#iphone (87)
Letterpress
Als mich gestern ein Freund, mit dem ich die Liebe zu Videospielen und Dinosauriern teile, auf das »Jurassic Park«-iOS-Spiel* aufmerksam machte, packte mich die Panik und ich fragte ihn, warum er will, dass ich mein derzeitiges Uniprojekt nicht fertig bekomme. Schließlich wusste er, dass ich zurzeit an einem halbwegs wichtigen Projekt arbeite und ich mir die Ablenkung durch den Bau eines Vergnügungsparks mit Dinosauriern – immerhin ein Kindheitstraum! – derzeit zeitlich nicht leisten kann.
Als ich dann zwei Stunden später auf Letterpress*, neue App und erstes Spiel von Loren Brichter, stieß, wollte ich zunächst noch nichts von Suchtgefahr wissen. Ich wollte einfach nur Loren Brichters neueste Arbeit begutachten, schließlich hat dieser einst den Über-Twitter-Client Tweetie zusammengeschraubt, dann bei Twitter angeheuert und aus seinem großartigen Stück Software, bevor er Twitter wieder verlies, das machen müssen, was heute gemeinhin als Twitter for iPhone bekannt ist. Ein Spiel von ihm kann also eigentlich nur gut sein. Und herrje, das ist es. Die letzten vier (wachen) Stunden habe ich tatsächlich ausschließlich damit verbracht, Letterpress zu spielen. Gegen Freunde, Twitter-Bekanntschaften und Wildfremde.
Mit anderen Worten: Das Spiel, bei dem man im einem 5×5 großen Buchestabenfeld Wörter finden muss, macht süchtig. Selbstredend siecht das Uniprojekt seitdem unbeachtet vor sich hin. Derweil bringt John Gruber es auf den Punkt: „Letterpress is to Game Center what The Magazine* is to Newsstand â my first reason to use it.“ Also seht euch Letterpress mal an, added mich im Game Center (Eay) und fordert mich heraus! Batman!
(* iTunes-Partnerlinks)
Apple-Chef Tim Cook entschuldigt sich in einem offenen Brief für ‚Maps-Gate‘
Was ein Bohei! Ich kann mir nicht vorstellen, dass Steve Jobs so vorgegangen wäre.
What if Apple launched iPhone 5 on Kickstarter?
iPhone 5
Gestern morgen stand zu meiner Überraschung ein DHL-Mann vor meiner Tür, um mir die sechste Generation von Apples Erfolgstelefon zu überreichen. Nach dem Debakel von 2010 hatte ich frühestens Mitte Oktober damit gerechnet. Diesmal aber scheint die Telekom nicht nur Neukunden den Vorzug gegeben zu haben, sondern hat auch zahlreichen Bestandskunden direkt ein neues Gerät zugesandt.
Generell hat sich in den zwei Jahren einiges beim Bestellvorgang der Telekom getan: Zwar war die Hotline am 14.09., an dem das iPhone 5 offiziell vorbestellt werden konnte, maßlos überfordert, aber vor Ort im Telekom-Shop war die Sache bereits nach fünf Minuten gegessen. Sechs Tage später erhielt ich dann eine Email, in der genau beschrieben wurde, wie die neue Nano-SIM zu aktivieren ist, was beim Wechsel von der normalen SIM zur Micro-SIM 2010 noch gleichermaßen Apple- wie Telekom-Mitarbeiter überfordert hatte. Sieben Tage nach Bestellung und 15 Minuten nach dem Erhalt des iPhone 5 war dieses somit bereits startklar, so dass ich sagen kann, dass mich die ganze Telekom/iPhone-Erfahrung dieses Jahr positiv überrascht hat.
Aber zum eigentlichen Thema, dem neuen iPhone: Während der ersten paar Stunden sieht das iPhone 5 noch wie ein verunglücktes iPhone 4/4S aus, aber fast genauso schnell lernt man das neue, längere Display zu lieben. Es fühlt sich so an, als hätte es schon immer so sein sollen1 und sobald man zu 4er-Ausmaßen zurückkehrt, empfindet man das tatsächlich als zu kurz. Aber auch unabhängig von der Länge weiß das Display zu überzeugen: Dass die Touch-Sensoren nun direkt ins Display implementiert werden, anstatt darauf aufzuliegen, lässt alles direkter und unmittelbarer wirken. Das große Plus sind aber die Farben, die alles sehr viel bunter erscheinen lassen, so dass der Direktvergleich zum iPhone 4/4S fast schon wie damals beim Vergleich zu den Nicht-Retina-Displays wirkt. Kurzum: Phil Schiller hatte recht.
Der große Selling Point ist allerdings die zugewonnene Geschwindigkeit. Alles ist bei allen Vorgängen sehr viel schneller: Fotos machen, Apps öffnen und wechseln, im Web surfen2. Es ist fantastisch mein vollgepacktes Instacast endlich ohne irgendeine Verzögerung durchstöbern zu können. Dass das iPhone 5 trotz weiterentwickelter Technik auch noch leichter geworden ist – ein iPhone 4/4S fühlt sich gleich doppelt schwer an -, macht die Sache schließlich vollkommen rund. Mit anderen Worten: Ich bin sehr zufrieden. Wer, wie ich zuvor, ein iPhone 4 sein Eigen nennt oder eine noch frühere Version hat, sollte unbedingt upgraden. iPhone-4S-Besitzer kommen, denke ich, noch ein Jahr damit aus.
iPhone 5 vs. Galaxy S3 Drop Test
Oder: Aluminium-Gehäuse vs. Plastik-Scheiß.
Jasmine, ein ansehnlicher und umfangreicher YouTube-Client für iOS
Idealer Ersatz für das YouTube-App-lose Deutschland. (via UARRR)
LIFX, eine mehrfarbige LED-Glühbirne, die über WiFi per iPhone/Android-Handy gesteuert werden kann
Der Hit im Partykeller, ich sag’s euch.
iPhone 5 Roundup: Everything MacRumors already knows
Damit man schon mal ungefähr weiß, was am 12.9. zu erwarten ist.
iOS 6 bekommt anscheinend einen eigenen Podcast-Client
Da freut man sich bei Instacast & Co. sicherlich.
