#holland

Vakantie

Falls ihr’s noch nicht bemerkt haben solltet (sprich: falls ihr in völliger Ignoranz meines Twitter-Streams lebt): seit ein paar Tagen und noch ein paar Tage befinden Limpi und ich uns in Holland (tatsächlich Holland, nicht nur die Niederlande). Diesmal treffen wir hier zwar nicht auf Kevin Rose, aber zwischen Dosen(!)bier und Käse kann das Blokken Bloggen schon mal zu Kurz kommen, weshalb ich euch wie gewohnt an die hier aufgeführten Spaßvögel verweise. Tot ziens!

Grafenwalder


Heute nach Holland gejettet und feines, deutsches (absurd, aber so ist es…) Dosenbier gekauft. Der Grundnahrungsmittelbedarf für Rock am Ring ist somit gedeckt. Ich frag mich nur, was die anderen trinken…

Diggnation in Amsterdam

Wie die meisten von euch ja bereits wissen dürften, waren wir (= Herr Lee, Frau Limpi und meine Wenigkeit) vor ein paar Tagen in Amsterdam, wo im Rahmen der Next Web Conference die erste kontinentaleuropäische Aufnahme von Diggnation, dem Kultpodcast zur beliebten Webseite digg.com, stattfand. Obwohl wir keinerlei Ahnung von gar nichts hatten (als das Navi ausfiel, haben wir uns an der hinter einer Wolkendecke versteckten Sonne orientiert), hat alles fast problemlos funktioniert und wir waren rechtzeitig vorm Konferenzgebäude, um – nach dem standesgemäßen Leeren unserer Heinekens – die Next Web zu stürmen.


Erstmal drinnen wurde einem sofort das erste Freibier des Abends überreicht und nachdem wir uns relativ gut positioniert hatten, durften wir Zeuge davon werden, wie Patrick Laive, einer der Konferenzveranstalter, Jim Louderback, den CEO von Revision3 und somit Chef von Diggnation, zum Wetttrinken herausforderte und gewann. Kurz darauf kamen auch schon die Stars des Abends, Alex Albrecht und Kevin Rose, auf die Bühne die Couch. Die folgenden 1 1/2 Stunden erzählten sie uns, dass Photoshop-User Piraten sind, Sex mit Tischen illegal ist und dass Mr. T einen Jungen aus dem Koma erweckt hat. Kurzum: es war eine großartige Show, die ihr euch unbedingt ansehen solltet. Herr Lee hat’s übrigens geschafft, dass wir so ziemlich als einzige, die ganze Zeit über genügend Freibier zur Verfügung hatten.


Nach der Show haben wir – obwohl ich das vorher kategorisch ausschloss – die Gelegenheit ergriffen und Alex, Kevin und Jim zum Foto und Smalltalk gebeten. Dabei habe ich übrigens auch abgeklärt, dass die nächste europäische Live-Show in Köln stattfindet. Unser Gespräch mit Jim hat dann auch dazu geführt, dass dieser uns, nach unserer Frage, wo denn die After-Show-Party stattfindet, offensichtlich für irgendwelche Entrepreneurs hielt und uns – anstatt auf die Fan-Party – auf die Business-Party von Boris Velthuijsen van Zanten, einem der Veranstalter der Next Web (der dritte auf dem Foto), gelotst hat. Schließlich sind wir doch noch auf der lockeren After-Show-Party angekommen – leider erst nachdem Alex und Kevin bereits in den nächsten Coffeeshop gezogen sind weg waren. Vor Ort dann weiterhin viel Freibier (gesponsert von Rummble) konsumiert und viele nette Leute, darunter den Schotten David, dem ich einen Link versprochen habe, kennengelernt. Ihr merkt: es hat Spaß gemacht und ich kann nur jedem einen Besuch einer Diggnation-Show und -Party empfehlen!
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Und Amsterdam? Eine wunderbare Stadt, wunderbare Leute! Es gibt Parkhäuser für Fahrräder, ein nachgebautes Schiff, das freiwillig (!) von Arbeitslosen (!) gebaut wurde, und natürlich Souvenirläden für Käse. Von leichtbekleideten Frauen in Schaufenstern ganz zu schweigen. Was will man mehr?

Ornithophobie*

El Jefe hat das Gebäude betreten und die Zügel wieder an sich gerissen, nachdem Ex-Schreiberling MoD euch mit 3 (in Worten: drei!) sensationellen Blogeinträgen versorgt hat. Ich werde die konsequente Nennung des Äffchens nicht fortführen und setze mich stattdessen wieder vermehrt für Popkultur minderer Qualität und vulgäre Fäkalsprache ein. Wir wissen ja schließlich alle, dass es genau das ist, was diese Internetpräsenz für den gemeinen Leser so interessant macht und von den anderen sieben Webseiten im WWW unterscheidet.

Während meiner Abwesenheit und meiner spirituellen Reise durch Holland und Belgien habe ich ein mal mehr einige Erkenntnisse gewonnen. Vor allem dass Brüssel eine sehr coole Stadt ist (mit einem mächtigen Atomium!), dass Frauen mehr auf Handhelds und Männer mehr auf stationäre Konsolen stehen, dass es erschreckend große Meeresungeheuer gibt und dass ich Angst vor Möwen habe. Andere Vögel gehen aber. Glaub ich.

* Ornithophobie, die Angst vor Vögeln. Möwen only gibt’s nicht.

Hilfe, ich suche Ablenkung!

Alle, die gerade von der Arbeit abgelenkt werden möchten, sollten sich den Trailer zu 1-18-08, dem mysteriösen Projekt von J. J. Abrams ansehen. Wem Monsterfilme, die aus der Opferperspektive mit normalen Camcordern aufgenommen werden, zu wenig sind, der kann danach noch einen Blick in die Trailer von Worst Case Scenario werfen. Hier lernen wir, dass Holländer Angst vor einer Invasion der Nazi-Zombies haben. Schöne Erkenntnis. Jetzt wird weitergearbeitet, steigert das Bruttosozialprodukt. (via AHT und UAR3)