Einträge von März 2009 (35)

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Joe Shusters geheime Fetisch-Kunst

Secret Identity showcases rare and recently discovered erotic artwork by the most seminal artist in comics – Superman´s co-creator Joe Shuster. Created in the early 1950s when Shuster was down on his luck after trying to reclaim the copyright for Superman, he illustrated these images for an obscure series of magazines called Nights of Horror, sold under the counter until they were banned by the U.S. Supreme Court.

Okay, einer der Superman-Erfinder hat sich eine Zeit lang mit Fetisch-Bildern über Wasser gehalten. Ein Buch über diese Zeit seines Schaffens mit dem Titel „Secret Identity: The Fetish Art of Superman´s Co-Creator Joe Shuster“ erscheint im April in den USofA und kann natürlich auch hierzulande für 22 Euro erstanden werden. Der Autor des Buchs hat zwischenzeitlich jedenfalls ein Blog samt Preview eingerichtet, das einem schon mal die erwartenden Peitschen- und Fessel-Spielchen offenbart. (via)

Visualisierung der Finanzkrise

Und wo wir gerade schon bei der Finanzkrise sind, wollen wir auch unserem selbstauferlegten Bildungsauftrag nachkommen und euch die One Velociraptor per Child-Initiative vorstellen dieses virklich verständlich visualisierte Video (Alliteration-Vlash!) über die Hintergründe der Krise nachreichen. Dann klappt’s auch mit der VWL-Studentin.


(Vimeo Direktkrise, via)

Okay, in Wirklichkeit ging’s doch nur um OVPC

Ein Mann und sein Ohrläppchen

… kämpfen gegen die Finanzkrise! So geschehen in Tom Tykwers neuestem Film The International, der von der aktuellen akuten Wirtschaftslage wie kein anderer profitiert, verleiht sie ihm doch ungeahnte Relevanz. The International handelt nämlich von nichts anderem als dem Kampf gegen ein korruptes Bankensystem. Hauptprotagonisten sind hier nicht die Finanzminister und Staatschefs dieser Welt, sondern ein Interpol-Agent (gespielt von Clive Owen) und eine ihn unterstütztende New Yorker Staatsanwältin. Gemeinsam ermitteln sie gegen die fiesen Machenschaften der „International Bank of Business and Credit“, die neben Geldwäsche und Waffenschieberei so ziemlich alles kriminelle anstellt, was sich mit Geld so anstellen lässt. Und natürlich werden etwaige Kritiker sofort und raffiniert um die Ecke gebracht.

Am Ende des Films möchte man ganz klar nichts mehr mit Bankern zu tun haben. Was noch durch die Aussage von Tykwer unterstrichen wird, dass das Treiben der fiktiven Bank tatsächlich auf dem Treiben realer Banken basiert. Quasi also so ähnlich wie die Pseudo-Umweltschützer-Thematik im letzten Bond. Und dass dieser Name hier fällt kommt nicht von ungefähr, denn wäre James Bond eine real existierende Person und nicht nur eine seinerzeit zur absoluten Unglaubwürdigkeit hochstilisierte Filmfigur, dann wäre dieser Real-Life-Bond der von Owen verkörperte Interpol-Agent. Wem all das zu trocken klingt, der sollte sich The International vielleicht trotzdem zu Gemüte führen, denn inmitten der Films erwartet einen eine der besten Actionszenen der letzten Zeit. Und wem das wiederum missfällt, dem sei gesagt: The International ist ein intelligenter Thriller, der nicht nur fantastisch aussieht und die Action an der richtigen Stelle einzusetzen weiß, sondern auch noch bis zum Abspann zutiefst konsequent ist.

Womit wir beim Ende wären. Das stößt den gemeinen Kinogänger vor den Kopf und verärgert ihn vielleicht sogar, ist aber das beste, was dem Film passieren konnte. Kurzum: toll.

EMDb – Rating: 4/5