aber auch:
Die andere Hälfte von uns nicht. Es gibt also Hoffnung – wenn bis dahin noch ein bisschen EU/Welt/Demokratie übrig bleibt.

Teaser zu »Star Wars: The Last Jedi«

Und wie erwartet kam dann auch noch der erste Teaser Trailer zu Episode VIII hinterher, der die Hype Machine und Mystery Box weiter befeuert, indem er quasi nichts verrät und nur weitere Fragen aufwirft, dafür aber ein paar geflüsterte Flashback-Quotes aufweist („Help me, Obi-Wan“).

 
(YouTube Direktlink)

Außerdem liebe ich das soeben auch vorgestellte Poster, das mit dem hochgereckten Lichtschwert eine klare Referenz auf das originale Poster ist:

Also Marketing-technisch alles richtig gemacht. Ich bin gespannt.

Update, 16.04.: Der Teaser ist nun auch auch auf deutsch verfügbar. Interessant zu hören, wie der Text hier übersetzt wurde. Vor allem das Ende wirkt im Deutschen weniger kraftvoll und gefährlich.

How I made my own iPhone – in China

Coming to Shenzen is like visiting the future. But it’s this crazy, dystopian, Blade-Runner-esque future.

Scotty Allen hat sich auf den Technologieschwarzmärkten von Shenzen mit diversen Komponenten eingedeckt und daraus sein eigenes, funktionierendes iPhone gebaut. Das angeführte Zitat von Allen beschreibt den Eindruck, den das Video vermittelt ganz gut. Ich freue mich jedenfalls schon darauf, wenn wir in der Post-Apokalypse unsere Smartphones wieder selber bauen. (via Kottke)

Ghost in the Shell

Seit Sichtung der grandios aussehenden Trailer freute ich mich auf die Realverfilmung des populären Animes, der mir damals™ zwar gut gefiel, mich aber zugegebenermaßen nicht weiter beeindruckte und -flußte, weshalb ich das weitere Franchise-Treiben auch nicht weiter verfolgte. Die dann veröffentlichten Realfilm-Trailer versprachen jedenfalls nicht zu viel: Rupert Sanders‘ »Ghost in the Shell« sieht grandios aus. Die Special Effects überzeugen, der eigentliche Star des Films sein Setting: die futuristische Stadt mit all ihren Hologramen, Reklamen, Technologien und Bewohnern sieht fantastisch aus.

Das war’s dann allerdings auch (für mich). Die Neuauflage der 22 Jahre alten Story ist weitestgehend belanglos. Bösewichte sind böse, weil sie böse sind – na vielen Dank. Der Vordergrund der Szenerie verdeckt den Blick auf die Kulisse, die ach so schwerwiegenden Beweggründe der Figuren unterbrechen die immerhin halbwegs unterhaltsamen Actionsequenzen. Und was Scarlett Johansson anstelle einer asiatischen Schauspielerin da macht, weiß ich immer noch nicht.

Nichtsdestotrotz wegen der tollen Präsentation:

EMDb – Rating: „2,5/5“

Outcast: Second Contact

Als die Macher von Outcast, einem meiner All-Time Top Ten Favorites, vor drei Jahren eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung eines HD-Remakes starteten, war die Freude bei den Fans des innovativen Action-Adventures von 1999 und meinerseits natürlich riesengroß – und die Trauer nach dem Scheitern des Kickstarters umso größer.

Die Leute von Appeal ließen sich von diesem Dämpfer jedoch nicht zurückschrecken, fanden mit Bigben Interactive einen Publisher, der das Unterfangen selbst finanzierte, und kündigten im August letzten Jahres unter dem Namen „Outcast: Second Contact“ eben dieses HD-Remake an.

 
(YouTube Direktlink)

Vor kurzem erschien dann der erste Trailer und obwohl dieser natürlich offenbart, dass „Second Contact“ nicht mit der Spielmechanik moderner Blockbuster-Games mithalten kann, freue ich mich doch immens nach Jahren der Abstinenz des Ulukai endlich wieder nach Adelpha zurückzukehren.

Im Herbst diesen Jahres soll es soweit sein und dann werde ich so lange Kopien kaufen bis Outcast 2 gesetzt ist.

Ein besseres, alternatives Ende für Rogue One

In /r/fixingmovies wird gerade mal wieder der Optimierungsbedarf von Rogue One diskutiert. Nutzer Beartown9000 hat dabei ein alternatives Ende beschrieben, auf das sein Bruder gekommen ist und das in der Tat sehr viel tiefsinniger und besser für die ganze Saga gewesen wäre (obwohl ich so ja auch schon sehr zufrieden war):

Krennic should have shot Jyn at the top of the tower just before she could pull the lever to transmit the plans. Tarkin should have blasted the horizon just to explicitly fuck with Krennic while taking the Death Star for himself once and for all. Seeing that the Empire had finally fucked him over as well after listening to Jyn’s speech about the Empire being assholes, Krennic should have pulled the lever and transmitted the plans moments before death.

This would have made all of Jyn’s speeches actually have something to do with the plot, and created a theme of the Rebellion being an idea that jumps from person to person. It also would have made the Empire’s ultimate downfall the clear result of Tarkin’s hubris.

(via Superpunch)