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“Facebook plans to change company name to focus on the metaverse”

Facebook is planning to change its company name next week to reflect its focus on building the metaverse, according to a source with direct knowledge of the matter.

Die Metaverse-Nummer lenkt davon ab, dass das eigentlich ein lange über­fälliger Schritt ist: Das Produkt „Facebook“ wird alles andere als innovativ, sondern vielmehr als gefährlich und demokratie­gefährdend wahrgenommen. Das färbt auf den Konzern „Facebook“ ab (der natürlich keinen Deut besser ist), was mit einer Überfirma à la Googles Alphabet zumindest etwas verwässert werden kann. Facebook als Marke von „E Corp“ „Metacorp“, das selbst in den Hintergrund tritt und dem offen­kundigen Scheitern des Produkts „Facebook“ getrost entgegen­blicken kann.

Update, 16:10 Uhr (genau drei Minuten nach der initialen Veröffentlichung, weil das gerade erst in unserem Firmenslack aufgetaucht ist): Die Überschrift von 9to5Mac bringt es auf den Punkt: „Facebook reportedly renaming the company, because that will definitely fix its problems

Understanding how Facebook disappeared from the Internet

Sehr gute Erklärung, was beim gestrigen Ausfall von Facebook, Instagram und WhatsApp passiert ist. Bleibt nur noch die Frage nach dem Warum?.

Mark Zuckerberg hat in den paar Stunden Downtime rund 6 Milliarden US-Dollar verloren, was den armen Mark auf Platz 5 der reichsten Menschen der Welt zurückwirft – hinter Software-Oldie und Menschenchipper Bill Gates.

Update, 08:45 Uhr: Nach sechs Stunden war der Spuk vorbei. Facebook bestätigt die oben im Cloudflare-Artikel beschriebene technische Ursache:

Our engineering teams have learned that configuration changes on the backbone routers that coordinate network traffic between our data centers caused issues that interrupted this communication. This disruption to network traffic had a cascading effect on the way our data centers communicate, bringing our services to a halt.

The Instagram ads Facebook won’t show you

Großartiger Marketing-Stunt vom Messenger-Dienst Signal, der gerade zurecht rumgereicht wird: Signal wollte demnach auf Instagram Anzeigen schalten, die den Detailgrad der Datenerfassung von Nutzern für diese sichtbar machen sollte. Was Instagram-Besitzer Facebook natürlich nicht erlaubte…

The way most of the internet works today would be considered intolerable if translated into comprehensible real world analogs, but it endures because it is invisible.

Facebook is more than willing to sell visibility into people’s lives, unless it’s to tell people about how their data is being used. Being transparent about how ads use people’s data is apparently enough to get banned; in Facebook’s world, the only acceptable usage is to hide what you’re doing from your audience.

Facebook kauft Giphy für 400 Millionen Dollar

Giphy, im Februar 2013 gegründet und hier auch im selben Monat erstmals erwähnt, war und ist vordergründig eine lustige, coole, kreative Plattform zum Auffinden, Hosten und Teilen der allseits beliebten GIFs.

Tatsächlich steht Giphy aber auch für die Kommerzialisierung von GIFs als Marketing-Werkzeug und kommt dank seiner offenen und einfach zu handhabbaren Programmier­­schnittstelle zugleich als trojanisches Pferd daher: Die Giphy-Integration in all unsere Lieblingsapps, wie Twitter, TikTok, Reddit, Snapchat, Signal und Slack, haben die animierten Bildchen zu Tracking-Pixeln werden lassen. Wer nutzt wann und wo welche Apps – Informationen, die Facebook jetzt sehr viel Geld wert sind. Und womöglich wie nächsten Investitionen von Facebook datentechnisch belegen.

Die Giphy-nutzende Konkurrenz wird indes aufhorchen und Giphy-Anbindungen abkappen, austauschen oder betonen, dass man bereits alle Vorkehrungen getroffen hat, dass erst Giphy und jetzt Facebook keine Nutzer­informationen erhalten. So bereits bei Slack und Signal geschehen.

Jedenfalls: Gut für Facebook, schade für den Rest des Webs.

Trailer zur »Limetown«-Serie

Wer mich in den letzten vier Jahren nach Podcast-Empfehlungen gefragt hat, dem habe ich in der Kategorie der fiktionalen Podcasts an vorderster Stelle Limetown genannt. Eine Pseudo­dokumentation, bei der die Radioreporterin Lia Haddock zum plötzlichen Verschwinden der 326 Bewohner des Forschungs­städt­chens Limetown recherchiert und dabei selbst in die mysteriösen Geschehnisse reingezogen wird.

Nachdem im letzten Oktober eine zweite Podcast-Staffel kam (die ich aller­dings noch nicht gehört habe), kommt nun am 16. Oktober die Fernseh­adaption mit Jessica Biel als Lia Haddock:

 
(YouTube Direktlink)

Wobei Fernsehadaption es nicht ganz trifft, denn die Serie wird exklusiv bei „Facebook Watch“ zu sehen sein, was scheinbar Zucks Versuch ist in den Streming Wars mitzumischen. Hoffen wir einfach mal, dass das nichts über die Qualität der Serue aussagt. Der Trailer macht auf jeden Fall schon mal einen guten Eindruck.

Porsche by VW

Last week Volkswagen announced they are more closely linking the parent brand with the Porsche and Audi badges. The iconic sports and luxury brands would now be „Porsche by VW“ and „Audi by VW.“

Great essay by Scott Galloway about Facebook’s renaming of WhatsApp and Instagram, which he calls „one of the dumbest moves in the history of marketing“.

Free investment tips included:

People often ask me what stocks I own. Simple: the only investment strategy anybody needs is to own unregulated monopolies. I own Apple, Amazon, Facebook, and Nike. Ok, Nike isn’t a monopoly […].

The future is here today: You can’t play Bach on Facebook because Sony says they own his compositions

Boing Boing-Posting von letzter Woche, das zeigt, was für ein Wahnsinn nach der Pro-Upload-Filter-Abstimmung von heute absofort noch viel häufiger auf uns zukommen wird:

James Rhodes, a pianist, performed a Bach composition for his Facebook account, but it didn’t go up — Facebook’s copyright filtering system pulled it down and accused him of copyright infringement because Sony Music Global had claimed that they owned 47 seconds‘ worth of his personal performance of a song whose composer has been dead for 300 years.