Aus dem Stand der beste App.net-Client für iOS, der Twitter zudem mit Crossposting- und „Find Twitter Friends“-Funktion ärgert. Besonderes interessant, aber kaum beachtet das hier.
Einträge von Oktober 2012 (46)
Schauspieler Noah Wyle eröffnet 1999 als Steve Jobs die Macworld-Keynote
Ich habe gerade ein mal mehr »Pirates of Silicon Valley« gesehen und bin immer wieder begeistert, wie treffsicher der Film bereits 1999 den Weg von Apple und Microsoft nachverfolgt und (auch für die Zukunft) aufzeigt. Was ich bisher jedoch nicht wusste, und erst nach Lektüre des Wikipedia-Eintrags erfuhr, war, wie Steve Jobs und Steve Wozniak auf die Darstellung ihrer Person reagierten.
Während Woz einfach Woz ist, also ziemlich zufrieden damit war, hat Jobs sich öffentlich nur über den Schauspieler Noah Wyle geäußert, dessen Nachahmung er für sehr gelungen hielt. Und offensichtlich sogar so gelungen, dass er Wyle 1999 zur Macworld einlud und ihn an seiner Stelle die Keynote eröffnen ließ. Habe ich, wie gesagt, bisher nicht gewusst und auch noch nie gesehen – und da es ja vielleicht einigen von euch ähnlich gehen könnte, hier das Video des Auftritts:
App.net und das liebe Geld
Während Twitter zurzeit bekanntlich im Wochentakt lieb gewonnene Features streicht, vergeht beim kostenpflichtigen Underdog App.net kaum eine Woche, in der keine Neuerungen vorgestellt werden. Die letzten zwei davon sind nicht nur für die anwesenden Sparkassenfinanzoptimierer (ja, ich weiß wer ihr seid) interessant:
- Im so genannten Developer Incentive Program sollen die Nutzer monatlich über die besten Apps abstimmen, deren Macher dann je nach Feedback und Popularität bezahlt werden. Zunächst aus einem Topf von 20.000 Dollar pro Monat, der mit steigenden Nutzerzahlen natürlich stetig erweitert werden soll.
- Außerdem wurde der Mitgliedsbeitrag gesenkt: Anstatt $50/Jahr sind jetzt nur noch $36/Jahr zu bezahlen. Alternativ besteht neuerdings auch die Möglichkeit einer monatlich zu bezahlenden Mitgliedschaft. Dabei werden dann $5/Monat fällig (= $60/Jahr). Wer wie ich bereits die 50 Dollar gezahlt hat, dessen Mitgliedschaft wird entsprechend ein paar Monate erweitert.
Zwar denke ich, dass die 36 Dollar für den halbwegs zahlungswilligen Microblogging-Pöbel immer noch zu viel sind (ich sehe das Angebot eher bei 20 bis 25 Dollar), dennoch ist die Preissenkung aber ein Schritt in die richtige Richtung und dürfte das App.net-Biotop sicherlich um einige interessante Figuren erweitern. Was hingegen vom Developer Incentive Program zu erwarten ist, bleibt fraglich. Derartige Projekte sind nice to have, aber wer sich als Entwickler auf sowas allein verlässt ist schnell allein und verlassen. Die Nummer ist zwar spannend, aber man sollte sich nicht zuviel davon erhoffen. Nichtsdestotrotz: Das App.net-Team beweist hiermit einmal mehr, dass es auch im weiteren Verlauf der Geschichte gerne gewillt ist, zu experimentieren. Und zwar jenseits von großen Foto-Headern.
App.net senkt den Mitgliedsbeitrag. Ein bisschen.
Von $50/Jahr auf $36/Jahr. Alternativ monatlich $5 (= $60/Jahr).
Steve Jobs-Wachsfigur bei Madame Tussauds in Hong Kong
Steht übrigens direkt neben Einstein.
Erste Bilder aus dem Inneren des Ryugyong, Nordkoreas nie fertig gestelltem Überhotel
Baubeginn war übrigens 1982. In zwei bis drei Jahren soll es angeblich endlich fertig sein. (via Coudal)