#bizarres (297)

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Kiefer Sutherland ist ein Pirat

Eigentlich wollte ich ja heute einiges bloggen, ein Wörtchen über Obama verlieren, wie ein Wilder twittern und den Abend vor dem Exkrementen­fernsehgerät ausklingen lassen. Leider ist auf der Arbeit jemand ausgefallen und hat meiner Tages- und Abendplanung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher heute nur ein bisschen Bewegtbild mit Kiefer Sutherland als Pirat, was wiederum alles erklären dürfte. (thx, McLee!)

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

Namensspielerei


Auf der Webseite turnyournameintoaface.com kann man – Überraschung! – seinen Namen als Gesicht darstellen lassen. Auch wenn sich Sinn und Zweck nicht unmittelbar erkennen lassen, so zeigt diese Spielerei doch, dass Stefan (Bild 1) irgendwie cooler ist als der affengleiche Eay (Bild 2). Wobei sich der Kreis ja auch irgendwie wieder schließt.

Welcher Name wohl die größte (Pixel-)Hackfresse erzeugt? Eay führt momentan. (via)

Super Mario Super Englisch

Da war ich doch neulich auf der Suche nach einem handlichen Englisch-Wörterbuch in meinem verstaubten Schulbuchschrank unterwegs. Zwischen den NoNames, Oxfords, Langenscheidts und Ponsen von Sprachen, an deren Erlernen ich mich nicht mal mehr erinnern kann und dies dementsprechend stark bezweifele, fand ich dann diesen bizarren Beweis dafür, dass man bei Langenscheidt schon lange vor Deutsch-Frau / Frau-Deutsch auf Lizenz-Wörterbücher und Marios gesetzt hat:

Dieses für Englisch-Anfänger, also zumeist Kinder, konzipierte Wörterbuch erschien laut Angaben im Buch erstmals 1993 und wurde scheinbar ein letztes Mal 1997 in fünfter Auflage veröffentlicht. Ich denke, wir können daraus schließen, dass Eltern, Onkels und Tanten von der Idee begeistert waren, ihre Schützlinge mit dem kleinen Klempner, der eh schon die Freizeit der „Kids“ beanspruchte, an die neue Fremdsprache heranzuführen.

Und genau das macht auch Mario im Buch: während der Großteil des Wörterbuchs sich nicht von anderen Langenscheidt-Büchern unterscheidet, erläutern Illustrationen mit Mario & Co. Probleme und Schwierigkeiten. Zum Beispiel den Unterschied von happy und lucky oder was sich hinter den ganzen Sportarten verbirgt. Das könnte natürlich auch jede andere Figur sein, weil sich Worte und Sätze so gut wie nie auf das Nintendo-Maskottchen beziehen, aber zur Hochzeit von Gameboy und Super Nintendo bot sich der Mario wohl einfach an.

Damit dieses feine 90er-Jahre-Relikt nicht auf alle Zeit verloren geht und damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt, habe ich mal ein paar Fotos gemacht und bei flickr reingestellt.

Die Kunst des Batman Adam West

Adam West, der Schauspieler des 60er-Jahre-Batman und der alternde Chick Checker auf den unten stehenden Bildern, scheint mir ein äußerst merkwürdiger Zeitgenosse zu sein. Und dass er sich seinerzeit als 38 jähriger Mann in hautengen Strumpfhosen durchs Kinderfernsehen bewegte und vor jedes Wort die Bat-Silbe hängte, meine ich nicht. Nein, ich beziehe mich auf sein Tun im Alter: Adam West malt Adam West.

Und zwar in seiner berühmtesten Rolle: Batman. Man sollte sich das einmal vor Augen halten: Adam West, der Zeit seines schauspielerischen Schaffens versuchte das Image des ewigen Batmans loszuwerden, hat im Rentenalter nicht nur eine Webseite im Bat-Look, nein, er versucht sich auch als Künstler zu etablieren über Wasser zu halten, indem er die Figur, die er abzustreifen versuchte, malt. Wunderschöne Ironie der Schicksals.





(Stills aus einem G4-Videobeitrag zur Batman/Adam West-Ausstellung.)

Wenngleich der Volksmund zwar lehrt, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, lässt sich erahnen, dass Onkel Volksmund Wests Werke nicht kannte. Ein Rentner malt infantile Gemälde seines verhassten Alter-Egos?! Zu offensichtlich, was er damit bezweckt: gutgläubigen Batman-Fans das hart erarbeitete Geld aus der Bat-Tasche ziehen, damit die Enkelchen ihr Süppchen von Goldlöffelchen schlürfen dürfen. Oder so. Jedenfalls: FAIL. Was kommt als nächstes? Ein singender Captain Kirk?

Palin from the Crypt


Vielleicht-aber-hoffentlich-nicht-Vize-Präsi Sarah Palin hat’s auf das Cover der aktuellen Tales from the Crypt geschafft. Ein weiteres wundervolles Artefakt in der größten Politkomödie des Jahres. Passt ja auch wie die Faust auf’s Auge: Palin, selbst von einem merkwürdigen Pfarrer gegen böse Hexerei gesegnet (wirklich wahr, Videobeweis hier), möchte ja auch schon mal gerne Bücher zensieren, indizieren und/oder verbrennen. Und dieses Schicksal wäre ja auch beinahe Tales from the Crypt in den 50ern zu Teil werden. Und wenn sie auf dem Cover mit einem Hockeyschläger Hexen verprügelt, wird die Sache rund. (via)