Eintausend!

Hooray, Blogeintrag #1000 auf eayz. In Folge. Seit Juli 2005. (Eigentlich wären’s ein paar mehr, aber ich hab das Blog ja schon mehrmals rebootet.) Zur Feier des Tages möchte ich ein ziemlich exhibitionistisches Stöckchen beantworten, das mir Andi zugeworfen wurde. Es geht um mein innerstes Bloggerleben und meine Beziehung zu, mit und rund um diese Webseite. Also aufgepasst: es folgt mein Blogger-Seelenstriptease.

Was bedeutet Dir dieses Blog?
Nichts. Nur Einsen und Nullen. Hab ich euch eigentlich schon mein eayz-Tattoo gezeigt? Nee? Also Butter bei die Fische: I ? eayz! Ich könnte nie mehr ohne dieses Webseiten- und Gedankenkonstrukt leben und das muss ich ja Internet-sei-dank auch nicht.

Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
Jeder Kommentar lässt mich strahlen wie eine kleine Sonne! :kuss:

Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
Sowohl als auch. Mal bin ich ein wahrer Quell an mehr oder weniger sinnvollen Blogposts, mal fällt mir gar nichts ein. Aber das ist nicht schlimm. Last ist’s nie. Lästig wird’s nur, wenn man Freunden etwas erzählen möchte und die „Das hast du doch schon gebloggt!“ entgegnen. Bloggerprobleme, ich weiß…

Ist Dein Blog „eins unter vielen“ oder „ganz speziell“?
Ein Blog unter vielen? Ganz speziell? Blog? Alles Quatsch: eayz ist eine Lebenseinstellung! Damit auch ihr den Zauber spürt, empfehle ich das stöbern in der eayz Society for Photos.

Welche Ziele hat Dein Blog?
Neben dem selbstauferlegten Bildungsauftrag und der unterschwelligen Beeinflussung der politischen und kulturellen Haltung der Leser, nutze ich dieses Wunderwerk deutscher HTML-Kunst dazu, die Dinge zu publizieren, die sonst (in dieser Mischung) an viel zu wenig Stellen im Web abgedeckt werden. Dazu kommt, dass es meine Langeweile bekämpft. Ach ja, und klar: wegen dem Geld und den Drogen.

Welche Gegebenheiten könnten dazu führen, Dein Blog zu löschen?
Unlust. (Haltet mich also bei Laune!)

Wie reagieren Leute aus Deinem „real life“ auf deine Blogtexte?
Manchmal mit „Das hast du doch schon gebloggt!“ (siehe oben), manchmal mit „Das was du das gebloggt hast, dass…“. Sprich: manchmal reagieren Leute aus dem „real life“, manchmal nicht. Da ich aber auch nicht jedem Bekannten direkt die Existenz dieser Parallelwelt auf die Nase binde, kommt es mitunter schon mal zu folgendem Gespräch:

Hey, Stefan, ich war auch mal auf deiner Seite easy.net!

Soso, du hast mich also gegooglet? Stalker!

Nachdem der suchwütige Mitmensch, dem meine StudiZurschaustellung offensichtlich nicht genügt, sein Verhalten erklärt, bin ich dann aber wieder ganz zugänglich.

Und es heißt eayz!

Könntest Du “blogsüchtig” sein oder werden?
So eine blödsinnige Frage! Klar, ich schreibe äußerst gerne ins Internet und ja, ich lese auch viele Blogs. Aber: Könntest du „TV-Serien-süchtig“ sein? „Buchsüchtig“ sein? „Kinosüchtig“? „Heroinsüchtig“? „Teeniefilmsüchtig„? Blogs sind nur eine Publikationsform unter vielen. Wenn überhaupt, dann sollte von Medien- oder Informationssucht die Rede sein und die Frage danach möchte ich nun wirklich nicht beantworten.

Zwei gute und zwei schlechte Seiten am Bloggen?
(+) Es macht Spaß und schützt das Immunsystem vor Langeweile.
(+) Man lernt immer wieder was neues (was aber im popkulturellen Bereich, den dieses Blog abdeckt, eher in die Kategorie „unnützes Wissen“ fällt).
(-) Das Recherchieren, Schreiben und Betreiben nimmt viel Zeit in Anspruch, die man auch – ungleich produktiver! – vor dem Fernseher hätte verbringen können.
(-) Ständig schwebt das Damoklesschwert der Abmahnung über einem.

Weiterwurf an Limpi, die damit ihren kleinen Meilenstein von 100. Blogeinträgen zelebrieren darf, Asphar/Megatron/André und René. Und jetzt lasst uns Blogeintrag #1000 feiern! Ich geb einen aus. Auf die nächsten 1000!

:voll:

· am veröffentlicht 05.03.2008

9 Kommentare