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Mac – 43 years. 154 Macs since 1983.

Sehr schöne Einführung, Visualisierung und Übersicht in/über die Geschichte des Macintosh, vom 9.955-Dollar-Experiment namens Lisa zum MacBook Neo für 599 Dollar.

Das ganze kommt aus The Data Drop, in dem jede Woche Themen aus Tech, Politik und Popkultur als überaus ansprechende visuelle Essays aufbereitet werden. Hier z.B. die Farbpalette von Wes-Anderson-Filmen, A Visual History of Programming Languages oder mit Thank you, Tim ein Tribut zum Ende von Tim Cook als Apples CEO.

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sheets.works

154 Macs Since 1983

43 years. 154 Macs. A visual biography.

Own Your Web – Issue 18: Curators

Nach einer etwas längeren Pause ist der hier auch schon empfohlene Newsletter Own Your Web von Matthias Ott zurück mit einer Ausgabe über „Curators“. Denn das Kuratieren wird in Anbetracht des noch anwachsenden AI-Slops um uns herum noch wichtiger, wie Matthias schreibt:

So what becomes valuable, in a world like this? Not more content. We are drowning in content. What becomes valuable is someone you trust, saying: This is worth your time. Here’s why.

That’s curation. And it’s not new.

Und als jemand, der einen Großteil seines privaten Onlinelebens genau damit verbringt, wird es euch wenig verwundern, dass ich diese Ansicht teile. „Aber wieviel auf andere Inhalte zeigen, passiert hier eigentlich?“ habe ich mich im Zuge dessen gefragt und mal kurzerhand das Archiv analysiert. Und siehe da:

  • Seitdem ich die Post-Typen hier eingeführt habe, sind 53,10 % aller Posts Link-Posts; insgesamt 1.227 (vor diesem).
  • Aber auch schon davor wurde rege verlinkt, denn insgesamt 3.693 Posts der bisher 4.318, also insgesamt 85,53 %, verlinken auf externe Quellen.
  • Dabei habe ich insgesamt 11.843 externe Links von 3.350 unter­schied­lichen Domains verlinkt.

In a web full of noise, that act of caring – of curare – might be the most important signal any of us can send.

Exakt. Also freut euch auf viele weitere, handverlesene Links hier. 😌

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newsletter.ownyourweb.site

Own Your Web – Issue 18: Curators

Hi All! 🤗 The Latin word curare means “to take care of.” It’s the root of curator – a person whose work is not to create, but to care. To select, to arrange,...

How Substack makes money from hosting Nazi newsletters

The global publishing platform Substack is generating revenue from newsletters that promote virulent Nazi ideology, white supremacy and antisemitism, a Guardian investigation has found.

Es war ja bereits bekannt, dass Substack eine Nazi-Bar ist. Der Guardian hat das nun noch mal belegt. Wenn ihr also einen eigenen Newsletter betreibt, solltet ihr nun noch einmal darüber nachdenken, das nicht via Substack zu tun.

That said: Ich habe auch noch einige eurer Substacks im (kostenlosen) Abo, weil ich eure Inhalte gerne lesen möchte. Das Umfeld dort ist aber ähnlich schlecht wie bei X – wenn auch nicht so öffentlich –, so dass man sich davon alsbald abwenden sollte. Bitte & Danke.

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theguardian.com

Revealed: How Substack makes money from hosting Nazi newsletters

Exclusive: Site takes a cut of subscriptions to content that promotes far-right ideology, white supremacy and antisemitism

Own Your Web

Own Your Web is a newsletter by Matthias Ott about designing, building, creating, and publishing for and on the Web.

Speaking of Ownership: Ein empsfehlenswerter Newsletter von Matthias1 in dem es darum geht, das Web – entgegen der großen Plattformen – mit eigenen Websites, Indie-Projekten und offenen Technologien zu gestalten. Ein Blick ins Archiv mit den bisherigen neun Ausgaben lohnt sich ebenso.

  1. Dessen lesenswertes Plädoyer für Personal Websites und Blogs ich hier zuletzt verlinkt habe. []
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buttondown.email

Own Your Web

Own Your Web is a newsletter by Matthias Ott about designing, building, creating, and publishing for and on the Web. Every other week, I send out an exclusive email full of actionable insights, best practices, hacks, links, books, tools, and other high-quality insights I found or explored. Whethe...

Newsletters; or, an enormous rant about writing on the web that doesn’t really go anywhere and that’s okay with me

Treffendes, schön aufbereitetes Essay von Robin Rendle darüber, warum Newsletter gerade eine Renaissance erleben und Blogs nicht.

Newsletters killed blogs because…
1. They’re impossibly easy to publish.
2. Your inbox is a notification stream.
3. Writers can actually, ya know, get paid.

Feedbin

@mkalina ist neulich von seinem bisherigen Feedreader FeedWrangler zu Feedbin gewechselt und berichtet in einem Blogpost darüber. Ich hatte mir das kostenpflichtige Feedbin 2013 nach dem Ableben des Google Readers zuletzt angesehen und habe mich in Anbetracht kostenfreier Konkurrenz damals für Feedly entschieden. Während Ben Ubois, der Entwickler von Feedbin, seitdem das Abonnieren von Newslettern und Twitter, sowie eine allgemeine Read-Later-Funktion in seinen Service integriert hat, hat sich bei Feedly, das ich eh nur über die iOS- und Mac-Apps von Reeder, Fiery Feeds und neuerdings wieder NetNewsWire benutze, tatsächlich nichts getan. Weshalb mich besagte Feedbin-Features hellhörig haben werden lassen.

Jetzt, fast zwei Wochen später, neigt sich mein Feedbin-Testzeitraum dem Ende und ich habe soeben meine Bezahlinformationen hinterlegt. Neben der grandiosen Newsletter-Integration (es gibt eine @feedbin.com-Adresse, mit der sich Newsletter abonnieren lassen1) und der Möglichkeit einzelne Twitter-Nutzer, Twitter-Suchen oder sogar -Listen zu abonnieren, überzeugt Feedbin durch Schnelligkeit und Komfort. Um YouTube-Kanäle zu abonnieren, ist so z.B. nicht mehr das Googlen von Tools, die YouTubes versteckte RSS-Feeds ausspucken, notwendig. Das Abonnieren der Channel-URL in Feedbin reicht vollkommen aus. Außerdem hat Feedly mir, wie ich jetzt weiß, bei rund 300 Abos gut zwei Dutzend Feeds vorenthalten: es gab einfache keine neuen Einträge in Feedly, obwohl da doch fleißig publiziert wurde.

Feedbin kostet 5 Dollar pro Monat oder 50 Dollar pro Jahr. Geld, das ich als alter RSS-Fanboy fortan gerne bereit bin für einen überaus gelungenen Dienst auszugeben. Sollte euer Feedreader für euch – Social Media zum Trotz – immer noch eine der wichtigsten Nach­richten­quellen sein, solltet ihr überlegen, es @mkalina und mir gleich zu tun. Große Empfehlung für Feedbin!

  1. Pro-Tipp: Wenn ihr eine eigene Domain habt, leitet eine eigene E-Mail-Adresse auf die Feedbin-Adresse weiter und schließt eure Abos über diese ab. Solltet ihr irgendwann wechseln, könnt ihr die Newsletter dann einfach woanders hin weiterleiten. Ich habe z.B. zuvor noch Stoop genutzt, das ebenfalls Newsletter-Abos aggregiert und Nicht-Feedbin-Nutzern weiterhin empfohlen sei. []

recs – Newsletter by Rex Sorgatz

weekly recommendations from culture, tech, media, design, and science, as rendered in text, image, video, or audio; also, a super dumb pun on my name

It‘s good to have @fimoculous back blogging – even though he calls it weekly recommendations and sends these via email. 😉

“Blogging is most certainly not dead”

Really enjoyed the latest issue of Kottke’s “Noticing” newsletter. A great collection of reader recommended blogs and newsletters, ending with a great quote by Kari, about why she keeps on blogging:

I also keep it out of spite, because I refuse to let social media take everything. Those shapeless, formless platforms haven’t earned it and don’t deserve it. I’ve blogged about this many times, but I still believe it: When I log into Facebook, I see Facebook. When I visit your blog, I see you.

Follow Friday: Five Things

Nachdem es letzte Woche eine Empfehlung für euren Podcast-Client gab, folgt heute eine für eure Inbox: „Five Things“ ist ein aus fünf Lesetipps bestehender, täglicher Newsletter von Nico Lumma, seineszeichens Netzmensch und u.a. Co-Vorsitzender des SPD-nahen Digitalvereins D64, der passenderweise auch über einen hervorragenden Netzpolitik-Newsletter verfügt. Dem­entsprechend befassen sich die fünf, bewusst kurz kommentierten Artikel zumeist mit Digitalthemen (Themen von heute: „Self-Aware People, AI Gang Crimes, Smart Warehouses, Self-Driving Cars, AI reconstructs Brain Scans“) und haben eine ausgesprochen hohe „Add to Reading List“-Quote bei mir.

Tiny Letters to the Web We Miss

Joanne McNeil darüber, wie Newsletter, allen voran solche, die per TinyLetter realisiert werden, klassisches Bloggen wiederbelebt haben. Und Webringe.

Ich finde die Idee eines Newsletters ja schon seit Ewigkeiten reizvoll, weil man eine genau bezifferte, direkt adressierbare Leserschaft hat und ansonsten abseits der Öffentlichkeit agiert. Leider ist mir jenseits des drölften „Meine fünf besten Linktipps der Woche“-Rundschreibens bisher kein sinnvoller Einsatz für das Format eingefallen. Sollte sich das ändern, würdet ihr es hierüber erfahren.