#mcdonalds (9)

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Wikipedia: Happy Meal

Der Wikipedia-Artikel zum bis 1999 noch „Junior-Tüte“ genannten Kindermenü der Fastfood-Kette „Zum goldenen M“1 war – und das ist hier die News – in der vergangenen Woche nicht nur der von den Autoren meist diskutierte deutsch­sprachige Wikipedia-Artikel, sondern mit 112 Veränderungen durch 14 Autoren auch der mit den viert­meisten Edits. Direkt nach Wahl zum Abge­ordneten­haus von Berlin 2026 (125 Veränderungen durch 42 Autoren) auf Platz 3 und noch vor der Landtags­wahl in Mecklenburg-Vorpommern 2026 (104 Veränderungen durch 45 Autoren) auf Platz 6.

Warum? Unklar. Aber ich dachte, ihr solltet das wissen. (via Weeklypedia, ein wöchent­licher Newsletter mit den meist disku­tierten und bearbei­teten Wiki­pedia-Artikeln der Woche, was dann vermutlich das eigentliche Linkziel und damit die Essenz dieses Posts ist. 😌)

  1. Von meinem Vater seit meinen Kindheits­tagen liebevoll „McDreck“ betitelt. [↩]
Happy Meal – Wikipedia | OpenGraph Preview Image
de.wikipedia.org

Happy Meal – Wikipedia

Happy Meal ist ein Produkt und Kundenbindungskonzept der US-amerikanischen Fast-Food-Kette McDonald’s, das sich vorrangig an Kinder und deren Eltern richtet. Es handelt sich um eine Zusammenstellung von Nahrungsmitteln mit einem Spielzeug als Zugabe. Das Konzept entstand Ende der 1970er Jahre in den Vereinigten Staaten. In Deutschland wurde es 1988 als Junior-Tüte eingeführt. Seit 1999 heißt es auch dort Happy Meal.

Wes Cook and the Centralia McDonald’s Mural

Cabel Sasser von Panic hat 2024 auf der letzten XOXO-Konferenz einen wunderbaren Vortrag über … McDonald’s und ein außergewöhnliches Ronald-McDonald-Wandbild von 1980 gehalten, das er in einem Vintage McDonald’s gefunden hat.

Seht euch die Video­aufzeichnung an, um zu erfahren, was aus der, wie er es nennt, Sixtinischen Kappelle der McDonald’s-Kunst geworden ist. Und lest anschließend seinen jetzt veröffentlichten lesenswerten Blogeintrag mit weiteren Infos und Behind-the-Scenes-Einblicken.

Wenn ihr euch für Kunst, Popkultur und hyperfokussierte Nonsens-Obsessionen erwärmen könnt (und wenn das nicht so wäre, würdet ihr ja nicht hier mitlesen), solltet ihr euch die 30min für Video und Blogpost definitiv geben. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.

Wes Cook and the Centralia McDonald's Mural | OpenGraph Preview Image
cabel.com

Wes Cook and the Centralia McDonald's Mural

A personal story about discovering a mural in a McDonald's, an unknown artist named Wes Cook, trying to save the mural, and a conference talk about it all.

Wie viel kostet es, einen T-Rex zu füttern?

Auf Twitter hat gestern jemand1 hierzu gefragt, wie viel es denn dann kosten würde, sich einen T-Rex als Haustier zu halten. Wenn wir jetzt nur mal vom Futter ausgehen und unserem T-Rex ungeachtet der Tatsache, dass das wahrscheinlich ziemlich ungesund für ihn ist, weiterhin mit 80 McDonald’s-Hamburgern pro Tag füttern, würde uns die Versorgung unseres Fleischfressers bei einem Preis von 1,19 Dollar pro Hambruger laut delivery.com2 in New York City 1.042.440 Dollar kosten. Vorausgesetzt der T-Rex wird genau 30 Jahre alt, was das geschätzte Höchstalter für Riesenechsen dieser Art ist. Hierzulande wären das bei einem Euro pro McDonald’s-Hamburger 876.000 Euro.

Mit anderen Worten: Wer bereits einen so exorbitanten Lebensstil pflegt, dass er mitten in New York City einen T-Rex sein eigen nennt, der kommt mit dessen Verpflegung relativ günstig davon. Hinzu kommen natürlich noch Kosten für die artgerechte Haltung, Sicherheitsvorkehrungen, den Dinositter, Spielzeug, etc. Aber das steht auf einem anderen Blatt, war nicht die Twitter-Frage und darf gerne von jemand anderem berechnet werden…

  1. Konnte leider nicht mehr rekonstruieren wer… [↩]
  2. Danke an @JJBs_Cinema für’s Auffinden dieser Seite. [↩]

Whopper Virgins


„Wie wärs: Lasst uns auch die letzten eigenständigen Kulturen mit unserem Massenfrass durchtränken! Ein Hoch auf die Globalisierung!“, muss man sich bei Burger King gedacht haben und ist schnurstracks zu entlegenen Völkern gereist, die noch nie einen Hamburger gesehen, geschweige denn gegessen haben, und hat ihnen Whooper und Big Mac vorgesetzt. Klar, im „Taste Test“ präferieren die Testesser das Burger-King-Produkt, aber erfreulicherweise nimmt sich das Werbefilmchen ansonsten nicht allzu ernst („I like seal meat better.“). Wer anderen Menschen beim Essen zusehen will, kann sich „Whopper Virgins“ hier ansehen. (via)

Remix-Wahnsinn

Das Internet ist schon eine verrückte Erfindung. Da gibt’s zum Beispiel eine japanische Spieleserie namens Touhou Project (die mir bis eben gänzlich unbekannt war), in der ein Vampirendgegnermädchen (hier ein Bild) mit dem Song „U.N. Owen was her?“ vertont wird. Normale Arcade-Videospiel-Soundtrack-Kost, wenn ihr mich fragt:
[mp3 url=“http://dertah.diinoweb.com/files/UN_Owen_was_her.mp3″]U.N. Owen was her?[/mp3]
Nun gibt es da draußen – also hier drinnen im Internet – genug crazy people, denen es offensichtlich an sinnvoller Freizeitgestaltung fehlt und die daher nichts besseres zu tun haben als aus obigem Song folgenden Remix, den Ronald Remix, zu komponieren:
[mp3 url=“http://dertah.diinoweb.com/files/ranorudo-remix.mp3″]Ronald Remix[/mp3]
Ja, der Ronald Remix gehört zu den irrsten und beängstigendsten Dingen, die ich je gehört hab. Aber, klar, wo’s schon mal solche bizarren Auswüchse gibt, da finden sich – hier kommt das verrückte Internet wieder zum Zug – weitere liebenswürdige Spinner, die zu besagtem Remix noch das passende Musikvideo produzieren. Und was würde sich beim Ronald Remix mehr anbieten als ein Video mit Ronald McDonald himself?

Nach dem Klick also ein Video, das uns zeigt, welch wichtige Funktion das Internet inne hat – oder was nach ner Überdosis Hamburgern mit einem passieren kann: (mehr …)