„Sadly, the Twitter-centric photo filters are not expected to be named after birds.“
#social media (70)
Damenbinden-Hersteller reagiert auf den Vorwurf falscher Darstellung in deren Werbung: We lied to you.
Wunderbare Reaktion auf das (lustige) Posting, das ein Kerl auf deren Facebook-Seite hinterlassen hat. (via Nerdcore)
Video-Preview vom neuen MySpace
Optisch frische Herangehensweise an Social Networks. Das Alleinstellungsmerkmal ist die direkte Verzahnung mit der Musikindustrie, sprich: Spotify & Facebook werden erfreut sein.
Tagboard, eine Hashtag-Suchmaschine für Twitter, App.net, Instagram und Facebook
Schöne Umsetzung. — Nur seit wann hat Facebook Hashtags?
Twitter beschneidet API
Das Twitter-Debakel geht weiter: Twitters Produktmanager Michael Sippey hat einen neuen Blogeintrag verfasst, in dem er auf die bevorstehenden Änderungen der API-Version 1.1 eingeht. Außerdem unterstreicht er nochmal den Ratschlag von letztem Jahr, keine traditionellen Twitter-Clients mehr zu entwickeln. Marco Arment hat das kalifornische Schönsprech „übersetzt“ und unter dem Strich steht da, dass all das, was Twitter vorher großartig gemacht hat, so nicht mehr erlaubt ist. Oder wie Ben Brooks es treffend als Analogie zu Apple formuliert:
â¦this is the moment in Twitter´s life where they kicked Steve Jobs out of the company and told Sculley to run it.
Der Gedanke in Zukunft ausschließlich bei App.net zu posten und die Inhalte nur noch zu Twitter zu iftttten, verliert jedenfalls zunehmend an Schrecken. In diesem Sinne: Ich bin – Überraschung, Überraschung! – @eay auf App.net.
ToS;DR (Terms of Service; Didn’t Read)
„…aims to fix the biggest lie on the web with brief, clear summaries.“ Sehr toll!
Oh, Digg wechselt für nur 500.000 Dollar den Besitzer
Was für ein Wertverfall/Untergangâ¦
Profitgier essen Apps auf
Wie wohl fast jeder ernsthafte Twitter-User nutze ich den Service hauptsächlich durch Apps von Drittanbietern (mein Favorit ist seit jeher Echofon). Die vielen guten Clients sind das, was Twitter groß gemacht hat und der (einzige?) große Vorteil gegenüber allen anderen Social Networks. Twitter scheint das aber zunehmend zu vergessen: Im März 2011 legte man externen Entwicklern bereits nahe, keine kompletten Clients mehr zu programmieren (hier der Originalpost von Twitter-Developer Ryan Sarver), gestern wurde Product Manager Michael Sippey dann nochmal konkreter und kündigte an, dass die API-Guidelines in den kommender Wochen verschärft werden. In Twitter-Neusprech liest sich das dann so:
We´re building tools for publishers and investing more and more in our own apps to ensure that you have a great experience everywhere you experience Twitter, no matter what device you´re using. You need to be able to see expanded Tweets and other features that make Twitter more engaging and easier to use. These are the features that bring people closer to the things they care about. These are the features that make Twitter Twitter. We’re looking forward to working with you to make Twitter even better.
Und „bring people closer to the things they care about“ ist dabei nicht viel mehr als eine Beleidigung an jeden nicht vollkommen verblödeten Leser des Twitters Dev-Blogs (also wahrscheinlich alle), denn eigentlich steht da: Die Nutzer näher an die Inhalte bringen, die Twitter interessieren. Und das sind bekanntlich Werbung und der Content von Premium-Partnern, wie bspw. der New York Times, deren Artikel fortan direkt unter einem Tweet angeteasert werden.
Die Beweggründe dafür sind natürlich offensichtlich: Twitter muss Geld verdienen und hat sich irgendwann mal dazu entschieden, das mit Werbung zu versuchen. Und diese spült umso mehr Dollars in die Tasche umso mehr Nutzer sie sehen. Also werden Twitter.com und die offiziellen Apps mit Discover-Tabs und Inline-Werbung zugepflastert. Im Gegensatz zu den Twitter-Clients der Drittanbieter: Klar, hier können Werbe-Tweets reingeschleust werden, aber kann man die Entwickler auch dazu zwingen, so schwachsinnige Funktionen wie eben das Discover-Tab so prominent zu platzieren, wie das in Twitters eigener iPhone-App der Fall ist? Wohl eher nicht. Und wenn ihr nicht für uns seid, seid ihr gegen uns.
Marcel schlägt also zu Recht kostenpflichtige Pro-Accounts vor, deren Nutzer dann nicht mit dem ganzen Werbeblödsinn behelligt werden. Ich würde sogar soweit gehen: Twitter sollte die Nutzung von Drittanbieter-Clients ausschließlich zahlenden Pro-Usern zugänglich machen. So wären (bis auf die Werbeindustrie) alle glücklich: Die Intensivnutzer, Twitters Finanzabteilung und die App-Entwickler. Andernfalls bzw. wenn alles so kommt wie jetzt angekündigt, ist das den Entwicklern gegenüber ziemlich genau das, was Gruber als „dick move“ bezeichnen würde.
Wenn iOS- und Mac-Entwickler Brent Simmons, der Mann hinter Glassboard und zuvor NetNewsWire, nun also eine Twitter-Alternative fordert, ist das überaus verständlich. Wer Dave Winers Blog liest, wird sowieso jeden zweiten Tag mit dem Gedanken konfrontiert. Nach Simmons würde sich eine Art Parallelsystem anbieten, die von den Drittanbietern zusätzlich zum Twitter-Support integriert wird und die auf Basis von RSS und OPML Tweets und Follow-Informationen bereitstellt, ohne dabei eine zentrale Plattform zu benötigen. Sobald das System dann etabliert ist, sollte man den Twitter-Support rauswerfen und Dick Costolo & Co. mit ihren Werbefuzzis allein lassen. Prinzipiell eine gute Idee, auch wenn die meines Erachtens technisch schwierig zu bewerkstelligen ist.1 Hoffen wir also, dass es gar nicht erst soweit kommen muss.
Andererseits: Microblogging wird ja auch total überschätzt. Oder um es nochmal mit Grubers Worten zu sagen: „Twitter = Jackass of the Week“
- Der RSS-Feed müsste irgendwo gehostet werden (von einer dahinter liegenden Datenbank, die als Archiv für die eigenen Statusmeldungen – formerly known as Tweets – fungiert, mal abgesehen). Und das könnte dann wiederum der eigene Webspace sein (und würde unsere Eltern somit ausschließen), der einer zentralen Plattform (herzlichen Glückwunsch, you created the next Twitter!) oder direkt auf Servern der App-Entwickler passieren (eigentlich gut, nur was ist, wenn der App-Entwickler pleite geht?) [↩]
The Internet Justice League

H. Caldwell Tanner, dessen Comics regelmäßige Gäste meines Twitter-Accounts sind und den wir hier schon mal mit dem ersten Fail der Menschheitsgeschichte hatten, hat sich den größten Helden Seiten des World Wide Webs angenommen und The Internet Justice League ziemlich treffsicher bebildert und betextet.
1:0 für die Liebe
[An dieser Stelle waren ein Social-Media-Buttons von Twitter, Google+ und Facebook eingebunden.]
Ein sozial-mediales Trauerspiel, ich weiß. Aber ihr habt die Kraft! 😀