#notion (2)

Goodbye Airtable

Ich nutze Airtable ja seit Jahren sehr gerne, aber mit dem Limit von 1.000 Records pro Base im Free-Account bei gleichzeitiger Abwesenheit eines bezahlbaren Pro-Tiers für Privatanwender/Familien bringt sich der Dienst langsam aber sicher selbst auf meine Abschussliste.

Wir sammeln z.B. unsere monetären Ausgaben in einer Airtable-Datenbank, schön kategorisiert und vertaggt. Bei 1.000 Records, was insgesamt nur wenige KB sein dürften, reicht das für ca. ein Jahr. Danach würde uns dieses advancedte Excel zu zweit aber 240$ im Jahr (!) kosten.

Notion, für das ich privat und beruflich zahle, könnte diesen und viele, viele andere Use Cases mittlerweile auch sehr gut abdecken – zu einem Bruchteil der Kosten. Selbst unser Scriptable-Widget zum Auslesen der Ausgaben per API wäre mittlerweile problemlos möglich.

Anstatt die vollgelaufene Airtable-Datenbank also jedes Jahr zu duplizieren, um weiterhin im Free-Tier verbleiben zu können, werde ich Airtable also bald zugunsten von Notion den Rücken kehren, wo es – Stichwort Knowledge Base – eh besser aufgehoben sein wird.

Klar, Airtable schielt eher auf Business-Anwender, aber es sind halt oft die Privatanwender, die Software/Dienste in Unternehmen platzieren. Da war Notion von Beginn an besser aufgestellt und wird dieser Tage deutlich häufiger empfohlen. Chance leider vertan & verspielt, Airtable.

Web Brutalism, Seamfulness, and Notion

Lesenswerte Einführung von Brandon Dorn in Web Brutalism, was das mit Brutalismus zu tun hat (oder eben nicht) und wieso Notion, die auch von mir verehrte Web-Anwendung für ausuferndes Informations­management, ein viel besseres Beispiel für Web Brutalism ist als all die reduziert gestalteten Websites, die sich die Designsprache auf die HTML-gecodeten Fahnen geschrieben haben.