#comics

FX orders »Y: The Last Man« pilot

Michael Green (“American Gods,” “Blade Runner 2049,” “Logan”) and Aida Mashaka Croal (“Luke Cage,” “Turn”) are set to serve as co-showrunners on the project, and will executive produce alongside Nina Jacobson and Brad Simpson of Color Force (“American Crime Story,” “Pose,” “The Hunger Games”) and Brian K. Vaughan. Melina Matsoukas (“Insecure,” “Master of None,” “Beyonce: Formation”) will direct the pilot and also serve as an executive producer.

\o/ /via @reeft

Follow Friday: Kulturindustrie

Ich möchte mal etwas neues versuchen und hier regelmäßig kleine Follow-Empfehlungen aussprechen, die jenseits der Einzelverweise auf rezipierens­werte Artikel, Projekte, Audiobeiträge oder Videos liegen. Anstatt also Owleys lesenswerten Check der Oscar-Animationsfilme 2018 zu verlinken, würde ich in diesem neuen Segment Owley selbst empfehlen und euch dazu auffordern, ihm möglichst überall zu folgen.1 Doch soll es dabei nicht nur um Personen gehen, sondern um alles, was ich für folgenswert halte: Neben Bloggern und Twitterern auch Podcasts, Newsletter, YouTube-Channels, Vero-User, und und und. Das ganze dann als wöchent­liche Serie am Freitag, benannt nach dem einst auf Twitter entstandenen Follow Friday.

Den Anfang macht mit Kulturindustrie ein Podcast „in dem vier Menschen miteinander über Pop- und andere Kultur sprechen“. Diese vier sind Alexander Matzkeit, Sascha Brittner, Lucas Barwenczik und Mihaela Sartori. Die besprochene Pop- und Restkultur umfasst dabei neben Film und Fernsehen, auch Bücher, Comics und Musik. Die Diskussion lebt dabei wie so oft von den unterschiedlichen Interessen und der offenkundigen Expertise der vier. Neue Folgen gibt’s ca. alle anderthalb Wochen und auch wenn ich nicht immer mit den vieren d’accord gehe, hat Kulturindustrie zuletzt doch den Sprung ins Favorites-Folder meines Podcatchers geschafft.

  1. Was ihr auch tatsächlich tun solltet. Sorry for being an example, Owley. 😉

Justice League (2017)

Bereits seit über zehn Jahren – also noch bevor die unsägliche Green Lantern-Verfilmung DCs zweitcoolsten Superhelden für die Leinwand verbrannte und Zack Synder zum unumstrittenen Herr des DC-Filmuniversums wurde – fiebere ich hier auf einen Justice League-Film hin. Nun war es endlich soweit – und ich bin nicht sonderlich begeistert.

Während ich »Man of Steel« zur Verwunderung des Netzes sehr mochte, »Batman v. Superman« mit zugedrückten Augen was abgewinnen konnte und nach »Wonder Woman« dem „DC Cinematic Universe“ sehr aufgeschlossen gegenüber stand, ist das hier wieder ein kleiner Rückschlag: Ben Afflecks Batman ist eine Witzfigur, Cyborg und Flash ebenso und der Antagonist ist die größte Lachnummer. Die guten Momente spielen sich erneut mit DCs gottgleichen Titanen ab (ließ: keinem der gerade genannten).

Stellt euch einen schlechteren Marvel-Film vor, dann habt ihr »Justice League«. Aber gegen mehr Wonder Woman, Aquaman und, klar, Superman hätte ich dennoch nichts einzuwenden. Rating: 2.5/5

Thor: Ragnarok (2017)

Obwohl die Story Marvel-typischer Mumpitz ist, weiß Thors dritter Alleingang dank der Erfolgsformel von »Guardians of the Galaxy« (ungleiches, flachwitzelndes Team in einem – im besten Sinne – übertriebenen Sci-Fi-Universum) bestens zu unterhalten.

Hätte auch gut eine neue, längst überfällige „Masters of The Universe“-Verfilmung sein können. Und genau die wünsche ich mir jetzt von allen Beteiligten. Rating: 4/5

Wonder Woman – A Symbol of Progress

 
(YouTube Direktlink)

Kaptain Kristian Williams hat wieder zugeschlagen und beschreibt in einem fabelhaft produzierten Video-Essay die Historie vom Wonder Woman. In Anbetracht des bevorstehenden Realfilms beleuchtet er insbesondere, warum Diana Prince trotz ihres hohen Bekanntheitsgrad bisher so gut wie gar keine Rolle in der popkulturellen Wahrnehmung spielt und warum sie wirtschaftlich der am wenigsten ausgeschöpfte Teil der DC Trinity gewesen ist.

Der Einfluss von »Batman: The Animated Series«

 
(YouTube Direktlink)

Eigentlich könnte ich hier jedes Video-Essay von Kristian Williams ungeprüft und trotzdem besten Gewissens posten, so gut sind seine popkulturellen Bewegtbild­abhandlungen. Und dieses mal hat er sich mit »Batman: The Animated Series« einer Lieblingsserie meiner Kindheit angenommen und zeigt, wie diese DC und Batman selbst geprägt hat.

Ich habe schon seit längerem die Idee, die Serie über 20 Jahre nachdem mein 10 jähriges Ich sie abgefeiert und alle Comics dazu gesammelt hat, erneut zu sichten. Danach würde ich mir dann gerne sämtliche „DC Animated Universe“-Filme geben, die – wie Kristian ja auch zeigt – ihren Ursprung ja in der Batman-Serie von 1992 haben. Und da ich bisher nur einen Bruchteil davon gesehen habe, wäre das eigentlich eine lustige Aktion, die sich auch hier im Blog begleiten ließe.

Ich setze das mal auf die Liste. 😅

Vorher auf eay.cc: Kristian Williams über die Geschichte von Adult Swim und Kunst vs. Kommerz bei Calvin & Hobbes.