
Nach Hipstermerkel und der Merkel-Raute hier nun Angela Forever, ein Tumblelog in dem Andrea F. Cecchin seit Mai diesen Jahres gephotoshopte Begegnungen eurer Kanzlerin sammelt, bei denen sie mitunter ihr wahres Gesicht zeigt.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

Nach Hipstermerkel und der Merkel-Raute hier nun Angela Forever, ein Tumblelog in dem Andrea F. Cecchin seit Mai diesen Jahres gephotoshopte Begegnungen eurer Kanzlerin sammelt, bei denen sie mitunter ihr wahres Gesicht zeigt.

Das Unicode Consortium hat erst letzten Monat verkündet, dass es seinen Standard um 250 neue Emojis – darunter der vulkanische Gruß und der lange überfällige Mittelfinger – erweitert. Dennoch bleiben natürlich weiterhin viele Bildchen auf der Strecke, wie Avery Monsen nun eindrucksvoll in seinem Tumbelog Rejected Emojis demonstriert. Dort finden sich nämlich Emojis mit dem Hut von Pharrell, skifahrenden Spinnen und dem Tod der Printmedien. Also alles überaus sinnvolle Emojis, die ihr spätestens jetzt schmerzlich vermisst.

Im Tumblelog The World Cup Draw fertigt jemand seit Juni 2013 in Vorbereitung und Vorfreude auf die derzeit stattfindende WM mehr oder weniger regelmäßig abstrahierte Illustrationen internationaler Fußballgrößen an. Und von Mesut Özil.

Der Titel dieser beliebten Serie wird dem folgenden Tumblelog eigentlich nicht gerecht, handelt es sich bei „One Day One Monster“ doch um ein Tumblr, mit dem ihr deutlich mehr als fünf Minuten verbringen könnt. Bloggerkollege Owley postet hier schließlich seit bereits fast einem Jahr täglich ein neues, selbst kreiertes Ungetüm. Bevor jetzt im Mai nach einem Jahr und 365 Monster später Schluss damit ist, hat Owley eine eigene Crowdfunding-Kampagne ins Lebens gerufen, deren (bereits erfülltes, aber da geht noch was!) Ziel es ist, sämtliche seiner Monster in einem Buch zu bündeln. Ein tolles, unterstützenswertes Projekt, das noch mit einigen reizvollen Rewards aufwartet, wie z.B. der Möglichkeit sich selbst ein Monster zu wünschen. Ich ziehe derweil meinen Hut vor @HerrOwleys Kreativität und Durchhaltevermögen.

Hach, das ist gut: Jim malt nach Wunsch seiner Leser Bilder und veröffentlicht sie in seinem Tumblelog Jim’ll paint it und auf seiner Facebook-Seite. Hier oben hat sich z.B. jemand „Colonel Sanders‘ Last Stand“ gewünscht, hier jemand He-Man auf Partyurlaub. Und als wären die Wünsche seiner Leser nicht schon bizarr genug, legt der nicht weiter bekannte Jim noch einen drauf und fertigt all seine Werke ausschließlich mit MS Paint an. Wie alle großen Künstler.

Ralf Heimann, seineszeichens Lokalreporter bei der Münsterschen Zeitung, sammelt in seinem Tumblelog „Wir schicken wen“ Missgeschicke seiner Kollegen und Kuriositäten des Lokaljournalismus. Außerdem hat er das Thema bereits in Buchform verarbeitet. Mit Perlen des Lokaljournalismus gibt es zudem eine Facebook-Seite, die in dieselbe Richtung geht. (via Phänomeme)

Vor lauter Arbeit schaffe ich’s derzeit leider nicht ins Kino, weshalb es nahezu unmöglich sein wird, den Rekord von 2013 in diesem Jahr zu knacken. »Grand Budapest Hotel« habe ich somit auch noch nicht gesehen und mich stattdessen mit dem Design von Webseiten rumschlagen müssen. Ein Zwiespalt, der keiner ist, wenn es nach dem Tumblelog Wes Anderson Palettes geht. Denn dort werden Farbpaletten auf Basis von Szenen aus Wes-Anderson-Filmen gepostet. Wenn ihr also mal wieder ein stimmiges Farbschema für euer Webprojekt sucht, seht mal hier rein. Oder geht ins Kino.

Auf dem Tumblelog Will it Beard (und im gleichnamigen Instagram-Account) testet ein namenloser Bartträger, wie sich verschiedene Dinge so im Bart machen. Die Parallelen zum Webklassiker Will it Blend sind unübersehbar, aber das hier ist – genügend Gesichtsbehaarung vorausgesetzt – auch problemlos Zuhause zu bewerkstelligen. Nur das ihr es jetzt halt nicht mehr tun müsst. (via Yewknee)

Eric Oglander durchsucht die Anzeigenseite Craigslist nach Angeboten, in denen Leute ihre Spiegel loswerden wollen, und sammelt die Fotos, die die Leute von ihren Spiegeln (und Spiegelbildern) gemacht haben. In craigslistmirrors finden sich dementsprechend interessante Motive, die nicht nur die Spiegel, sondern auch gleich Fotografen und Wohnzimmereinrichtung zeigen. (via Waxy)

Tag ein, Tag aus werden Millionen von Textnachrichten mit mindestens genau so vielen Emojis – Smilies, fröhlichen Häufchen und Auberginen – verschickt. Diese Allgegenwärtigkeit der kleinen Icons hat die Künstlerin Liza Nelson aus Los Angeles zum Anlass genommen, das Fotoprojekt und Tumblelog „EMOJI IRL. LOL.“ zu starten, in dem sie einzelnen Emojis huldigt und sie als Foto nachstellt. Weil das ja gemacht werden muss, wie sie selbst sagt. Und recht hat sie. (via Yewknee)