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FAQ: Alles, was Sie über Palantir wissen müssen und Palantir bereits über Sie weiß

Die Tagespresse, Österreichs Postillon, über Peter Thiels Überwachungsfirma. Via Mike Kuketz, der das direkt richtig einordnet: „Satire als Aufklärung. Leider notwendiger denn je.“

Warum programmiert der Staat solche Systeme nicht einfach selbst?

Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit haben gezeigt, dass staatliche IT-Großprojekte in Österreich oft zu erfolgreich werden, siehe Kaufhaus Österreich oder ID Austria. Nach 150 Millionen Euro Entwicklungskosten könnte eine heimische Polizei-Software alphabetisch nach Vornamen sortieren, dafür steht bei einigen ÖVP-nahen Consultern plötzlich der Cayenne im Carport, und auch Fellner kann sich das Fabios wieder leisten.

Was passiert, wenn der Staat den Vertrag mit Palantir kündigt?

Haha, der war gut. Wenn die Polizei erst einmal Jahre damit verbracht hat, all ihre Ermittlungsakten in das Palantir-Ökosystem zu migrieren, gibt es kein Zurück mehr. Ohne die Software wären die Behörden über Nacht wieder auf dem Ermittlungsstand von 1983 und müssten Karteikarten in Schuhkartons sortieren. Außerdem kennt Palantir bald auch alle Geheimnisse der Beamten und Politiker selbst, die damit bis ans Ende ihrer Karrieren leicht erpressbar bleiben.

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dietagespresse.com

FAQ: Alles, was Sie über Palantir wissen müssen und Palantir bereits über Sie weiß

Warum gibt der Staat das Gewaltmonopol an Serverfarmen ab? Wir beantworten die drängendsten Fragen in diesem Q&A.

“Körperöffnungen möglichst dicht halten”

Verrückt, was da (auch) in unserem “Noch-Nachbarland” abgeht:

In Österreich haben zahlreiche Menschen gegen die neuen Coronamaßnahmen der Regierung protestiert. Impfgegner hatten zuvor gewarnt, der Staat würde aus Hubschraubern und Kanaldeckeln Geheimimpfungen verabreichen.

So verbreitete sich etwa eine Nachricht, in der vor »Sprühimpfungen« aus Hubschraubern gewarnt wurde. So solle »flüssiges Pfizer« über die Demonstranten verteilt werden.

Auch vor einer Gulliaktion sollten sich die Protestteilnehmer in Acht nehmen: In einer Nachricht hieß es, die Stadt Wien verstecke Mitarbeiter unter Kanaldeckeln, die versuchen sollten, Menschen in die Waden zu impfen.

Die Empfehlung dagegen laut Telegram-Schwurbler-Gruppen ganz klar:

Körperöffnungen möglichst dicht halten!

(via daMax)

iPhone 3G: T-ypisch T-euer

Okay, das war’s dann wohl mit dem Traum vom iPhone (wobei es sich gerade jetzt angeboten hätte, da sich mein altes Motorola auflöst). Die deutschen iPhone-Tarfie von T-Mobile wurden soeben veröffentlicht und schlagen sich im Ländervergleich bei SpOn alles anderes als gut – sondern eher beschissen.

Zumindest in dieser Hinsicht hat Österreich heute bereits über Deutschland gesiegt, denn anstelle des günstigsten Tarifs hierzulande (8GB iPhone 3G für 170 € + monatlich 29 € für nur 50 Freiminuten, keine Inklusiv-SMS und keine UMTS-Datenflatrate) bekommt man bei One in Österreich für weniger Geld alles was das Herz begehrt (8GB iPhone 3G für 149 € + monatlich 30 € für 1000 Freiminuten, 100 Inklusiv-SMS und UMTS-Datenflatrate).

Hach, bis heute Abend 20:44 Uhr wäre ich gerne Österreicher…