Aus den OpenAI Codex base_instructions für GPT 5.5:
Never talk about goblins, gremlins, raccoons, trolls, ogres, pigeons, or other animals or creatures unless it is absolutely and unambiguously relevant to the user’s query.
Wtf. (via Simon Willison)
Das Weblog von Stefan Grund, der im Netz als @eay unterwegs ist und hier seit 2003 über Medien, Popkultur und Technologie schreibt. Mehr »
Aus den OpenAI Codex base_instructions für GPT 5.5:
Never talk about goblins, gremlins, raccoons, trolls, ogres, pigeons, or other animals or creatures unless it is absolutely and unambiguously relevant to the user’s query.
Wtf. (via Simon Willison)

Launched in 1985 the Commodore Amiga boasted graphics capabilities that were unsurpassed for it’s time.
It featured an intricate collection of custom chips that enabled it to do things that, until then, had been impossible to achieve with other personal computers.
This site is dedicated to graphics made with or for the Commodore Amiga home computer.
Schönes Projekt von Daniel Kürsten, der selbst passionierter Amiga-Nutzer war. Ich hatte in meiner Kindheit natürlich auch Berührungspunkte zum Amiga, aber eigentlich war dessen Zeit in meiner Digitalfindungsphase ab ca. 1992 schon vorbei. Dennoch kann ich mich dieser Pixelart natürlich nicht entziehen.
Launched in 1985 the Commodore Amiga boasted graphics capabilities that were unsurpassed for it's time. It featured an intricate collection of custom chips that enabled it to do things that, until then, had been impossible to achieve with other personal computers. This site is dedicated to graphi...
Ich bin gerade endlich wieder auf der beyond tellerrand, die in diesem Jahr 15 jähriges Bestehen feiert, nachdem ich das letzte Mal von 2016 bis 2018 hier war und eine Post-Corona-Wiederaufnahme in 2022 kurzfristig scheiterte.
Damals™ 2016-2018 stellte Twitter noch den dominanten digitalen Rückkanal dar, heute wird das verteilt auf Mastodon, Bluesky, Threads und Instagram. Während davon alle die Suche nach Hashtags wie #btconf ermöglichen, hat Bluesky bekanntlich noch ein cooleres Feature: Custom Feeds, also Timelines, die man nach Belieben algorithmisch zusammenstellen kann. Und nach dem FC-Köln-News-Feed habe ich das nun mit dem beyond tellerrand Bluesky-Feed gemacht, der den offiziellen Account, „beyond tellerrand“-Mentions und besagten Hashtag in einer Timeline vereint.
Überaus nett, wenn man auf der Konferenz sitzt (oder von anderswo zuschaut) und man sehen will, was andere so denken und umtreibt.
The unofficial Bluesky timeline for beyond tellerrand: talks, side events, design, code, typography, creativity, and the web.
Nach einer etwas längeren Pause ist der hier auch schon empfohlene Newsletter Own Your Web von Matthias Ott zurück mit einer Ausgabe über „Curators“. Denn das Kuratieren wird in Anbetracht des noch anwachsenden AI-Slops um uns herum noch wichtiger, wie Matthias schreibt:
So what becomes valuable, in a world like this? Not more content. We are drowning in content. What becomes valuable is someone you trust, saying: This is worth your time. Here’s why.
That’s curation. And it’s not new.
Und als jemand, der einen Großteil seines privaten Onlinelebens genau damit verbringt, wird es euch wenig verwundern, dass ich diese Ansicht teile. „Aber wieviel auf andere Inhalte zeigen, passiert hier eigentlich?“ habe ich mich im Zuge dessen gefragt und mal kurzerhand das Archiv analysiert. Und siehe da:
In a web full of noise, that act of caring – of curare – might be the most important signal any of us can send.
Exakt. Also freut euch auf viele weitere, handverlesene Links hier. 😌
Hi All! 🤗 The Latin word curare means “to take care of.” It’s the root of curator – a person whose work is not to create, but to care. To select, to arrange,...
Speaking of Tech-Journalismus: The Verge hat seine Homepage restrukturiert und die 2022 eingeführten, von mir und anderen Leser*innen gefeierten Quick Posts rechts in eine eigene Spalte verschoben, anstatt sie wie bisher mit den eigentlichen Artikeln zu durchmischen. Die Begründung dafür, nämlich dass Stories so zu schnell untergingen, ist nachvollziehbar, raubt dem Ganzen aber etwas von seinem innovativen Charme. (Andererseits sieht’s ein bisschen aus, wie das Sidebar-Gastblog beim 2003er BoingBoing damals.1)
Im Vergecast gibt’s eine interessante „Inside Baseball“-Folge zu den Änderungen und weiteren Behind-the-Scenes-Neuigkeiten von The Verge, u.a. mit der Info, dass sie bald das Föderieren mit Bluesky testen wollen2 und an einer Verge-App arbeiten.
We’re continuously improving how The Verge works for you.
Die hervorragende Joanna Stern hat, nachdem sie zuletzt ihren prestigeträchtigen Job als (Video-)Tech-Journalistin beim Wall Street Journal verließ, nun einen eigenen Newsletter und YouTube-Channel gestartet – und eröffnet damit, dass sie sich Tipps von niemand geringerem als YouTuber-Legende Casey Neistat abholt.
Sieht sehr vielversprechend aus und noch etwas persönlicher und humorvoller als ihre eh schon guten WSJ-Videos, wie „I Tried the First Humanoid Home Robot. It Got Weird.“ oder „How Many Steaks Can One AI Video vs. AI Image Cook?„. Klingt als bekämen wir mit New Things jetzt noch mehr davon.
Zwei Jahre nach dem Ende des XOXO Festivals, das von 2012 bis 2019 und 2024 „independent artists and creators from the internet“ zelebrierte, haben Andy & Andy zusammen mit Collin Joyce und Friends of the Web eine Website fertiggestellt, die das umfassende Archiv an herausragenden Talks zentral zugänglich macht. Das Stöbern darin lohnt sich; im hiesigen #xoxo-Tag finden sich auch ein paar Empfehlungen.
We launched a complete archive of all eight years of the festival, along with a limited-edition merch collection to mark the occasion.
Die Bundesregierung nimmt einen dritten Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung. Internet-Zugangs-Anbieter sollen IP-Adressen aller Nutzer speichern – anlasslos und massenhaft. Internet-Dienste wie E-Mails und Messenger müssen auf Anordnung ebenfalls Daten speichern und herausgeben.
Das ist bereits das dritte Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Sowohl das erste Gesetz von 2007 als auch das zweite Gesetz von 2015 wurden von höchsten Gerichten gekippt.
Sieht aus als bekäme jedes Jahrzehnt seinen Versuch zur Vorratsdatenspeicherung. Was wohl dieses Mal passiert?
Die Bundesregierung nimmt einen dritten Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung. Internet-Zugangs-Anbieter sollen IP-Adressen aller Nutzer speichern - anlasslos und massenhaft. Internet-Dienste wie E-Mails und Messenger müssen auf Anordnung ebenfalls Daten speichern und herausgeben.
In dem Live-Action-Animations-Mashup »Coyote vs. Acme« verklagt Wile E. Coyote die Acme Corporation, nachdem die Nutzung ihrer Produkte beim Versuch, den Road Runner einzufangen, bekanntlich regelmäßig in Katastrophen endet.
Klingt bizarr – die Produktions- und Veröffentlichungshistorie ist aber noch bizarrer: Ursprünglich war für den 70 Millionen Dollar teuren Film ein Release im Sommer 2023 geplant. Dazu kam es jedoch nicht. Stattdessen schrieb Warner Bros. ihn – zusammen mit anderen Projekten wie Batgirl – steuerlich als Verlust ab, was ihnen für den Coyote-Film rund 30 Millionen Dollar „einbrachte“.
Der fertige (!) Film landete daraufhin für zwei Jahre im Giftschrank, bevor er letztes Jahr versteigert und schließlich für 50 Millionen Dollar – it’s a win, now! – von Ketchup Entertainment übernommen wurde.
Diese haben heute den obigen Trailer veröffentlicht und ein US-Release für den 28. August angekündigt. Was nun dazu führt, dass die Looney Tunes nach »The Day the Earth Blew Up« erneut abseits von Warner Bros. bei Ketchup erscheinen. Es sei denn, die Ellisons haben mittlerweile auch Ketchup gekauft – immerhin das Haus hinter Perlen wie »Captain Sabertooth and the Magic Diamond« und dem Direct-to-Video Hellboy. (Haben sie nicht.)
Apple-Fanboy-Chronistenpflicht: Heute wurde angekündigt, was bereits seit Monaten gemunkelt wird: Tim Apple Cook tritt als CEO zurück und wird Executive Chairman, während der bisherige Hardware-Chef John Ternus neuer Apple-CEO wird. Neben der obigen Pressemitteilung, hat sich Cook mit einem Brief an die Apple-Community gewandt. Der ist deutlich besser als der letzte:
A new person will be stepping into what I know in my heart is the best job in the world. That leader is John Ternus, a brilliant engineer and thinker who has spent the past 25 years building the Apple products our users love so much, obsessed with every detail, focused on every possible way we can make something better, bolder, more beautiful, and more meaningful. He is the perfect person for the job.
This is not goodbye. But at this moment of transition, I wanted to take the opportunity to say thank you. Not on behalf of the company, this time, though there is a wellspring of gratitude for you that overflows inside our walls. But simply on behalf of me. Tim. A person who grew up in a rural place in a different time and, for these magical moments, got to be the CEO of the greatest company in the world.
Der in den Keynotes sich immer aus dem Keller meldende Johny Srouji wird derweil neuer Hardware-Chef.
Während Cooks CEO-Ära unbestreitbar eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte war, die ihresgleichen sucht, hat Ternus, als Product Guy wie es ein Jobs war, das Zeug wieder dem mehr Gewicht einzuräumen, was uns einst am Hause Cupertino überzeugt hat: herausragende Produkte.
Apple announced Tim Cook will become executive chairman of Apple’s board of directors and John Ternus will become Apple’s next CEO.