#statistik (37)

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Where are typefaces being designed?

Type.lol ist eine Art Suchmaschine und Pinterest für Typografie-Nerds, die von Designer Mark Johnson betrieben wird und mittlerweile über 23.000 Schrift­arten von über 1.100 Foundries enthält. Diesen Datens(ch)atz hat er sich nun im verlinkten Artikel angesehen, um zu prüfen, wo unsere Fonts denn so her­kommen. Und siehe da: Deutschland liegt mit 148 Foundries auf Platz 2, hinter den USA mit 221 und vor Frankreich mit 94 Foundries.

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type.lol

Where are typefaces being designed?

A foundry’s address can place its catalog on a map. It can’t tell us where every typeface was drawn. The gaps in our records change that map again.

You can absolutely have an RSS dependent website in 2026

The people who use RSS really use RSS. They’re not trend-chasers. They’re the type who still have a working bookmark toolbar. They are, in the best possible sense, your people.

Bei Mat Duggan, dem Autor des verlinkten Blogposts, kommen rund 50% der Aufrufe aus dem RSS-Feed. Das war hier lange Zeit auch noch so, 2024 kamen z.B. noch 56% aller (Seiten-)Aufrufe via RSS. Das ist seitdem erstaunlich stark gesunken: Heute sind es nur noch 15% aller Aufrufe, die direkt aus dem RSS-Feed oder JSON-Feed kommen. Gleichzeitig sind die Aufrufe insgesamt aber um über 200% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, was zum einen auf die tägliche Posting-Frequenz und zum anderen auf den Bot-Traffic zurückzuführen ist.

Also so oder so: Abonniert (mehr) RSS-Feeds. Zum Beispiel mit meinem Feedreader der Wahl: NetNewsWire.

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matduggan.com

You can absolutely have an RSS dependent website in 2026

I write stuff here. Sometimes the stuff is good. Sometimes it reads like I wrote it at 2 AM after an argument with a YAML file, which is because I did. But one decision I made early on was that I didn't want to offer an email newsletter. Part

Datatype – Variable font that turns text into charts

Screenshot der Datatype-Website, der aufzeigt, wie man die Schriftart benutzt, indem man z.B. {p:65} für ein zu 65% gefülltes Kuchendiagramm schreibt.

Datatype is an OpenType variable font that turns simple text expressions into inline charts. No JavaScript, no images, no rendering library – just type the syntax and Datatype’s ligature substitution does the rest.

Tolle Idee und Umsetzung von Frank Tisellano, die es schnell erlaubt z.B. mit {b:30,70,50,90} ein Balkendiagramm mit vier Balken oder {p:65} ein zu 65% gefülltes Kuchendiagramm auszugeben. Würde ich mir eigentlich bei viel mehr Schriftarten bzw. noch besser systemweit ohne Font wünschen. (via Kottke)

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franktisellano.github.io

Datatype — variable font that turns text into charts

An OpenType variable font that turns simple text expressions into inline charts. No JavaScript, no images — just type.

Are movies actually getting longer?

I’m all too familiar with the feeling that movies are getting longer and longer. Especially now with a toddler, we prefer shorter movies, but they’re not even that easy to find these days.

To get to the bottom of this anecdotal evidence, Matt has pulled the top 50 of each decade – from the 1970s to 2020s – from Letterbox and analyzed the playing time of the films.

The result: Yes, they are getting longer. Not by much on average, but overall there are significantly more films over two hours long nowadays.

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birchtree.me

Are movies actually getting longer?

Are movies getting longer than they used to be? It’s something I think a lot of us feel is true, but is it? I wanted to get a feel for this, so I collected some data, looked at the trends, and made some proposals based on that info. The

2022

Was für ein Jahr [hier wahlweise ein bis drei1 Ausrufezeichen oder Auslassungspunkte hinzufügen, je nach eigener Lesart des vergangenen Jahres.] In der Casa de Grund war es jedenfalls in allerlei Hinsicht ein aufregendes, kräftezehrendes, furchtbares und wunderschönes Jahr.

Nachdem meine Mutter kurz vor Weihnachten 2021 zusammengebrochen war (im ersten Posting von 2022 kurz angeklungen), startete das vergangene Jahr – dessen Start sich so anfühlt, als läge er Jahre hinter mir – mit einer desillusionierenden Diagnose und setzte sich mit dem Fortschreiten ihrer Erkrankung fort. Dass sie aber das ganze Jahr über bei uns war und dieser Tage immer noch ist, grenzt nicht nur an ein Wunder, sondern zeugt inbesondere von ihrem Kampfesgeist, auch nachdem sie – natürlich… – über die Feiertage erstmalig noch eine Covid-Infektion mitgenommen hat.2 Dennoch: Es gab mehr gute und schöne als schlechte Tage für sie und uns.

Dazu beigetragen hat natürlich unser kleiner Grund zur (Vor-)Freude: Unsere Tochter Ariane, die wir im Oktober willkommen heißen durften. Abgedroschen, aber wahr: Kinder verändern alles. Zumindest wenn „alles“ bedeutet, dass man Freizeit gegen Freude tauscht. Denn man will eh jede freie Sekunde mit dem neuen, kleinen Menschen verbringen.

Hat mir im Privaten meine erst weniger, dann immer mehr schwangere Frau den Rücken gestärkt, haben das Beruflich meine Kolleg*innen getan. Denn auch wenn ich familienbedingt öfters nicht verfügbar war, können wir drüben bei Hypercode auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurückblicken: Wir haben mit unseren Kunden zahlreiche spannende Projekte konzipieren, gestalten und entwickeln dürfen, die größtenteils dieses Jahr das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden (was richtig gut wird). Im April haben wir zudem unser neues Büro – Hyperspace Two – bezogen, im Juli pünktlich zum Dreijährigen unser Family & Friends Sommerfest gefeiert.

Da ich aus oben genannten Gründen (höhö) sehr viel Zeit in Krankenhäusern (mit-)verbracht3 habe, hatte ich entsprechend wenig Zeit für Sport4 und Medien. Die im letzten Jahr bereits ausgefallene Kinostatistik lässt sich daher der Vollständigkeit halber auf einen Satz runterbrechen: Ich war 2022 ganze zwei mal im Kino5 für insgesamt 22,30 Euro. Im Streaming-Service Couch-CoOp verlief es nicht anders: Von insgesamt 420 Bewegtbild­stunden in 2021 auf 240 in 2022, davon 37 TV-Shows (2021: 45) und zusätzliche zu den zwei Kinofilmen 18 weitere (2021: 27).

Das Bloggen lief trotz allem gut: 149 Posts im Vergleich zu 184 im Vorjahr, hunderte Webmentions per brid.gy. Mit 685 Tweets waren es nach 16 Jahren Twitter-Nutzung fast 250 weniger als 2021 und so wenige wie noch nie nach dem Start in 2006/07. Der Negativtrend wird sich unter Musk nur fortführen lassen, weshalb ihr mich dieser Tage oft und gerne auf Mastodon findet.

Und genau auf Mastodon hat @revolvermann@chaos.social dieser Tage mal gefragt, wo man eigentlich seinen Overall-Happiness-Index auf einer Skala von 0 bis 10 sähe. Ich habe für 2022 mit 7 geantwortet und dann: „I guess despite the missing 3 happiness points a 7 out of 10 rating is pretty great in happiness terms. Let’s hope it will be 8 in 2023 for both us and our loved ones! :)“

Und so ist es. Auf ein hoffentlich hervorragendes 2023 für uns alle!

  1. Nein, niemals drei! [↩]
  2. Du sollst dich doch nicht immer melden, Mamm! [↩]
  3. Es ist kein Wettbewerb, aber insgesamt sieben. Namentlich Euskirchen, Bonn, Leverkusen, Uniklinik Köln (diverse Kliniken/Abteilungen), Frechen, Köln-Hohenlind und Bergisch Gladbach. [↩]
  4. Meine Peloton-Nutzungsstatistiken sind genau so runter gegangen, wie der Kurs meiner Peloton-Aktien. [↩]
  5. »Thor: Love and Thunder« & »Jurassic World Dominion«, jeweils im Euromax in Kerpen. [↩]

How many websites are there in the world?

1,139,467,659
Currently, there are around 1.14 billion websites in the world. 17% of these websites are active, 83% are inactive.

Eine Milliarde Websites mit mehr als fünfzig Milliarden Einzelseiten. Überraschend, dass nur 192 Millionen der Websites aktiv, d.h. nicht geparkte Domains oder ähnliches, sind.

How Many Websites Are There in the World? (2025) - Siteefy | OpenGraph Preview Image
siteefy.com

How Many Websites Are There in the World? (2025) - Siteefy

All you ever wanted to learn about websites in one place. Number of websites worldwide (updated), stats, facts, data, charts, and much more.

A Time-Lapse Map of Every Death From the Coronavirus Pandemic

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen.
(YouTube Direktlink)

This is an audio-visual time-lapse of every death from the Coronavirus pandemic from January to June 2020. […] Each country is represented by a tone and an expanding blip on the map when a death from Covid-19 is recorded. Each day is 4 seconds long, and at the top of the screen is the date and a counter showing the total numbers of deaths.

Eine sehr eindringliche, bedrückende Arbeit vom Komponisten James Beckwith, die in 13 Minuten alle Coronavirus-bedingten Tode von Anfang Januar bis Ende Juni visualisiert und auditiv erlebbar macht. Und von der es wohl leider eine Fortsetzung geben wird:

The virus grows continuing to work its way throughout the world until the end of June – where this piece ends but the real virus has not. At the time of writing this Covid-19 has claimed over 500,000 deaths worldwide. It is likely a sequel will need to be made.

(via Kottke)

Kinostatistik 2019

Wie sich herausstellt, bleiben die Hobbies in dem Jahr, in dem man seinen Job kündigt und fast jede wache Minute in die Gründung der eigenen Firma steckt, schon mal auf der Strecke. Kein Wunder also, dass das dreizehnte Jahr meiner Kinostatistik leider das ernüchterndste und All-Time Low war, was meine Aufenthalte in den hiesigen Lichtspielhäusern anging.

Kinostatistik 2019 – Besuche

So kam ich in 2019 auf nur 27 Kinobesuche – 12 Filme weniger als 2018, was zusammen mit 2015 bisher mein All-Time Low war. Ich liege damit bei nur noch 0,52 Kinobesuchen pro Woche, war also jede zweite Woche im Kino. Der Durch­schnitts­deutsche kommt derweil, wie schon im letzten Jahr ermittelt, weiterhin auf 1,61 Kinobesuche pro Jahr (!).1

Kinostatistik 2019 – Gesamtkosten

Die 27 Kinobesuche kosteten mich ohne Speisen und Getränke ingesamt 256,52 Euro, fast 190 Euro weniger als im Vorjahr. Ein Mal war ich kostenlos im Kino (»Long Shot«), so dass sich für 26 kosten­pflichtige Filme ein Durch­schnitts­preis von 9,86 Euro pro Kinobesuch (1,53 Euro weniger als im letzten Jahr).

Kinostatistik 2019 – Durchschnittskosten

Fast ein Viertel der Filme wurde in 3D gezeigt. Konkret bedeutete dies 74,80 Euro für sechs 3D-Filme bzw. einen Durchschnitt von 12,47 Euro pro 3D-Film, was 42 Cent teurer ist, als noch im letzten Jahr. Von einem Preissturz kann also keinesfalls die Rede sein, auch wenn der Durchschnittspreis dieses Jahr mal etwas gesunken ist.

Insgesamt saß ich 3.278 Minuten im Kinosessel, was 54,64 Stunden oder einer Filmlänge von 121 Minuten im Durchschnitt entspricht. Am häufigsten war ich Mittwochs im Kino2, mein Kino der Wahl war dabei – ihr wisst schon: Support your local cinema! – einmal mehr mein Stammkino in Kerpen, wobei das nicht schwer ist, suchte ich dieses Jahr auch nur drei unterschiedliche Lichtspielhäuser auf.3 Da muss 2020 wieder mehr Vielfalt her!

Kinostatistik 2019 – Genres

Genre-technisch dominieren weiterhin Action und Adventure, wie auch schon in den Vorjahren. Die Folgeplätze wurden nur leicht durchgeshufflet.

Streamingstatistik 2019

Im letzten Jahr habe ich die Kinostatistik erstmals um die „Streamingstatistik“ ergänzt, weil die filmische Bedeutsamkeit von Netflix, Prime & Co. nicht mehr missachtet werden kann. Insbesondere wo immer mehr hochkarätige Exklusiv­produktionen (»The Irishman«) nur mit – wenn überhaupt – Minimal­spielzeiten ins Kino und dann fast direkt zu den Streaming-Plattformen kommen. Auch dürften Apple und Disney, die 2019 mit ihren Plus-Diensten auf den Markt gekommen sind, die Streamingspirale weiter anfeuern.

Kinostatistik 2019 – Verteilung

Und auch ich habe mich Abends nach langen Arbeitstagen allzu oft auch für Netflix und gegen das Aufsuchen des Lichtspielhauses entschieden. Jedoch wie oben zu sehen deutlich häufiger für Serien anstelle von Filmen. Denn von den 48 Filmen, die ich 2019 gesehen habe, habe ich tatsächlich nur zwei über meine Streaming-Abos gesehen, davon nur einen über Netflix.

Aber die knapp 55 Stunden Kino stehen 272 Stunden Serienschauen gegen­über. Und das fast ausschließlich über Streaming-Dienste und Mediatheken. D.h. 2019 wurden nur knapp 17 Prozent meiner audiovisuellen Mediennutzung vom Kino bestimmt. Und auch 2017 (23 Prozent) und 2018 (19 Prozent) zeigen bereits genau diesen Trend auf. Mit anderen Worten: TV-Serien haben das Kino gekillt – sicherlich nicht nur was mein Rezeptions­verhalten angeht.

Es bleibt spannend, wie sich die ganze Filmindustrie dahingehend weiter­entwickeln wird. Hoffen wir, dass ich sie im nächsten Jahr(zehnt) wieder etwas mehr befeuern kann als zuletzt. In diesem Sinne wie immer: Auf ein filmisch, wie sonstwie gutes 2020! ✌🏻

  1. Vgl. Statistisches Jahrbuch 2019, S. 666. 🤘🏻 [↩]
  2. Genaue Verteilung: 9x Mittwochs, 4x Donnerstags, 4x Sonntags, 3x Dienstags, 3x Samstags, 2x Montags, 2x Sonntags. [↩]
  3. Genaue Verteilung: 22x Euromax, Kerpen; 4x Cinedom, Köln; 1x Residenz, Köln [↩]

Quantified Eay 2018

Frohes Neues! Verbleiben wir noch einen Moment im vergangenen Jahr. Es folgen abermals einige Quantified-Self-Daten, die ich soeben für 2018 ausgewertet habe:

2018 habe ich 2.919.617 Schritte zurückgelegt, was einem Tagesdurchschnitt von rund 7.999 Schritten und damit einem Plus von 1.492 Schritten pro Tag im Vergleich zu 2017 entspricht. Tagesminimalziel von 7.500 damit erreicht!

Ich habe 2018 insgesamt 2.920 Fotos & Videos gemacht (und behalten). Das heißt im Schnitt 8 pro Tag und über 1.000 mehr als 2017. Mehr und längere Urlaube machten’s möglich. Kamera war ausschließlich das iPhone X.

Meine Social-Media-Nutzung in 2018: 189 Blogeinträge (-7%), 940 Tweets (-1%), 373 Toots bei Mastodon (+100%), 167 Swarm-Checkins (-22%), 117 Pinboard-Links, 37 Instagram-Posts, 1 Facebook-Post.

Trakt.tv zählte für mich 723 gesehene Episoden in 2018 und damit 353 Stunden vor dem Empfangsgerät. Last.fm scrobbelte 6.557 gespielte Songs. Meistgespielte Interpreten waren @TheWombats, @FeineSahne & @YACHT.