#analogleben (186)

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Es war eng


Verspätet, aber damit meine 28 Leser trotzdem bescheid wissen: Das Die Ärzte-Konzert, das letzten Donnerstag im Rahmen der Es wird eng-Tour in der Kölnarena stattgefunden hat, war das beste Konzert der Welt. Oder zumindest nahe dran (ich hab die beste Band der Welt ja schließlich schon als kleiner Knirps von der ersten Reihe aus gesehen). Also: es war gut, sehr gut sogar. Super Setlist und stimmungstechnisch – wie immer – auf dem Höhepunkt. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wie immer. Wer die drei Herren dieses Jahr noch nicht gesehen hat, der sollte sich schleunigst seine Zugangsberechtigung also known as Karte für Unmengen beim Schwarzhändler seines Vertrauens (ein Gruß nach Kleinmachnow!) sichern.

Beautiful People’s Club

Heute Abend wiederholen wir das hier. Manche nennen es Forentreffen, aber genug Blogger sind auch da (Alice, Kira, Nilsi und moi) um’s Mini-Blogger-Treffen zu nennen. Wenn ihr uns Inside Köln seht, seid ihr herzlich dazu eingeladen uns aus dem Weg zu gehen Hallo zu sagen. Falls ihr uns überfallen wollt und/oder mysteriöse Handyverkäufer seid, wendet euch an Nilsi, der ist reich und hilft euch gerne.

Update: Netter Abend gestern. Freunde sehen die vom Alkoholkonsum beeinträchtigten Fotos in meinem flickr-Dingens. Nils, denk dran: Spätestens Mittwoch neues Design!

Ornithophobie*

El Jefe hat das Gebäude betreten und die Zügel wieder an sich gerissen, nachdem Ex-Schreiberling MoD euch mit 3 (in Worten: drei!) sensationellen Blogeinträgen versorgt hat. Ich werde die konsequente Nennung des Äffchens nicht fortführen und setze mich stattdessen wieder vermehrt für Popkultur minderer Qualität und vulgäre Fäkalsprache ein. Wir wissen ja schließlich alle, dass es genau das ist, was diese Internetpräsenz für den gemeinen Leser so interessant macht und von den anderen sieben Webseiten im WWW unterscheidet.

Während meiner Abwesenheit und meiner spirituellen Reise durch Holland und Belgien habe ich ein mal mehr einige Erkenntnisse gewonnen. Vor allem dass Brüssel eine sehr coole Stadt ist (mit einem mächtigen Atomium!), dass Frauen mehr auf Handhelds und Männer mehr auf stationäre Konsolen stehen, dass es erschreckend große Meeresungeheuer gibt und dass ich Angst vor Möwen habe. Andere Vögel gehen aber. Glaub ich.

* Ornithophobie, die Angst vor Vögeln. Möwen only gibt’s nicht.

Olé Olé, deutscher Meister FC

Wird sich so manch ein FC-Fan heutzutage nicht mehr denken, aber die Euphorie stirbt ja in Köln bekanntlich zuletzt. Heute abend gehts gegen den FC Carl Zeiss Jena ran. Und wer hat die Arschkarte gezogen? Ich. Ich darf mir heute das Spiel auf meiner Arbeit ansehen, während ich damit beschäftigt bin ziemlich viele betrunkene Männer, die Dank der Leistung des FC ziemlich mies gelaunt sein werden, noch mehr mit Alkohol zu versorgen. Das wird ein Spaß… Das schlimme ist, dass ich Dank dieser Situation mir heute abend wünschen werde, dass der FC verliert. Ich weiß es genau. Nicht jetzt und auch nicht gleich, aber dann auf der Arbeit. Weil nämlich alle betrunkenen Männer nach dem Spiel verschwinden werden, was mir die Gelegenheit gibt mich hemmungslos zu betrinken einfach mal früher Frei zu machen.

Da freu ich mich schon drauf wie ein kleines Kotäffchen.

Edit: 4:3 Immerhin. Das freut mich, obwohl deswegen aus dem früher Frei machen natürlich nix geworden ist.

Waffenlobby II

Der Notfall: Unsere Gummi-Schießeisen verfehlen ihre erschreckende Wirkung. Schaumstoffgeschosse prallen schmerzlos von unseren – selbstverständlich leblosen – Zielen ab. Am Ende ist es halt doch nur eine Spielerei für Kinder, unsere Glaubhauftigkeit ist dahin. Denkste! Der Notfallplan: Ein Griff zur nagelneuen, handlichen Super Soaker D Max 3000 and you’re king of the road again. Ich kann einfach nicht widerstehen, wenn auf der Packung was von „nicht in Gesicht und Augen schießen“ und Verletzungsgefahr steht. Unvernunft rulez!

Waffenlobby I


Ende der Woche geht’s an den Strand (und hoffentlich in die Sonne). Ein heiß umkämpftes Gebiet. Hitze. Plötzlich sind Freund und Feind nicht mehr auseinander zu halten. Die Grenzen verlaufen und nur noch der eigene Bedarf an Kaltgetränken ist wichtig. Hier kommen unsere neu erstandenen AirBlaster ins Spiel, die Señor McLee und meine Wenigkeit in mächtige Schlüsselpositionen des Urlauberdaseins bringen sollen. ¡Venceremos! Wir werden siegen!

PS: Eigentlich wollten wir Spielkinder ja diese hier, aber die war nirgends zu bekommen.

In der Zwischenzeit

Der ein oder andere hat es vielleicht schon bemerkt: ich bin zurückgekehrt. Teil Eins des zweiteiligen Urlaubs ist abgeschlossen und hat folgende Erkenntnisse eingebracht: Das Vodafone-UMTS-Netz in Bayern ist absolute Scheiße*, das neue Album der Sportfreunde Stiller ist leider nur Durchschnitt*, es ist einfach anderen die Arbeit wegzunehmen*, wenn man DVDs verleiht, sollte man sich merken an wen* und es macht Spaß zu schnell zu fahren, solange es nur 15 Euro kostet*.

Außerdem: Wer sich jemals gefragt hat, warum eine Landesgartenschau Securitypersonal hat, dem kann ich sagen, dass es eine unerwartet große Anzahl agressiv-pöbelnder Omas gibt, die die Securitys rumschubsen und „Schick di‘!“ rufen.

Jetzt neu: mit Sommerloch!

Liebste Freunde seichter Unterhaltung, wie bereits angekündigt, verlasse ich euch für 1 ½ Wochen und überlasse euch völlig ungefiltert diesem verdorbenen Ort namens Internet. Eure tägliche Portion Cornflakes gibt es solange bei denen hier. Für mich geht es übrigens wieder nach Bayern. Wohin genau verrate ich vielleicht später oder so Web-2.0-„Ich ‚abe gar keine Privatssphäre“-technisch in meinem Twitter. Wir sehn uns in Las Vegas wieder!