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The Real Kevin Bacon

Wir alle kennen die Bacon Number, wonach kein Schauspieler mehr als sechs Schritte von Kevin Bacon (Bacon Number von 0) entfernt ist, was an die klassischen Six Degrees of Separation angelehnt ist.

Owen Lacey und The Pudding haben sich Kevin Bacon als vermeintliches Zentrum Hollywoods nun einmal angesehen – und siehe da: Bacon ist nicht der alles verknüpfende Mittelpunkt, sondern jemand anders, auf den man mit etwas Überlegung auch kommen würde. Wer das ist, hat das Pudding-Team in einer schönen Visua­lisierung aufbereitet. Und auch, wer es zuvor war und in Zukunft sein dürfte. Und das dürfte – spannend – mit ziemlicher Sicherheit diesmal eine Schauspielerin sein.

Und weil Lacey damit voll im Thema steckte, hat er mit Six Degress of Holly­wood noch eine Website gebaut, mit der man eben diese Verbindungen interaktiv durchsuchen kann.

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pudding.cool

The Real Kevin Bacon

Demystifying the Six Degrees of Kevin Bacon: the past, present, and future centers of Hollywood

How many shots are in the average movie today?

I counted the cuts in 8,770 films from the last century to find out how many shots a movie has now, and how fast we are cutting.

Stephen Follows, den wir hier zuletzt im Juli hatten, als er von der Box-Office-Website berichtete, die unter der Last von KI-Agenten zusammenbrach, hat sich in seinem Newsletter nun ausführlich (Lesezeit ~10 Minuten) mit der Anzahl der Schnitte in modernen Filmen beschäftigt. Für Jason Bourne und uns wenig überraschend, ist diese Anzahl um rund 180% im Vergleich zu Filmen der 1950er angestiegen. Damals waren es typischerweise 550–580 Einstellungen pro Film, in den 2020ern sind es rund 1.560. Eine Einstellung dauert heute durchschnittlich etwa 4,1 statt wie damals 10,3 Sekunden. Schöner Filmstatistikporn! (via Waxy)

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stephenfollows.com

How many shots are in the average movie today?

I counted the cuts in 8,770 films from the last century to find out how many shots a movie has now, and how fast we are cutting.

Where are typefaces being designed?

Type.lol ist eine Art Suchmaschine und Pinterest für Typografie-Nerds, die von Designer Mark Johnson betrieben wird und mittlerweile über 23.000 Schrift­arten von über 1.100 Foundries enthält. Diesen Datens(ch)atz hat er sich nun im verlinkten Artikel angesehen, um zu prüfen, wo unsere Fonts denn so her­kommen. Und siehe da: Deutschland liegt mit 148 Foundries auf Platz 2, hinter den USA mit 221 und vor Frankreich mit 94 Foundries.

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type.lol

Where are typefaces being designed?

A foundry’s address can place its catalog on a map. It can’t tell us where every typeface was drawn. The gaps in our records change that map again.

You can absolutely have an RSS dependent website in 2026

The people who use RSS really use RSS. They’re not trend-chasers. They’re the type who still have a working bookmark toolbar. They are, in the best possible sense, your people.

Bei Mat Duggan, dem Autor des verlinkten Blogposts, kommen rund 50% der Aufrufe aus dem RSS-Feed. Das war hier lange Zeit auch noch so, 2024 kamen z.B. noch 56% aller (Seiten-)Aufrufe via RSS. Das ist seitdem erstaunlich stark gesunken: Heute sind es nur noch 15% aller Aufrufe, die direkt aus dem RSS-Feed oder JSON-Feed kommen. Gleichzeitig sind die Aufrufe insgesamt aber um über 200% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, was zum einen auf die tägliche Posting-Frequenz und zum anderen auf den Bot-Traffic zurückzuführen ist.

Also so oder so: Abonniert (mehr) RSS-Feeds. Zum Beispiel mit meinem Feedreader der Wahl: NetNewsWire.

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matduggan.com

You can absolutely have an RSS dependent website in 2026

I write stuff here. Sometimes the stuff is good. Sometimes it reads like I wrote it at 2 AM after an argument with a YAML file, which is because I did. But one decision I made early on was that I didn't want to offer an email newsletter. Part

Datatype – Variable font that turns text into charts

Screenshot der Datatype-Website, der aufzeigt, wie man die Schriftart benutzt, indem man z.B. {p:65} für ein zu 65% gefülltes Kuchendiagramm schreibt.

Datatype is an OpenType variable font that turns simple text expressions into inline charts. No JavaScript, no images, no rendering library – just type the syntax and Datatype’s ligature substitution does the rest.

Tolle Idee und Umsetzung von Frank Tisellano, die es schnell erlaubt z.B. mit {b:30,70,50,90} ein Balkendiagramm mit vier Balken oder {p:65} ein zu 65% gefülltes Kuchendiagramm auszugeben. Würde ich mir eigentlich bei viel mehr Schriftarten bzw. noch besser systemweit ohne Font wünschen. (via Kottke)

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franktisellano.github.io

Datatype — variable font that turns text into charts

An OpenType variable font that turns simple text expressions into inline charts. No JavaScript, no images — just type.

Are movies actually getting longer?

I’m all too familiar with the feeling that movies are getting longer and longer. Especially now with a toddler, we prefer shorter movies, but they’re not even that easy to find these days.

To get to the bottom of this anecdotal evidence, Matt has pulled the top 50 of each decade – from the 1970s to 2020s – from Letterbox and analyzed the playing time of the films.

The result: Yes, they are getting longer. Not by much on average, but overall there are significantly more films over two hours long nowadays.

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birchtree.me

Are movies actually getting longer?

Are movies getting longer than they used to be? It’s something I think a lot of us feel is true, but is it? I wanted to get a feel for this, so I collected some data, looked at the trends, and made some proposals based on that info. The

2022

Was für ein Jahr [hier wahlweise ein bis drei1 Ausrufezeichen oder Auslassungspunkte hinzufügen, je nach eigener Lesart des vergangenen Jahres.] In der Casa de Grund war es jedenfalls in allerlei Hinsicht ein aufregendes, kräftezehrendes, furchtbares und wunderschönes Jahr.

Nachdem meine Mutter kurz vor Weihnachten 2021 zusammengebrochen war (im ersten Posting von 2022 kurz angeklungen), startete das vergangene Jahr – dessen Start sich so anfühlt, als läge er Jahre hinter mir – mit einer desillusionierenden Diagnose und setzte sich mit dem Fortschreiten ihrer Erkrankung fort. Dass sie aber das ganze Jahr über bei uns war und dieser Tage immer noch ist, grenzt nicht nur an ein Wunder, sondern zeugt inbesondere von ihrem Kampfesgeist, auch nachdem sie – natürlich… – über die Feiertage erstmalig noch eine Covid-Infektion mitgenommen hat.2 Dennoch: Es gab mehr gute und schöne als schlechte Tage für sie und uns.

Dazu beigetragen hat natürlich unser kleiner Grund zur (Vor-)Freude: Unsere Tochter Ariane, die wir im Oktober willkommen heißen durften. Abgedroschen, aber wahr: Kinder verändern alles. Zumindest wenn „alles“ bedeutet, dass man Freizeit gegen Freude tauscht. Denn man will eh jede freie Sekunde mit dem neuen, kleinen Menschen verbringen.

Hat mir im Privaten meine erst weniger, dann immer mehr schwangere Frau den Rücken gestärkt, haben das Beruflich meine Kolleg*innen getan. Denn auch wenn ich familienbedingt öfters nicht verfügbar war, können wir drüben bei Hypercode auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken: Wir haben mit unseren Kunden zahlreiche spannende Projekte konzipieren, gestalten und entwickeln dürfen, die größtenteils dieses Jahr das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden (was richtig gut wird). Im April haben wir zudem unser neues Büro – Hyperspace Two – bezogen, im Juli pünktlich zum Dreijährigen unser Family & Friends Sommerfest gefeiert.

Da ich aus oben genannten Gründen (höhö) sehr viel Zeit in Krankenhäusern (mit-)verbracht3 habe, hatte ich entsprechend wenig Zeit für Sport4 und Medien. Die im letzten Jahr bereits ausgefallene Kinostatistik lässt sich daher der Vollständigkeit halber auf einen Satz runterbrechen: Ich war 2022 ganze zwei mal im Kino5 für insgesamt 22,30 Euro. Im Streaming-Service Couch-CoOp verlief es nicht anders: Von insgesamt 420 Bewegtbild­stunden in 2021 auf 240 in 2022, davon 37 TV-Shows (2021: 45) und zusätzliche zu den zwei Kinofilmen 18 weitere (2021: 27).

Das Bloggen lief trotz allem gut: 149 Posts im Vergleich zu 184 im Vorjahr, hunderte Webmentions per brid.gy. Mit 685 Tweets waren es nach 16 Jahren Twitter-Nutzung fast 250 weniger als 2021 und so wenige wie noch nie nach dem Start in 2006/07. Der Negativtrend wird sich unter Musk nur fortführen lassen, weshalb ihr mich dieser Tage oft und gerne auf Mastodon findet.

Und genau auf Mastodon hat @revolvermann@chaos.social dieser Tage mal gefragt, wo man eigentlich seinen Overall-Happiness-Index auf einer Skala von 0 bis 10 sähe. Ich habe für 2022 mit 7 geantwortet und dann: „I guess despite the missing 3 happiness points a 7 out of 10 rating is pretty great in happiness terms. Let’s hope it will be 8 in 2023 for both us and our loved ones! :)“

Und so ist es. Auf ein hoffentlich hervorragendes 2023 für uns alle!

  1. Nein, niemals drei! [↩]
  2. Du sollst dich doch nicht immer melden, Mamm! [↩]
  3. Es ist kein Wettbewerb, aber insgesamt sieben. Namentlich Euskirchen, Bonn, Leverkusen, Uniklinik Köln (diverse Kliniken/Abteilungen), Frechen, Köln-Hohenlind und Bergisch Gladbach. [↩]
  4. Meine Peloton-Nutzungsstatistiken sind genau so runter gegangen, wie der Kurs meiner Peloton-Aktien. [↩]
  5. »Thor: Love and Thunder« & »Jurassic World Dominion«, jeweils im Euromax in Kerpen. [↩]

How many websites are there in the world?

1,139,467,659
Currently, there are around 1.14 billion websites in the world. 17% of these websites are active, 83% are inactive.

Eine Milliarde Websites mit mehr als fünfzig Milliarden Einzelseiten. Überraschend, dass nur 192 Millionen der Websites aktiv, d.h. nicht geparkte Domains oder ähnliches, sind.

How Many Websites Are There in the World? (2025) - Siteefy | OpenGraph Preview Image
siteefy.com

How Many Websites Are There in the World? (2025) - Siteefy

All you ever wanted to learn about websites in one place. Number of websites worldwide (updated), stats, facts, data, charts, and much more.

A Time-Lapse Map of Every Death From the Coronavirus Pandemic

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen.
(YouTube Direktlink)

This is an audio-visual time-lapse of every death from the Coronavirus pandemic from January to June 2020. […] Each country is represented by a tone and an expanding blip on the map when a death from Covid-19 is recorded. Each day is 4 seconds long, and at the top of the screen is the date and a counter showing the total numbers of deaths.

Eine sehr eindringliche, bedrückende Arbeit vom Komponisten James Beckwith, die in 13 Minuten alle Coronavirus-bedingten Tode von Anfang Januar bis Ende Juni visualisiert und auditiv erlebbar macht. Und von der es wohl leider eine Fortsetzung geben wird:

The virus grows continuing to work its way throughout the world until the end of June – where this piece ends but the real virus has not. At the time of writing this Covid-19 has claimed over 500,000 deaths worldwide. It is likely a sequel will need to be made.

(via Kottke)