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Interview mit mir bei Trackback

Freunde, ich melde mich gerade aus dem Urlaub, den ich gestern erfolgreich angetreten habe. Doch bevor es gestern losging, habe ich mit Marcus Richter von Trackback noch ein bisschen über die aktuellen, Besorgnis erregenden Entwicklungen bei Twitter und die neue, kostenpflichtige Twitter-Alternative App.net gesprochen. Das ganze könnt ihr euch heute Abend bei Radio Fritz anhören, wo Trackback von 18 bis 20 Uhr läuft. Sobald der Podcast raus ist Sobald ich aus dem Urlaub bin, werde ich den natürlich auch noch hier anhängen.

Falls ihr gerade durch Trackback auf dieses kleine, aber wie ich hoffe feine Webdomizil aufmerksam geworden seid: Willkommen! Hier gibt’s ein Best of, mit dem ihr euch einen Überblick darüber verschaffen könnt, womit ich mich hier so befasse. Und hier findet ihr meine Beiträge zu Twitter und App.net. Vor Ort findet ihr mich als @eay auf Twitter und @eay auf App.net.

So, und jetzt geht’s erstmal an den Strand.

Update, 01.09.2012: Ich bin wieder im Lande und nachdem ich nach einer Woche der Schmutzwäscheherstellung freudig erstrahlt feststellen musste, dass die Waschmaschine ihren Calgon gestärkten Geist aufgegeben hat, möchte ich hier nun endlich das Interview mit meiner Wenigkeit anhängen. Besagte Folge könnt ihr euch hier auf der Trackback-Seite anhören. Für die klickscheuen Zeitgenossen bin ich aber auch direkt hier anhörbar:

Mark Frauenfelder interviewt Daniel Clowes

 
(YouTube Direktlink)

Dass ich die Arbeiten von Daniel Clowes liebe1, kam hier bisher viel zu kurz. Das liegt vor allem daran, dass ich seit Ewigkeiten an dem Entwurf eines Artikels über ihn feile, aber nicht fertig werde, weil mein Geschreibsel ihm bisher irgendwie nicht gerecht wurde. Nichtsdestotrotz: In den einschlägigen Ecken des Webs liest man seinen Namen dieser Tage vermehrt, da diese Woche mit »The Art of Daniel Clowes: Modern Cartoonist« ein Buch über ihn erschienen ist.2 Und zur Feier der Veröffentlichung hat Mark Frauenfelder von Boing Boing ein 45 minütiges Interview samt anschliessender Fragestunde mit ihm geführt. Darin beschreibt Clowes seinen Werdegang, wer ihn inspiriert(e) und wie er seine Figuren und Geschichten entwickelt. Das ganze ist sehr sehenswert, vor allem da Interviews und besonders bewegtbebilderte Interviews mit Clowes rar gesät sind. Außerdem bekommt man einen ganz guten Eindruck davon, was für eine kauzige Person Daniel Clowes selbst ist, so dass man sich vielleicht etwas weniger über die äußerst abstrusen Ideen in seinen Comics wundert. (via Boing Boing)

  1. Allerdings weniger seine Mainstream-Erfolge »Ghost World« und »Wilson«, sondern seine abseitigeren Geschichte wie »Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln« oder »David Boring«. []
  2. Hab ich euch eigentlich schon mal von meinem Wunschzettel erzählt? *hinthint* []

Steve Jobs über das Leben und Scheitern

Die Monetarisierung von Steve Jobs‚ digitalen Überresten geht weiter mit einem 1994 geführten Interview der Santa Clara Valley Historical Association, die demnächst in Gänze käuflich zu erwerben sein wird. Hier zwei bemerkenswerte Ausschnitte daraus, in denen Jobs über das Leben und das Scheitern philosophiert:

 
(YouTube Direktlink)

When you grow up you, tend to get told that the world is the way it is and your life is just to live your life inside the world, try not to bash into the walls too much, try to have a nice family, have fun, save a little money. That´s a very limited life. Life can be much broader, once you discover one simple fact, and that is that everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you. And you can change it, you can influence it, you can build your own things that other people can use. Once you learn that, you´ll never be the same again.

 
(YouTube Direktlink)

Most people never pick up the phone, most people never ask. And that´s what separates, sometimes, the people that do things from the people that just dream about them. You gotta act. And you gotta be willing to fail… if you´re afraid of failing, you won´t get very far.

(via Brain Picking and swissmiss)

Kurzportrait über die Synchronsprecher von Bruce Willis, Spongebob und Orlando Bloom

 
(Vimeo Direktlink)

Der Hamburger Fotograf, Designer und Filmemacher Tom Rölecke hat den drei Synchronsprechern Matthias Deutelmoser (spricht Orlando Bloom), Santiago Ziesmer (Steve Urkel, Spongebob) und Manfred Lehmann (Bruce Willis, Gérard Depardieu) ein paar Fragen zu ihrem Beruf gestellt. Das ist vor allem sehenswert, weil man endlich mal die Menschen hinter den Stimmen zu Gesicht bekommt und weil Manfred Lehmann offensichtlich tatsächlich eine so coole Sau ist, wie Bruce Willis‘ seine Stimme es erahnen lässt. (via We like that)