#beziehung

Anwalt verklagt Apple wegen seiner Pornosucht

The Plaintiff became totally out of synch in his romantic relationship with his wife, which was a consequence of his use of his Apple product. The Plaintiff began desiring, younger more beautiful girls featured in porn videos than his wife, who was no longer 21. […] The Plaintiff could no longer tell the difference between internet pornography and tangible intercourse due to the content he accessed through the Apple products, which failed to provide him with warnings of the dangers of online pornography whatsoever.

Silicon Valley und San Fernando Valley hoffen, dass der Mann damit keinen Stein ins rollen gebracht hat. 😀 (via Daring Fireball)

Deny, Deny, Deny!

Vergesst den chauvinistischen Mist à la „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“, denn – man mag es glauben oder nicht – sowas gab’s schon in den prüden 60ern. Und dass das mitunter auch besser gewesen ist, beweist der folgende Ausschnitt aus dem 1967er »A Guide for the Married Man« (zu deutsch: Leitfaden für Seitensprünge). Die einfache Botschaft: Mann muss einfach alles, was eine Frau sagt, verleugnen und in Frage stellen und schon klappt’s auch mit dem Seitensprung. Überzeugt euch selbst:

 
(YouTube Direktlink)

Wilde Ehe

Vor acht Tagen gab’s im hiesigen Sneak Preview den Film James Bond: Married Life zu sehen, von dem ich noch immer nicht weiß, wie ich ihn finden soll. Die Handlung ist jedenfalls in den 1940er Jahren angesiedelt und geht so: Harry, selbstständiger Ehemann im mittleren Alter, hat eine Affäre. Aus Angst vor der Reaktion seiner Ehefrau und um ihr die Schande einer Scheidung zu ersparen, plant er sie umzubringen und seine Affäre zu heiraten. Derweil hat jedoch sein bester Freund ein Auge auf die Affäre geworfen und kann sie schließlich auch für sich gewinnen. Schnell muss Harry seinen eigenen Mordplan vereiteln. So weit, so gut. Fragezeichen. Einem mir bis dato unbekannten Film namens „Married Life“ stehe ich – wer will es mir übel nehmen? – erst einmal kritisch gegenüber. Doch alsbald sollte ich zumindest zum Teil eines besseren belehrt werden: der Film hat seine Höhen, gute Dialoge, einige gute Twists. Andererseits muss er sich wohl dem Vorwurf der „verfilmten Langeweile“ beugen, da über weite Strecken praktisch nichts passiert. Dennoch das Thema ist an sich recht interessant („Do you know what really goes on in the mind of the person with whom you sleep?“, so die Tagline), aber am Ende des Tages reicht das doch nicht wirklich für eine Empfehlung.

Nach 115 Minuten – Ausgeflittert

Nach Lektüre der Rezension von Herrn N Burger gestern beschlossen den ach-so-supergünstigen Super-Kino-Dienstag-yeah auszunutzen und den Abend im Lichtspielhaus zu verbringen, um Nach 7 Tagen – Ausgeflittert, das neueste Machwerk der Farrelly Brüder zu sehen. Gesagt, getan: die 115 Minuten im Kinosessel waren aufgrund der Projektion amüsant und unterhaltsam – mehr nicht, aber das reicht ja auch manchmal. Dass die Farrellys mal wieder keinen Witz gescheut haben, lässt sich bereits an der plot keyword list von IMDb ablesen. Wer also was für Sodomie und haarige Frauen übrig hat, dürfte glücklich werden. Alle anderen – sofern sie ab und zu ein bisschen auf’s Niveau verzichten können – auch.