Speaking of Copilot-Nonsense: Tey Bannerman hat sich die Mühe alle 80 (!) Dinge aufzulisten, die Microsoft „Copilot“ nennt.
Ursprünglich ein guter Name, hat M$ den zielsicher ad absurdum geführt. Da wirkt mittlerweile selbst „…GPT“ besser.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »
Speaking of Copilot-Nonsense: Tey Bannerman hat sich die Mühe alle 80 (!) Dinge aufzulisten, die Microsoft „Copilot“ nennt.
Ursprünglich ein guter Name, hat M$ den zielsicher ad absurdum geführt. Da wirkt mittlerweile selbst „…GPT“ besser.
A few weeks ago, I tried to explain to someone what Microsoft Copilot is. I couldn’t… because the name ‘Copilot’ now refers to at least 75 different things.
Überaus interessante Analyse und Erklärung des Quellcode von Claude Code – hier eine Kopie auf Github –, der diese Woche via npm geleaked ist. Die Anwendung besteht demnach aus TypeScript und React, wenig überraschend Bun als Bundler (das im Dezember von Anthropic gekauft wurde) und einem Haufen CLI-Erweiterungen, damit das alles in einem Terminal läuft. (via @supergarv)
50-lesson architecture course built from 1,902 leaked Claude Code source files. Boot sequence to unreleased features, with Mermaid diagrams and real code.
Schöner Fund von vowe in den aktuellen Terms of Use von Microsoft Copilot:
Copilot is for entertainment purposes only. It can make mistakes, and it may not work as intended. Don’t rely on Copilot for important advice. Use Copilot at your own risk.
Und richtigerweise bringt er auch direkt das „Are you not entertained?“-Meme aus Gladiator.
iMCP is a macOS app for connecting your digital life with AI. It works with Claude Desktop and a growing list of clients that support the Model Context Protocol (MCP).
KI-Zugriff auf den Apple Calendar, Contacts, Location, Maps, Messages, Reminders und Weather-Daten von macOS. Sehr spannend, wie aber zuvor bei OpenClaw vielleicht erstmal aus der Distanz beobachten… (via @marcelweiss)
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Update, 19.03.: Somewhat related: Fantastical, die für mich immer noch beste Kalender-App auf macOS, hat jetzt auch einen MCP-Server für Claude.
A macOS app that provides an MCP server to your Messages, Contacts, Reminders and more
Die schwedischen Tageszeitungen Göteborgs-Posten und Svenska Dagbladet haben in einer umfassenden Recherche problematische Datenschutzrisiken bei der Verwendung von Metas neuen Ray-Ban-KI-Brillen aufgedeckt. […] Tausende Mitarbeiter der Datenannotationsfirma Sama [hatten] private Aufnahmen manuell verarbeitet.
Golem verweist auf die oben verlinkte englischsprachige Version der Recherche, die offenbart, wie Mitarbeitende in Kenia die Aufnahmen, die halt alles aus dem menschlichen Alltag zeigen können, sichten und Objekte in den Aufnahmen verschlagworten, um die KI-Systeme entsprechend zu trainieren.
Wenig überraschend, aber abermals „schön“, sich das ins Gedächtnis zu rufen. Gibt es eigentlich schon einen Glasshole-ähnlichen Begriff für Meta-Brillen-Tragende?
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Update, 16.03.: Wie 404Media berichtet (hier als Paywall-freie archive.is-Kopie, aber ihr wisst ja Bescheid über die Seite) hat der Soziologe und Hobby-Entwickler Yves Jeanrenaud eine Warn-App für Smart Glasses gebaut, die per Bluetooth die Kennungen der Geräte scannt und im Fall des Auftauchens in der Nähe eine entsprechende Warnung per dringlicher Notification anzeigt. Die App mit dem Namen „Nearby Glasses“ ist hier im Play Store und hier auf Github zu finden.
Bank details, sex and naked people who seem unaware they are being recorded. Behind Meta’s new smart glasses lies a hidden workforce, uneasy about peering into the most intimate parts of other people’s lives.
Drei interessante Tech-News von heute:

After the stock market crash of 2026 the economy faltered, 80% of people lost their job and the US tech elite had to find a new way to keep the world moving: Energym – Human-powered AI systems, fulfilling both the machine’s need for energy and the people’s need for purpose.
40 Sekunden kurzes Mockumentary-Fragment der belgischen Videoproduktionsfirma AiCandy („© 2035 by AiCandy“) mit nicht ganz so vorteilhaft gealterten Oligarchen und Black-Mirror-Season-1-Plot.1
Das eigentlich erschreckende aber: Gestern bin ich auf diesen Artikel über „Body Futurism“ gestoßen, wonach es in Zukunft nur noch um das perfekte, athletische Erscheinungsbild geht. Was scheinbar auch die AI-Macher glauben:
AI researchers in San Francisco have all started GLP-1s and weightlifting routines, having convinced each other that physique will be the final competitive edge after AI takes all the white collar jobs.
Womit sich dann der Kreis zum dem Video wieder schließt.
tech moguls interview from 2036
King’s College study finds GPT-5.2, Claude, and Gemini reached for nuclear weapons in nearly every simulated crisis. No model ever surrendered.
Laut der Studie von Kenneth Payne wurden in 20 der 21 Simulationen „taktische“ Nuklearwaffen eingesetzt. Einen kompletten Atomkrieg gab es immerhin nur in drei Fällen.
Claude Sonnet 4 entpuppte sich dabei als kalkulierender Falke, der 67% der Simulationen gewann. GPT-5.2 bekam den Spitznamen „Jekyll and Hyde“, denn während es zunächst verlor und keine nuklearen Optionen nutzte, änderte sich das unter Zeitdruck: 75% Siegesquote, aber hey, nuklearer Fallout, was soll’s? Gemini 3 Flash war der „Madman“ und handelte zuverlässig irrational und für die anderen Modelle unverständlich.
Der New Scientist (Paywall 🫠) zitiert Studienautor Payne mit diesem Quote für die Ewigkeit:
The nuclear taboo doesn’t seem to be as powerful for machines as for humans.
(via @matthiasott)
King's College study finds GPT-5.2, Claude, and Gemini reached for nuclear weapons in nearly every simulated crisis. No model ever surrendered.
Nikunj Kothari berichtet Szenen aus San Francisco von Februar 20261:
A friend left a party at 9:30 on a Saturday. Not tired. Not sick. He wanted to get back to his agents.
Nobody questions it anymore. Half the room is thinking the same thing. The other half are probably checking the progress of their agents. At a party.
Waking up and checking what your agents produced overnight is the first thing now. Before coffee. Before texts. You open your laptop and grade homework you assigned in your sleep. Some of it is good. Most needs rework. But you start shipping a plan before you sleep just so you can wake up to more code written overnight.
I replaced Netflix with Claude Code. I lie in bed thinking about what I can spin up before I fall asleep, what can run while I’m unconscious. Reading a novel feels indulgent now. Watching a movie without a laptop open feels wasteful.
Oh Mann. Ich müsste allerdings lügen, wenn ich sagen würde, dass mir diese Gedanken gänzlich fremd sind. Ich habe auch schon überlegt, was „die KI“ denn machen könnte, während ich zu Mittag esse, einen Call habe oder das Kind ins Bett bringe.
Ich glaube, man sollte nicht zu sehr auf AI-CEOs hören, die natürlich gänzlich ohne Eigeninteresse monumentale Veränderungen proklamieren, aber dass sich in unserem Denken und Arbeiten etwas verändern wird und zum Teil schon hat, steht außer Frage.
Scenes from San Francisco, February 2026
Each command makes your AI perform your task under the influence of a different substance, changing its creative perspective, communication style, and problem-solving approach.
Eine Sammlung von Commands bzw. Skills für die Drogenbeeinflussung von Claude Code und OpenAI Codex. Benutzung per /lsd [dose] [your task here] mit je nach Substanz passenden Dosierungen wie microdose und party.
Mit dabei: LSD, Kokain, Marihuana, Ketamin und Koffein. Zum heutigen höchsten karnevalistischen Feiertag wäre Alkohol noch ganz passend gewesen, ist aber leider nicht Teil des Pakets.
Drugs are bad. But these ones are just prompts.
Altered state slash commands for Claude Code. 12 substance-themed personality modes that change how Claude approaches your tasks. - nich2533/just_say_no