Bambi meets Godzilla

Wir – eure Freunde von eayz, die eigentlich nur auf euer Geld aus sind, leider aber keine Ahnung haben, wie wir uns in eure Portemonnaies schmeicheln sollen, weshalb wir es nun mit geballter Ehrlichkeit versuchen – sind stolz euch heute einen animierten Kurzfilm vorzustellen, der 1994 auf Platz 38 der 50 Greatest Cartoons gewählt wurde. Die Rede ist von „Bambi meets Godzilla“, einem 1969er Kurzfilm von Marv Newland, den ihr euch hier nach dem Klick weltexklusiv ansehen könnt. Highly recommended! (mehr …)

Männerfilmposter


Neue Poster zu Filmen, die schon jetzt ihr Publikum gefunden haben und von Jungs auf der ganzen Welt sehnsüchtigst erwartet werden: Allen voran Machete, der wohl coolste Film dieses Jahrzehnts, kommt mit einem epischen, düsteren, coolen, Klapperschlangen-artigen Poster daher, das Lust auf mehr macht. Das Tekken-Poster hingegen sieht übelst fies aus – ähnlich schlimm wie beim grottigen „Konkurrenz“film DOA. Und Conan verwertet nicht nur den Barbaren der frühen 80er, sondern auch deren überholtes Muskelmann-Klischee.

Männer, schickt die Frauen an den Herd, wir gehen ins Kino!

Ein scheinender Stern?

„Was tut man nicht alles der Liebe wegen?“, dachte ich als die Freundin mir mitteilte (selbstverständlich schriftlich und fristgerecht!), dass sie gerne Der Sternwanderer sehen würde. „Es gibt viele spaßige Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten, aber dieser Sternfilm gehört sicherlich nicht dazu“, orakelte ich und willigte dennoch ein. Gestern Abend stand also Horizonterweiterung in dem von mir so sehr gehassten Fantasy-Gerne an. „Rein ins Kino, zwei Stunden absitzen, raus aus’m Kino und dann schreibst du hier was für’n Mist du gesehen hast“ muss mein vorherrschender Gedanke gewesen sein. Doch ich wurde eines besseren belehrt: Der Sternwanderer ist ein Fantasy-Märchen, das sogar mir gut gefallen hat. Gründe dafür gibt es zuhauf: Robert De Niro und Michelle Pfeiffer nehmen sich selbst nicht so ganz ernst (Robert De Niro spielt einen Piraten-Transvestit, Michelle Pfeiffer eine eitle immer schneller alternde Hexe), handwerklich so wie man’s sich wünscht, aus erstochenen Adeligen fließt blaues Blut, Claire Danes ist ein Stern, es gibt eine menschliche Ziege und die toten Prinzen beobachten und kommentieren das Geschehen wie die Kids over New York. Ihr merkt, man hat die Fantasy-Sache gekonnt mit komödiantischen Elementen gemischt – es jedoch nicht zum Klamauk á la Captain Jack Sparrow verkommen lassen – und ich denke, dass genau diese Mischung den Sternwanderer ausmacht. Was bleibt mir mehr zu sagen als: ich mag den Film und Herr der Ringe nicht.

Ubuntu-Probefahrt

Während die ganze Blogwelt Lobeshymnen auf Leopard scheibt und es sich einige, fuchsige Füchse sogar auf ihren PCs installieren, habe ich heute einen Blick in die wunderbare Welt von Linux geworfen. Und das geht so: Ubuntu-CD runterladen, brennen und neustarten und – tada! – das Live-System zaubert ein voll funktionsfähiges Ubuntu-System auf meinen fiesen Windows-Rechner. Betriebssystem testen war nie einfacher!

Aber auch generell als Betriebssystem überzeugt Ubuntu – ich könnte mir durchaus vorstellen es zu installieren und Vollzeit zu nutzen. Bisher habe ich jedoch zwei Kritikpunkte: keine Standardschriftarten wie Arial und Verdana (vgl. Screenshot von eayz), kein iTunes. Für beide Probleme gibt es jedoch dürftige Lösungen, die mich zumindest milde stimmen und mich mit einer Parallel-Installation von Windows und Ubuntu liebäugeln lassen.

Den Test per Live-System, das von der CD startet, kann ich jedenfalls schon mal jedem empfehlen, der sich für so’n Kram interessiert. Lohnt sich und ist mehr OS X als Windows.

Peecol aus Deutschland für Deutschland

Wie vor einem Monat bereits angekündigt, sind heute die lang erwarteten Peecol-Figuren von eboy erschienen. Doch beim Bestellen der Schreck: Rund 50 Dollar Versandkosten verlangt Kidrobot für jede internationale Bestellung. Kurzer Emailwechsel mit den eboys verschafft Abhilfe: Einfach beim Overkill Shop aus Berlin bestellen (oder demnächst beim hauseigenen Shop). Geht auch schneller und spart teure Versandkosten. Na dann, wir sehen uns!

Finanziert mit Nazi-Gold

Letzte Woche habe ich Uwe Bolls neueste Videospielverfilmung Postal im hiesigen UCI1 gesehen. Señor McLee war mit von der Partie, hat damals die Spiele gespielt und den Film für eine würdige Umsetzung befunden. Meiner einer hat keine Ahnung vom Spiel, weiss aber, wann ein Film Mist ist. Und – Gratulation, Herr Boll! – Postal ist keineswegs Mist. Aber ist Postal gut? Nein, auch das kann man nicht so sagen. Also kein Mist und nicht gut. Durchschnitt? Fehlanzeige. Nein, Postal ist Geschmackssache: Wenn man South Park liebt und von dessen Tiefsinnigkeit absehen kann und wenn man die Eröffnungsszene mag, dann dürfte einem Postal gefallen. Man muss halt einen Faible für Katzenschalldämpfer und platter, aber gelungener Politsatire haben. Wenn man stattdessen einen rasanten Action-Streifen sehen will, dann Finger weg! Die Action-Szenen sind gut gemeint, aber handwerklich schlecht und ermüdent. Sorry, Uwe, das üben wir noch mal! Unterm Strich: angenehm anders.
Überschrift entliehen bei Blog off.

  1. UCI ist die einzige Kinokette, die sich traut den Boll-Film zu zeigen. Ob die anderen Kinos den Film wegen der Brisanz und/oder dem wahrscheinlichen wirtschaftlichen Misserfolg nicht zeigen, war zu Redaktionsschluss noch nicht geklärt.