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Web Browsers on Video Game Consoles

Schöne Zusammenfassung von Declan Chidlow über die Histore von Browsern auf Konsolen und Handhelds. Inklusive meines All-Time Favorites: dem Nintendo DS Browser mit Memory Expansion Pack für den GBA-Modulschacht, weil der auf Opera 8.5 aufbauende Browser mehr Arbeitsspeicher benötigte. (via Waxy)

Hier habe ich auch von FrogFind (ohne HTTPS!) erfahren, einer DuckDuckGo-Variante von YouTuber Action Retro für alte Computer, die oftmals Probleme mit den modernen Websites haben. Hier ein deutscher Mirror, dessen Suche für moderne Browser gesperrt ist, um API-Requests für Vintage Devices aufzusparen.

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vale.rocks

Web Browsers on Video Game Consoles

Exploring cyberspace with a thumbstick.

Lightboxen

Zum Jahreswechsel 2005/2006 erfand der Entwickler Lokesh Dhakar mit Lightbox JS das Konzept der Lightbox im Web: einem Layer, der auf der aktu­ellen Seite geöffnet wird, diese über­lagert und darin eine ver­größerte Ansicht eines Bildes anzeigt. Wired freute sich kurz darauf1 über die mini­malis­tische Galerie­anmutung der Umsetzung und lobte sie gegen­über anderen Bedien­para­digmen („rather than resorting to a pop-up window, a new browser window, or any other technique which forces your users to hit the back button.“).

Zwei Dekaden später kann ich also sagen: Das Lightbox-Konzept hat sich offen­sicht­lich durch­gesetzt, Zeit es hier auch einzu­bauen. Sicher ist sicher. Gesagt und getan. 😌

In dem folgenden Video seht ihr also diesen Beitrag, mit einer klein­teiligen Folie aus einem Seminar von mir, die natürlich zum Ver­größern einlädt. Ebenso natürlich das Beispiel­video selbst, weshalb auch das in der Lightbox vergrößert werden kann. Lightbox-Inception!

Wie darin zu sehen, wird unten innerhalb der Lightbox-Layers der Alt-Text des Bildes darge­stellt, sofern vorhanden. Ist er länger als eine Zeile, lässt er sich optional auf eine Zeile runtertogglen, um mehr von dem Bild oder Video zu sehen. Die Darstellung ist dabei vom einer der besten Mastodon-Clients und generell Web-Apps out there inspiriert: Phanpy.

Außerdem zu sehen: Der Close-Button oben rechts, der bei euch – solltet ihr etwa auf macOS unterwegs sein – evtl. links unterge­bracht ist, da ich die Positionierung abhängig von den Konventionen eurer verwendeten Plattform gemacht habe.

Anstatt also die Medien­inhalte direkt im Content größer zu machen, dürfte ihr jetzt nochmal extra klicken. Na super.

  1. Internet-Archive-Snapshot der Wired-Seite von 2006, aufgenommen 2019, weil Condé Nast irgendwann zwischen dann und jetzt glaubte, so einen kleinen, historischen Artikel hinter die Paywall legen zu müssen. []

‘Bots have now passed human traffic online,’ Cloudflare boss laments — says agentic traffic wasn’t expected to eclipse real people until next year

Bot (automated) vs. human HTTP requests are split 57.5 vs. 42.5 percent, according to the firm’s latest data.

Es geht dabei nicht um klassische Suchmaschinen-Bots und Website-Crawler, sondern tatsächlich um AI-Agenten:

Cloudflare reckons these AI agents are online doing stuff like reading product pages, checking prices, performing multi-step tasks online like comparing flights, scraping and indexing web content (but for AI models, not search engines), and acting as personal assistants to order food, compare and shop, and handle customer service interactions.

„Wenn die Temperatur steigt, steigen auch die Preise. Die Serverfarmen müssen gekühlt werden.“ (via Waxy)

‘Bots have now passed human traffic online,’ Cloudflare boss laments — says agentic traffic... | OpenGraph Preview Image
tomshardware.com

‘Bots have now passed human traffic online,’ Cloudflare boss laments — says agentic traffic...

Bot (automated) vs. human HTTP requests are split 57.5 vs. 42.5 percent, according to the firm’s latest data.

Ad Infinitum / Zu Googles angekündigter AI-Suche

Matthias fast zusammen, was Google eigentlich auf seiner AI-durchtränkten I/O-Keynotehier der 54 Sekunden lange AI-Supercut – angekündigt, aber nicht explizit gesagt hat: Nämlich dass sie ihre bisherigen Quellen – das Open Web – und das eigene Geschäfts­modell – die Werbelinks in den Suchergebnis­seiten – zugunsten von generativen UIs mit AI-Antworten und dort einge­betteten AI-Ads opfern.

Was das wiederum für Webpublikationen bedeutet, wenn die „ten blue links“ nun offiziell vorbei sind, beschreibt Sascha sehr eindringlich.

Ob Googles AI-Suche allerdings so angenommen werden wird, steht auf einem anderen Blatt. Studierende buhen AI-Befürworter aus, Menschen verurteilen AI-verursachte (oder -begründete) Entlassungen, hassen AI-Rechenzentren und „what if people don’t actually want to use search this way?“, wie Matthias auch eingangs fragt. Zumindest letzteres scheint seit den ersten ChatGPT-Versionen jedoch beantwortet zu sein: Antworten, die keine Website-Aufrufe erfordern, werden gut und gerne in LLMs genutzt. Das wird (leider) auch so bleiben.

Meine langfristige These daher: Das „Web“ wird bei Google & Co. nur noch ein untergeordneter Tab/Reiter sein. So wie „Bilder“ und „Nachrichten“ heute und, *hust*, das Usenet zuvor. „Kaufen Sie sich hier unbegrenzten Zugriff auf das World Wide Web für nur 19,99 Euro/Monat!“

Aber denkt dran, [hier bitte meinen obligatorischen Hinweis auf Kagi als bessere, privatere Suchmaschine einsetzen; auch wenn das natürlich nur eine Lösung für besagte digitale Bohème sein wird].

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matthiasott.com

Ad Infinitum · Matthias Ott

Web design engineer, UX designer, teacher, and speaker – helping teams build websites and digital products with a focus on CSS, accessibility, and performance.

Global Submarine Cable Map

This interactive submarine cable map shows global undersea and underwater fiber optic cables connecting continents and countries worldwide. Explore cable routes, landing stations, system status and infrastructure updates.

Interessante Darstellung der weltweiten Unterwasser­kabel­verbin­dungen, die mir so und interaktiv auch noch nicht bekannt war. (via @mcfly)

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fiberatlantic.com

Submarine Cable Map

Comprehensive and periodically updated interactive map of the world's major submarine cable systems and landing stations

Status 2022-02-23 15:05

In unserer Straße wurde gestern Glasfaser verlegt. Das ganze hat rund 8 Stunden gedauert, dann waren die Kabel unter der Erde.

Allerdings haben sie wohl in der Nachbarstraße die bestehende Internetleitung gekappt, wodurch unsere andere Straßenseite seit gestern ohne Netz ist.

Tut mir leid für die Nachbarn, aber gut, dass unsere Straßenseite verschont blieb.1 Sonst wäre das heute schwierig geworden mit dem arbeiten. 😅

Demnächst wird dann noch der Hausanschluss gemacht und dann gibt’s endlich Fiber to the Home mit 1000 Mbit/s. 🎉

  1. Fun-fact: Kurz nachdem ich das gepostet habe: Stromausfall und kein Internet für alle. Karma is a bitch! 🙈 []

What the ephemerality of the Web means for your hyperlinks

Beim Columbia Journalism Review hat man sich eine halbe Millionen Online-Artikel der New York Times von 1998 bis 2018 angesehen, um zu prüfen, wieviele der insgesamt 2,2 Millionen externen Links in den Artikeln noch verfügbar sind:

25 percent of all links were completely inaccessible. Linkrot became more common over time: 6 percent of links from 2018 had rotted, as compared to 43 percent of links from 2008 and 72 percent of links from 1998. Fifty-three percent of all articles that contained deep links had at least one rotted link.

Um zu verifizieren, ob die intakten Links denn auch den ursprünglich verlinkten Inhalt enthalten, haben sie sich dann 4.500 Links händisch angesehen:

Thirteen percent of intact links from that sample of 4,500 had drifted significantly since the Times published them. Four percent of reachable links published in articles from 2019 had drifted, as compared to 25 percent of reachable links from 2009.

Interessante Analyse, die aufzeigt, dass das Web eben doch vergisst – was im wissenschaftlichen und journalistischen Kontext sehr problematisch sein kann. Entsprechend schließen die Autoren dann auch damit, dass die Redaktionen ihre Archivierungsfunktionen ausbauen und automatisierten sollten, am besten in Kooperation mit den Wissenschaftlern, die später auf diese Daten angewiesen sind.

Wenn ich mal Zeit habe (haha), muss ich unbedingt auch mal den Linkrot aus den letzten 18 Jahres dieses Blogs analysieren. Sollten sich auch hier Wissenschaftler finden, die das übernehmen möchten, gerne melden. 😌

WorldWideWeb-Simulator

A simulation of using the first ever web browser, recreated inside your web browser.

Großartiges Projekt, das den Ur-Browser WorldWideWeb in aktuellen Browsern nutzbar macht. Gebaut mit JavaScript und React. Der allgegenwärtige Jeremy Keith, der auch hieran mitgearbeitet habt, beschreibt ein paar Hintergründe in seinem Blog.

Und hier das obligatorische „So sah/sieht eay.cc in WorldWideWeb aus“-Bild:

Europaparlament stimmt für Upload-Filter und ein EU-Leistungsschutzrecht

Genau, lassen wir doch den Rest der Welt Innovation betreiben, während unsere eigene IT-Branche, eingezwängt durch dieses neue Rechtskorsett, stagniert und wir zur Aufrechterhaltung von überholten Geschäftsmodellen auch gleich eine weitreichende Zensurmaschinerie etablieren. 🤦🏻‍♂️