Brexit: 51,9%
Trump: 46,1%
Türkei: 51,4%
Halten wir fest:
Die Hälfte von uns sind Idioten.
Aber auch:
Die andere Hälfte von uns nicht. Es gibt also Hoffnung – wenn bis dahin noch ein bisschen EU/Welt/Demokratie übrig bleibt.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »
Brexit: 51,9%
Trump: 46,1%
Türkei: 51,4%
Halten wir fest:
Die Hälfte von uns sind Idioten.
Aber auch:
Die andere Hälfte von uns nicht. Es gibt also Hoffnung – wenn bis dahin noch ein bisschen EU/Welt/Demokratie übrig bleibt.
Dear Europe is a collaborative video about the upcoming European elections and how lessons gleaned from Brexit and Trump, might relate. The piece was made by artists who call the US and the UK home. To better reach our audience, we translated the video in Dutch, French and German.
(via Langweiledich.net)
Die Zeit mit einer guten Überschrift für eine gute Neuigkeit:
Eine „allgemeine und unterschiedslose Vorratsspeicherung von Verkehrs- und Standortdaten“ ist nicht mit dem Recht der Europäischen Union vereinbar. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Mittwoch entschieden. Eine „vorbeugende“ und „gezielte“ Vorratsspeicherung hingegen ist unter bestimmten Umständen erlaubt. Das Urteil ist deshalb mindestens ein Sargnagel im bisherigen Konzept der Vorratsdatenspeicherung.
Legal Tribune Online zur Auswirkung auf die deutsche VDS:
Niko Härting, Prozessvertreter eines der Antragsteller in Karlsruhe, erklärte gegenüber LTO: „Mit dem Urteil des EuGH ist die deutsche Vorratsdatenspeicherung mausetot“.
BND-Gesetz, Vorratsdatenspeicherung, verschlüsselte Dienste wie WhatsApp knacken: In den vergangenen Monaten wurden in Deutschland teils drastische Überwachungsmaßnahmen auf den Weg gebracht.
🙈 🙉 🙊
Wir haben es geschafft: Die Netzneutralität bleibt in der Europäischen Union gesichert, die größten Schlupflöcher wurden heute geschlossen!
Generell seien negative Auswirkungen nur auf „kleinere“ Online-Anbieter zu erwarten, heißt es.
Na dann…
Am Donnerstag, den 23. Juni, stimmen die Briten über ihren Verbleib oder Austritt in oder aus der EU ab. Wie es dann weitergehen könnte, hat Die Zeit in diesem lesenswerten Artikel fiktionalisiert. Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt.
Update, 24. Juni: Tja…
Die Content-Industrie hat schon die Idee eingebracht, dass YouTube-Einbettungen kostenpflichtig werden könnten.
Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt. Das wäre das Ende des Social Web und z.B. auch von shortfil.ms.
Wir finden die Nadel im Heuhaufen nicht, also brauchen wir mehr Heu. Das hört sich so verstörend an, es könnte auch in Donald Trumps Wahlprogramm stehen. Es handelt sich aber ernsthaft um die europäische Strategie gegen den Terror.
Netzpolitik.org spricht keine Wahlempfehlung für CDU/CSU aus und eayz.net schließt sich an. Unter anderem weil die Union wie keine andere Partei für mehr Überwachung steht, den Datenschutz unterläuft, Angst, Schrecken und Verunsicherung in der Bevölkerung verbreitet, auf Europaebene konsequent gegen Bürger- und Verbraucherrechte und die Netzneutralität gestimmt hat und immerzu als verlängerter Arm der Rechteinhaber auftritt. Die Liste ließe sich mit „Killerspiel“verbot, Zensursula und genereller Anfälligkeit für Populismus und Lobby-Arbeit beliebig fortsetzen – und das waren jetzt fast nur netzpolitische Gründe…