#analogleben (186)

Seite 14 von 19

Knorkators Weg nach unten


Am Freitagabend im Kölner Underground gewesen und Knorkator gesehen. Denn wann, wenn nicht jetzt bekommt man nochmal die Chance, „Deutschlands meiste Band der Welt“ live und in Farbe zu sehen? Leider handelt es sich nämlich bei der aktuellen Tournee „Weg nach unten“ um ihre Abschiedstour – und die hat’s in sich! Die Tour läuft noch den ganzen November über und zum Abschluss in Berlin. Wer die Chance hat Knorkator noch live zu sehen, sollte diese unbedingt (wirklich unbedingt!) wahrnehmen: Anseh- und Abrockbefehl!
Foto von SannyWild, aufgenommen in Magdeburg (vielen Dank!).

Kiefer Sutherland ist ein Pirat

Eigentlich wollte ich ja heute einiges bloggen, ein Wörtchen über Obama verlieren, wie ein Wilder twittern und den Abend vor dem Exkrementen­fernsehgerät ausklingen lassen. Leider ist auf der Arbeit jemand ausgefallen und hat meiner Tages- und Abendplanung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher heute nur ein bisschen Bewegtbild mit Kiefer Sutherland als Pirat, was wiederum alles erklären dürfte. (thx, McLee!)

Vorschaubild zum Video. Aktivieren, um das Video zu laden und abzuspielen. 
(YouTube Direktlink)

Mein Krachgarten


Auch wenn es fast an mir vorbei gegangen wäre: Am 31. Oktober erscheint das neue Album von Farin Urlaub und seinem Racing Team. Die Platte hört auf den konspirativen Namen Die Wahrheit übers Lügen und die erste Singleauskopplung Nichtimgriff ist schon seit einigen Tagen draußen und gefällt (hier das Video). Und obwohl ich von der Existenz der Platte und der Existenz der Tour erst vor wenigen Stunden gewahr wurde, stand der Konzertkartengott einmal mehr auf meiner Seite: zwar ist das erste Kölner FURT-Konzert am 21.11. schon ausverkauft (wo ich übrigens eh nicht konnte), aber Köln liebt Die Ärzte den Arzt, weshalb es für den 22.11. einen Zusatztermin geben wird, für den die Freundin und ich seit eben zwei druckfrische Karten in unseren Händen halten.

Ich freu mich! Nicht nur, aber auch, weil auf der Rückseite folgender Unfug steht:

Die Eintrittkarte für ein Farin Urlaub Racing Team-Konzert dient Ihrer Legitimation. Legitimation ist für viele Menschen ein Fremdwort. Sie haben Angst gefragt zu werden, was denn das Wort „Legitimation“ eigentlich bedeutet und bleiben deshalb am Tag der Konzertveranstaltung zuhause. Das muss nicht sein! Legitimation kommt vom lateinischen Wort „legare“ (dt. kühlen) und besagt, dass man diese Eintrittskarte auch als Fächer benutzen kann, wenn es zu heiss wird.

Start.

Nachdem ich gestern nach einer unfassbar ätzenden Autofahrt1 aus dem Urlaub (schön wars, danke der Nachfrage) zurückgekehrt bin, dachte ich zwar, ich falle bewusstlos ins Bett – aber wie das halt so ist: meine Beine trugen mich in die hiesigen Raucherclubs, wo ich die nächsten Stunden verbrachte. Jetzt, frisch ausgenüchtert, bin ich wieder bereit in die Tasten zu klimpern, sprich: hier geht’s wieder los.

Fast. Denn zuerst möchte ich mich noch bei den freundlichen Leuten vom Passauer iStore bedanken. Denn so ganz ohne Emails checken ging’s auch im Urlaub nicht und da unser Hotel keinen akzeptablen Web-Zugang hatte, habe ich mich in Passaus Innenstadt nach WLAN umgesehen. Doch kein Starbucks, kein nichts. Nur der olle Telekom-Hotspot für fucking 8 Euro die Stunde. Auf Nachfrage im iStore, wo’s denn WLAN gäbe, hat man mich dort bereitwillig und nett mit Zugang versorgt. For free. Danke dafür! Muss ja auch mal gesagt werden.

  1. Das nächste Mal müssen wir unbedingt drauf achten, dass unser Rückreisetag sich nicht mit dem letzten Ferienwochenende überschneidet… []

Select.

Ich bin wieder im Lande und da stellt sich natürlich die Frage, ob ich heute die Blogarbeit wiederaufnehme oder ob ich einen trinken gehe? Wer errät, wofür ich mich entschieden habe, darf sich bei mir ein Kölsch (nur solange der Vorrat reicht) abholen kommen.

Fest van Cleef in Köln


Am Samstagabend beim Fest van Cleef, dem Städte tourenden Festival von, mit und rund um das Hamburger Label Grand Hotel van Cleef, gewesen. Mit dabei in Odo Rumpfs Schrottplatz-Atelier Odonien waren diesmal Ghosts of Tom Joad, Niels Frevert, I am Kloot, Robocop Kraus und, klar, natürlich Tomte und Kettcar. Das Wetter war zwar unbeständig (zu Beginn tropische Temperaturen, dann am Abend Gewitter und Regen), die Musik aber gewohnt gut. Und die Location ist eh klasse. In meinem flickr-Stream gibt’s ein paar Eindrücke. Soll heißen: jederzeit wieder! Wer demnächst ein Fest van Cleef vor der Tür hat – unbedingt hingehen!

Rock am Ring 2008

Oh weh, nun ist’s schon ne halbe Woche her, dass ich Morgens betrunken, kurz vor dem Hitzetod im Auto aufgewacht bin und in unserem Müllberg etwas zum futtern gesucht habe. Was jetzt für den Festival-unerprobten Mitmenschen absurd und abstoßend klingt, ist zwar genau das, aber zudem noch musikalisch und Camping-technisch das beste was das Jahr zu bieten hat: Rock am Ring.

Dieses Jahr waren wir im Vergleich zu den letzten Jahren (2006, 2007) zwar mit weniger Leuten am Start, dafür aber mit mehr Fleisch und Bier. An Fressflash und „Suff-Ausrastern“ waren dieses Jahr also folgende Leute beteiligt, die hier aus Datenschutz-Gründen nur mit ihrem RaR-Pseudonym und aus Exhibitionismus-Gründen auch mit Twitter-Ding aufgelistet werden: Blu, der Ölmann (@Goldi1945), seine Freundin H.W. (@BlackDahlia), Enis Immel (@gamto), LaBeouf (@The_McLee), meine Freundin Paul Billekens (@Limpi) und ich, Horst Noord (@Eay). Ach ja, Udo war natürlich auch mit dabei, hatte es aber mal wieder versäumt eine Karte für’s Festival zu erstehen, der alte Pfahl, der…

Was euch aber sicherlich mehr interessiert als unsere Besetzung und den Zustand unseren Campingplatzes (den ihr übrigens auch in meinem RaR-Fotoset bei flickr selbst beäugen könnt), ist sicherlich die Musik wegen der ja ein Großteil der Festivalbesucher da war. Im folgenden also in aller Kürze (sogar chronologisch!) die zwölf Künstler, die ich mir angesehen habe, und was ich von ihnen hielt oder auch nicht: (mehr …)