Spaß mit Kommentaren

Bleiben wir im Maschinenraum1:

Eigentlich wollte ich, nachdem ich von Felix ein Bookmark per Webmention erhielt, nur sicherstellen, dass diese hier nun auch korrekt dargestellt werden. Bisher gab es diese nämlich fast nie, weshalb ich ihnen keine Beachtung schenkte und stattdessen nur Like-Herzchen anzeigte. Was jedoch recht irre­führend ist, wenn es z.B. Like und Bookmark vom gleichen Autor gibt (und eben kein Double-Like). Also brauchte es ein Bookmark-Icon. Gesagt, getan:

Screenshot-Ausschnitt der neuen Webmention-Bookmark-Icon mit besagtem Bookmark von Felix

Als ich dann die comments.php bearbeitete, dachte ich, dass es ja eigentlich auch ganz schön wäre, wenn ich bei (Text-)Kommentaren schnell Replies mit @-Mention auf den Kommentar schreiben könnte, was es hier vor Urzeiten schon mal gab. Weshalb ich das noch hinzufügte:

Screenshot-Auszug von dem neuen Reply-Link in den hiesigen Kommentaren

Ein Klick darauf füllt nun das Kommentarfeld entsprechend aus. Mehrere Reply-Klicks werden schön untereinander mit Leerzeile dazwischen ergänzt:

Screenshot-Auszug der nach doppelte Reply-Button-Betätigung

Was mich dazu brachte, dass meine Kommentare – egal ob hier geschrieben oder per Mastodon/Bluesky via Webmention hierher zurück – eigentlich als mir zugehörig gekennzeichnet werden sollten. Street Cred und so. Weshalb jetzt der bereits von meinem Mastodon-Profil bekannte, kleine eay-Badge neben meinen Kommentaren angezeigt wird:

Screenshot-Auszug eines Kommentars von mir mit neuem eay-Badge

Woraufhin ich dachte, dass es eigentlich ganz nützlich wäre, eine überge­ordnete Seite der letzten Interaktionen und Kommentare zu haben. Weshalb ich eine „Letzte Interaktionen“-Seite gebaut habe, die Posts rückwärts chrono­lo­gisch nach den letzten Kommentaren, Replies, Likes, Reposts und Bookmarks auflistet:

Screenshot-Auszug einer Items aus der neuen Interactions-Seite

Handelt es sich um eine Webmention, wird direkt die externe Quelle verlinkt:

Screenshot-Auszug eines Items mit Extern-Indikator am Ende

Eventuell nur für mich hilfreich, aber das darf es ja auch mal sein.

Bis wir das herausgefunden haben, habe ich die Interactions-Seite jedenfalls oben rechts im nun drei Punkte umfassenden Menü unter­gebracht, wo sie sich zum Darkmode-Toggle und zur Suche gesellt:

Screenshot-Auszug des erweiterten Menüs oben rechts

P.S.: Gibt es irgendeine menschenlesbare Beschreibung von Webmentions für Nicht-Techniker? Ich habe auf der Interactions-Seite jetzt den IndieWeb-Wiki-Eintrag verlinkt, aber danach muss man eigentlich ein analoges IndieWebCamp besuchen, um das zu verstehen. Ich würde die Webmention-Mentions hier gerne sinnvoller/zugänglicher verlinken.

  1. Der Maschinenraum kommt von Felix, was eine schöne, treffsichere Umschreibung für „Wir basteln an unserem Blog und teilen das, auch wenn es womöglich niemanden oder nur andere Blogger interessiert“ ist. []
Shortlink: https://eay.li/3zc Geolocation: 50.9739, 6.683 Syndication: bsky.app, eay.social Format: JSON

Support your local eay!

Dir gefällt, was ich hier tue? Dann sieh dir vielleicht auch mal Yonks an, eine Day Counter-App zum Verfolgen von Meilen­steinen, die ich für iOS und Android entwickelt habe.

7 Reaktionen / Kommentar schreiben

  1. von Journalism & Comment Feed am Repost Quelle
  2. von EchoFeed Amplify am Repost Quelle
  3. Gibt es ir­gend­ei­ne men­schen­les­ba­re Be­schrei­bung von Web­men­ti­ons

    ich fürchte nicht wirklich. das ist zwar alles wohl­de­fi­niert/stan­dard­ti­siert, aber kognitiv völlig un­zu­gäng­lich. auch LLMs kämpfen damit. ich musste grosse teile meiner im­ple­men­tie­rung selbst machen, weil meine coding assistenz bei der umsetzung immer fehler einbaute. für mich ist das ein ständiges her­an­tas­ten und ich nutze zum vergleich quasi die „re­fe­renz­in­ple­men­tie­rung“ von https://aa­ron­pare­cki.com/. danch va­li­die­rung mit ver­schie­de­nen indieweb-tools wie granary, monocle und mf2 parsern.
    so schön die idee von web­men­ti­ons ist, die ma­sci­nen­les­a­bar­keit ins html ein­zu­bau­en, so sehr erschwert das die ge­ne­ri­sche ad­ap­tier­bar­keit. web­men­ti­ons lassen sich nicht einfach per plugin einbauen, sondern sind auch immer auf die zuarbeit des theme an­ge­wie­sen. ich finde das sehr be­dau­er­lich, weil das alles so nützlich, praktisch und mächtig ist.
    (allein dass ich hier nach­träg­lich meine tipp­feh­ler kor­ri­gie­ren kann ist sooo gross­ar­tig.)

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  4. Das Einbauen von Webmentions in die eigene Seite ist immer noch viel zu kompliziert und schwer zu testen.

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  5. Benötigt WordPress einen Reset? In letzter Zeit sind Business-Beiträge aus der Community selten geworden. Diese Woche liefert Greyds Mark Weisbrod aber genau das ab. Er beschäftigt sich darin mit den veränderten Vorzeichen nach dem Ende des rapiden Wachstums, das WordPress in den letzten beiden Jahrzehnten gesehen hat. Mark Weisbrod: WordPress Needs a Business Reset → […]

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  6. nachem ich mir ges­tern eine mög­lich­keit ge­schaf­fen spa­zier­gän­ge als .gpx-da­tei­en hoch­zu­la­den und dar­zu­stel­len, habe ich mal ge­schaut, ob ich so­was schon frü­her ver­sucht habe. da­bei…

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