Office 15 & Metro

Unglaublich, dass die Firma, die das hier verzapft hat…

…plötzlich mit sowas Gutem daherkommt:

Dabei handelt es sich um Office 15 im Metro-Look, genauer gesagt Excel 15. Sieht sehr gut aus und tausend mal moderner, aufgeräumter und nutzerfreundlicher als die zuletzt verfolgte Ribbon-Scheiße. Anstatt die Altlasten aber endlich über Bord zu werfen und überall konsequent nur noch auf Metro zu setzen, wird das alles wohl wieder optional und so einmal mehr total verwässert. (via UARRR)

SpOn über He-Mans Entstehungsgeschichte

SpOns einestages hat heute zum 30jährigen Jubliäum der Masters of the Universe einen lesenswerten Artikel, der den ein oder anderen mir so noch nicht bekannten Funfact zur Entstehung der Masters offenbart. Unter anderem, wie He-Man-Schöpfer Roger Sweet den Mattel-Verantwortlichen die bizarr zusammengeschusterten Figuren zeigte und warum Mattel-CEO Ray Wagner zu diesem Zeitpunkt so erpicht darauf war, eine neue Action-Figure-Toyline zu etablieren:

Monate vor der Konferenz hatte Wagner begonnen, Sweet und seinen Kollegen die Hölle heiß zu machen, eine neue, bahnbrechende Actionfigur zu erfinden. Grund dafür war eine Unterhaltung, die der Firmenchef vier Jahre zuvor mit einem jungen Kalifornier geführt hatte. Der junge Mann hatte ihm von dem Science-Fiction-Film erzählt, den er gerade drehte. Eine Geschichte voll Mystik und Ritterlichkeit, deren Figuren aber noch niemand kannte. Stolze 750.000 Dollar hatte er von Wagner verlangt, wenn der die Actionfiguren zu seinem Film herstellen wolle. Wagner hatte dankend abgelehnt. Der junge Mann hieß George Lucas. Sein Film „Star Wars“.

→ einestages: Barbies barbarische Brüder

Beeindruckende Bibliothek

Cartoonist Jeffrey Koterba zeigt in diesem Cartoon perfekt den Vor- und Nachteil dieser ganzen Ebook-Sache auf. Ich bin im Moment auch immer hin und her gerissen: Soll ich mir dieses vielversprechende Buch als toten Baum holen oder reicht die Kindle-Version? Wer diesen Zwiespalt für sich entscheiden kann, steht zur Zeit noch nicht fest, aber später auf jedem Fall mehr dazu. Auf Koterbas Webseite finden sich jedenfalls noch viele weitere sehenswerte Cartoons. (via Laughing Squid)

Beamer for Mac – Die für mich bisher beste Apple-TV-Streaming-Lösung

Vor ein paar Monaten habe ich das hiesige Apple-Lineup um einen Apple TV 2 erweitert. Eine tolle, kleine Box und ideales iPhone-/iPad-Addon. Leider leidet das Ding jedoch an den Apple-typischen Restriktionen: es gibt von Haus aus keine Möglichkeit Videos in Apple-unerwünschten Formaten (.AVI, .FLV, .MKV, USW.) vom Mac rüberzustreamen. Bei .MP4- und .M4V-Dateien ist das zwar kein Problem, doch müssen die Videos dafür erst in die eigene iTunes-Mediathek importiert werden. Ich nutze iTunes allerdings nicht für Videos und lagere meine Videothek vorwiegend im .AVI-Format auf einer externen Festplatte (deren Inhalte ich mir alle auf dem Schulhof ertauscht habe).

Nun könnte man die Kiste natürlich jailbreaken und ein beliebiges Mediacenter installieren. Was ich zunächst auch mit der kostenpflichtigen aTV Flash (black)-Lösung getan habe. Funktionierte solala, aber der ständig neu durchzuführende Jailbreak nach Software-Update von Apple und die darauf folgende Neuinstallation der aTV-Software war mir dann doch zu stressig.

Nachdem mein Apple TV also wieder „sauber“ war, beschränkte sich die Nutzung erst mal auf iTunes-Leihfilme, Videopodcasts und Vimeos „Watch Later“-Funktion (die allerdings die absolute Killerapp für mich ist). Doch dann entdeckte ich vor ein paar Wochen Beamer for Mac, eine Mac-App, die nichts anderes macht als Videos gen Apple TV 2 zu streamen. Dafür stellt Beamer lediglich ein einziges Fenster, in dem „Drop Movie Here“ steht, bereit und verzichtet ansonsten auf Optionen, Einstellungen und jeglichen Schnickschnack. Und das beste daran: it just works. Was mir die sieben Euro Unkostenbeitrag mehr als wert war. (Beamer kann nur auf deren Webseite gekauft werden, da das Programm irgendwelche Apple-AirPlay-Mechanismen nutzt, die es eigentlich nicht nutzen darf und deren Nutzung ihm den Weg in den AppStore versperren.)

Der einzige offensichtliche Nachteil: Der Mac muss eingeschaltet und bestenfalls, aber nicht notwendigerweise im Wohnzimmer sein. Ansonsten ist das alles ziemlich Apple-like: Datei ins Beamer-Fenster gezogen, 2 Sekunden später erscheint euer mehr oder weniger exotisch codierter Film auf dem Apple TV.

Natürlich gäbe es auch Open-Source-Software, die genau dasselbe kann, aber alle von mir getesteten Apps hatten irgendwelche Probleme. Manche brachen das Steaming ab, sobald der Mac in der Ruhemodus ging, andere wollten irgendwelche Ordner überwachen oder Treiber installieren. Bei Beamer wird man mit all diesem Blödsinn nicht behelligt und kann einfach losschauen – wie’s sein soll.

Rize of the Fenix

Als Tenacious D für Rock am Ring angekündigt würden, stürmten meine Freunde und ich die Ticketschalter der Republik und kauften RaR-Tickets als gäbe es kein morgen mehr. Und das obwohl wir schon alle eine RaR-Karte unser eigen nannten. Denn dass wir die großartigste Rockcombo unserer Zeit jemals live erleben würden, glaubte niemand von uns. Ein Wunschtraum, mit dem wir alle abgeschlossen hatten. Und dann wurde er doch wahr: The D, right in front of us! Im Juni ist es soweit!

Nun haben JB & KG jedenfalls ihr im Mai erscheinendes drittes Studioalbum »Rize of the Fenix« angekündigt, auf dessen Cover anscheinend ein Penisdämon zu sehen ist, und uns mit folgendem 48 Sekunden kurzen Teaser beglückt (reicht immerhin für einen Blogeintrag hier). Auf der gleichnamigen Webseite findet sich noch nicht viel, aber mir gefällt das alles schon sehr (ich bin leicht zu beeindrucken).

(via BlackChester bei Facebook)

Kurzfilm: I’m here

Dass Spike Jonze (»Being John Malkovich«, »Wo die wilden Kerle wohnen«) einiges auf dem Kasten hat, muss ich euch nicht sagen. Zuletzt hatten wir ihn hier mit seinem grandiosen Kurzfilm »Scenes from the Suburbs« und davor mit »I’m here« … äh, Moment, nee, hatten wir nicht. Und in meinem Twitter-Archiv findet sich auch nichts. Obwohl ich drauf hätte schwören können. Aber egal, denn mittlerweile gibt’s »I’m here« auch bei YouTube (vorher wurde er nur in einer Art digitalem Kino von Absolute Wodka gezeigt, in dem tatsächlich immer nur ein paar Nutzer „Platz nehmen“ konnten) und das ist Grund genug, den Film nochmal zu bringen. Also: Wer von euch diese herzzerreißende halbe Stunde über Roboterliebe, Ausnutzung und Selbstaufgabe noch nicht gesehen hatte, sollte das hier und jetzt schleunigst nachholen!

 
(YouTube Direktlink)

via Minds Delight)

Pirating the Oscars 2012

Andy Baio hat auch in diesem Jahr wieder seinen alljährlichen „Pirating the Oscars“-Bericht veröffentlicht, in dem er jedes Jahr nachhält, wann, wie schnell und in welcher Form Kopien der Oscar-nominierten Filme im Netz aufgetaucht sind. Und nach zehn Jahren der Beobachtung kommt er dieses Mal zum Fazit, dass die MPAA erstmals den Kampf gegen das Veröffentlichen der Oscar-Screener gewonnen hat. Dennoch ist das nur ein Teilerfolg, denn:

They may be winning the battle, but they’ve lost the war.

While screeners declined in popularity, 34 of the nominated films (92 percent) were leaked online by nomination day, with 25 of them available as high-quality DVD or Blu-ray rips. Only three films — Extremely Loud & Incredibly Close, My Week with Marilyn and W.E. — haven’t leaked online in any form (yet!).

Den ganzen Artikel mit allen Daten findet ihr hier bei Waxy.org (ja, ich weiß, er hat die Ergebnisse auch schon vor ein paar Tagen bei Wired veröffentlicht, aber ich verlinke dann doch lieber auf’s private Blog. Power to the people und so).

.gif der Woche #78


Hey, anstößige Jubiläumsbanane! Denn vor genau vier Jahren, am 28. Januar 2008, habe ich das .gif der Woche hier eingeführt und wie ihr an der Nummerierung oben erkennen könnt, war ich alles andere als konsequent damit das ganze tatsächlich auch wöchentlich zu bringen. Aber hey, auch egal! Anstößige Jubiläumsbanane!

Bellbot

Philip „pud“ Kaplan hat in seinem Newsletter soeben Bellbot vorgestellt. Ein kleines Tool, das er innerhalb der letzten 24 Stunden programmiert hat, das nach einfügen eines JavaScripts jedes Mal einen Ton auf der Bellbot-Webseite abspielt, wenn jemand die Seite, auf der das Script eingebunden ist, aufruft. Ideal z.B. um es auf eine „Registrierung/Bestellung abgeschlossen“-Seite einzubinden und sich so über neue Registrierungen/Bestellungen informieren zu lassen.

Die Idee dazu hat er von Amazon-Chef Jeff Bazos, in dessen Büro zur Anfangszeit von Amazon bei jedem neuen Kunden eine Klingel bimmelte (siehe diesen WSJ-Artikel). Sehr lustige und motivierende Sache, die ich selbstredend bei diesem Blogeintrag eingebaut habe. Also lasst es bei mir klingeln pewen!