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title: "King Arthur: Legend of the Sword"
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permalink: "https://eay.cc/2017/king-arthur-legend-of-the-sword/"
published_at: "2017-05-12T12:28:01+00:00"
author: "Stefan Grund"
type: "post"
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categories:
  - "Review"
tags:
  - "fantasy"
  - "filme"
  - "guy ritchie"
  - "kinolog"
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# King Arthur: Legend of the Sword

![](https://eay.cc/uploads/2017/king-arthur.jpg)Nach den unsäglichen »Sherlock Holmes«-Verfilmungen nimmt sich Guy Ritchie der nächsten klassischen, gar klassischsten, britischen Heldenfigur an: König Arthur. Sein Arthur hat dabei wenig mit [der Artussage](https://de.wikipedia.org/wiki/Artus#Die_Artussage) zu tun, aus der er nur ein paar Figuren und Motive abgreift. Stattdessen inszeniert Ritchie »[King Arthur: Legend of the Sword](http://www.imdb.com/title/tt1972591/)« als alternative Origin-Story, in der ein verwaister, nicht um seinen Stammbaum wissender Arthur widerwillig vom Bordellbetreiber zum König aufsteigt. Direkt aus dem »Herr der Ringe« kommen – Flashback if you use it – Excalibur, _das Schwert to rule them all_, und die magisch beschworenen Riesentiere, die es zwischendurch immer wieder zu bekämpfen gilt. Dazu gibt’s stimmigen Folk-Rock und Ritchie’eske Heist-Montagen, die den Eindruck vermitteln, dass man hier vielmehr einen mittelalterlichen Gangster-Streifen guckt, anstatt den Auftakt von Warner Bros.‘ neuem, bei Erfolg sechsteiligem (!) »Knights of the Roundtable«-Filmuniversum.

Ich für meinen Teil hätte erstmal auch nichts dagegen. »King Arthur« hat für mich als wenig tiefsinniger Fantasy-Action-Hybrid bestens funktioniert, Stichwort: Popcornkino. Ritchies Stil ist dabei eine willkommene Abwechslung zum seelenlosen Geplänkel der Konkurrenz und mir allemal lieber als die drölfte Fassung eines »Fluch der Karibik«.
