
Nach Jahren des „Du kannst mir ja einfach den Schlüssel geben, ich schließ dann zu“ habe ich es endlich geschafft.
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »

Nach Jahren des „Du kannst mir ja einfach den Schlüssel geben, ich schließ dann zu“ habe ich es endlich geschafft.
„Herrn Stefan Grund wurde von der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln der akademische Grad Bachelor of Arts verliehen.“

Werde die Arbeit in den nächsten Tagen – während ich auf mein Zeugnis warte – noch ein bisschen für´s Web anpassen und dann online stellen.
💪🏻
Es ist passiert: Der Mann an der Kinokasse wusste direkt, welchen Film wir sehen wollen. „Alles andere habt ihr doch schon gesehen.“
Was ein bürokratischer Kraftakt! Als wäre ich der erste Mensch, der in Köln geboren ist, in Bergheim wohnt und in Köln heiraten will…
Der Titel meiner Bachelorarbeit steht übrigens fest: »Implementierung einer personenbezogenen Programmierschnittstelle („Personal API“) zur Abbildung des digitalen Ichs im Social Web«
Bäm! Prüfung gemeistert. Mit Highscore.

Am 18. Juli 2002 haben das Mädchen, mit dem ich mich zu diesem Zeitpunkt mehrmals pro Woche traf und mit dem ich mehrere Dutzend Prepaid-Karten im Monat verheizte, beschlossen, dass wir es zusammen versuchen würden.
Seitdem ist viel passiert. Wir haben die Schule gegen die Universität eingetauscht, Freizeit durch Arbeit ersetzt, sind erwachsen geworden, haben alte Freunde verloren und viele neue gewonnen. Wir haben zusammen viel gesehen, viel erlebt – Schlechtes und glücklicherweise so viel mehr Gutes. Doch wie es auch kam, am Ende des Tages haben wir immer gemeinsam gelacht. So auch heute Abend, morgen, übermorgen und wahrscheinlich die Tage danach.
Was die 17-jährige Version von mir damals nicht wusste, ist, dass er mit ihr die bis heute beste Entscheidung seines Lebens treffen wird. Daher möchte ich ihm und natürlich vor allem ihr heute für die letzten zehn Jahre danken. Ich freue mich bereits auf die nächsten zehn. Und den Rest unseres Lebens.

Endlich ist es wieder soweit: Unser alljährlicher Luxusurlaub steht vor der Tür! Und wer wissen will, ob wir tatsächlich alle 348 Bierdosen (feinstes Grafenwalder aus dem Grafenwald) vertilgen, kann den Fortschritt live bei @Eay verfolgen. Wer sich mehr für das große Ganze interessiert, der wird – wie immer – beim @rarbot fündig.