
Die Obamania kennt keine Grenzen. Nun also sein Leben als Manga. Erschienen in der überaus beliebten Serie „Great Heroes“ und zur Zeit für läppische 12 Dollar bei Amazon.com zu haben. Vor Ort kann man sich auch noch ungläubig durch ein paar Seiten blättern. (via)
#comics (160)
Sprechblasenregal

Dieses geniale Regal von Fusca Design wäre natürlich wie gemacht für Hardcover-Comics wie zum Beispiel die Meinigen. Also: Raubkopierfreudige Schreiner anwesend? (via)
Joe Loves Crappy Movies

Der Webcomic Joe Loves Crappy Movies wird zwar schon seit 2005 veröffentlicht, ist aber erst jetzt auf meinem Radar aufgetaucht, was wirklich schade ist, denn da sind mitunter richtig gute Sachen bei. Egal, jetzt klick ich mich erstmal durchs Archiv. Wer mehr wissen will, findet bei Newsarama ein Interview mit Joe Dunn, dem Macher der Strips.
I read the Watchmen
Für euch, liebste Leser, scheue ich natürlich keine Kosten & Mühen und so kam es, dass ich mir am Montag die Gesamtausgabe von Watchmen besorgte, um am Mittwochabend im Kino perfekt auf die heiß erwartete Watchmen-Verfilmung vorbereitet zu sein. Warum ich mich erst jetzt mit dem Werk beschäftige, das vom Time-Magazine einst als einziges Comic in der Top 100 der besten Romane des 20. Jahrhunderts aufgeführt wurde, kann ich nicht sagen. Es ist mir wohl irgendwie durch die Lappen gegangen…
Jedenfalls habe ich es tatsächlich geschafft, mich bis Mittwoch durch den über 400 Seiten langen Wälzer durchzukämpfen. Durchzukämpfen? Ja, den Watchmen ist ein ewiges Auf und Ab. Hin und her gerissen zwischen formvollendeter Spannung, strangen Wtf-Momenten und
teilweise gähnend langweiligen Subplots. Aber erst mal der Reihe nach; Watchmen versetzt uns ins folgende Szenario: 1985, maskierte Helden wurden bis auf einige Ausnahmen verboten, weshalb die meisten ehemaligen Superhelden inaktiv sind. Der Comedian, einer von ihnen, wird unter mysteriösen Umständen in seiner Wohnung ermordet. Während die Ermittler im Dunkeln tappen, geht der rabiate Superheld Rorschach, der weiterhin seiner Profession nachgeht und von der Polizei wegen Mordes gesucht wird, bereits einer anderen Fährte nach: Er vermutet einen „Maskenmörder“, der die einstigen Helden unschädlich machen will, und macht sich daher auf den Weg diese zu warnen. Bei den anderen Helden wird Rorschach belächelt und das ganze als Paranoia abgetan. Doch nach einem vereitelten Attentat auf Adrian Veidt a.k.a. Ozymandias, dem klügsten Menschen der Welt, und nachdem Dr. Manhattan, die wandelte Atombombe, scheinbar gezielt ins Exil auf den Mars getrieben wurde, scheint sich die Maskenmörder-Theorie zu verdichten. Zudem scheint ein Atomkrieg zwischen Amerikanern und Russen unausweichlich, nachdem der einzige Garant für die Vorherrschaft der USA, Dr. Manhattan, verschwunden ist.
Wow. Wie gesagt, für mich ist Watchmen ein recht zweischneidiges Schwert. Zum einen ganz, ganz großes Kino, zum anderen etliche Seiten, die mit der Entwicklung der unspektakulärsten Figuren vergeudet werden. Am Ende des Comics überwiegt allerdings ganz klar die Haben-Seite:
noch nie war ich beim Lesen eines Comics so von der Genialität der Story insgesamt, sowie jeglicher Kleinigkeiten begeistert. Jeder Dialog scheint sorgsamst formuliert worden zu sein und so kommt es, dass der ein oder andere wahrhaftig großartige Satz fällt, wie man es sonst nur aus ganz großer Weltliteratur kennt. Man erahnt, jeder der jemals was für Comics übrig gehabt hat (und jeder andere auch), sollte sich Watchmen zu Gemüte führen. Es ist zwar dann und wann zäh und ich persönlich fand das Ende ziemlich schwach und unbefriedigend, aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Und was für ein Weg das hier ist, hui.
» Watchmen-Gesamtausgabe bei Amazon, 436 Seiten, ⬠29,95.
Joe Shusters geheime Fetisch-Kunst

Secret Identity showcases rare and recently discovered erotic artwork by the most seminal artist in comics – Superman´s co-creator Joe Shuster. Created in the early 1950s when Shuster was down on his luck after trying to reclaim the copyright for Superman, he illustrated these images for an obscure series of magazines called Nights of Horror, sold under the counter until they were banned by the U.S. Supreme Court.
Okay, einer der Superman-Erfinder hat sich eine Zeit lang mit Fetisch-Bildern über Wasser gehalten. Ein Buch über diese Zeit seines Schaffens mit dem Titel „Secret Identity: The Fetish Art of Superman´s Co-Creator Joe Shuster“ erscheint im April in den USofA und kann natürlich auch hierzulande für 22 Euro erstanden werden. Der Autor des Buchs hat zwischenzeitlich jedenfalls ein Blog samt Preview eingerichtet, das einem schon mal die erwartenden Peitschen- und Fessel-Spielchen offenbart. (via)
Wenn ihr mich jetzt entschuldigen würdet
Ich habe noch 435 Seiten vor mir… #watchmen
Don’t Panic!
Eigentlich könnte man ja auf jeden zweiten, wenn nicht sogar auch jeden Strip von xkcd, dem Strichmännchen-Webcomic für Übernerds, verlinken (und deshalb tut man das ja auch immer wieder). Heute ging’s um Amazons Kindle und <spoiler>, klar, sobald der Anhalter im Spiel ist, hat man mich eh schon begeistert.</spoiler>. Best webcomic ever!
Hellboy/Sackboy-Mashup

Ist der nicht süß? Cool, was?! (via)
Windows 7
Mad Magazine Funfacts
„9 Things You May Not Know About Mad Magazine“ hat man bei bei Newsarama gesammelt. Darunter etwa die Info, dass Coverboy Alfred E. Neumann ursprünglich Melvin Cowznofski heißen sollte, dass Steven Spielberg das Artwork der ersten Ausgabe besitzt oder dass das Mad Magazine als erste US-Zeitschrift John F. Kennedy auf dem Cover hatte. Unnützes Wissen par excellence, aber so mögen wir’s ja.
