{
    "version": "https://jsonfeed.org/version/1",
    "title": "eay.cc",
    "description": "Weblog von Stefan Grund",
    "home_page_url": "https://eay.cc",
    "feed_url": "https://eay.cc/2012/project-glass-und-die-contactlinsen-der-zukunft/feed/json",
    "icon": "https://eay.cc/apple-touch-icon.png",
    "favicon": "https://eay.cc/favicon.ico",
    "author": {
        "name": "Stefan Grund",
        "url": "https://stefangrund.de/",
        "avatar": "https://stefangrund.de/avatar.jpg"
    },
    "items": [
        {
            "id": "19447",
            "_type": "standard",
            "url": "https://eay.cc/2012/project-glass-und-die-contactlinsen-der-zukunft/",
            "title": "Project Glass und die Kontaktlinsen der Zukunft",
            "content_html": "\n<p>Wer schon mal mit mir an einem Abend, an dem das Gespr\u00e4ch zuf\u00e4llig auf das Thema Zukunftstechnologien fiel, ein Bier trinken war, wei\u00df, dass es da diverse Errungenschaften gibt, von denen ich erwarte, dass sie Zeit unseres Lebens noch entwickelt werden, und \u00fcber die ich stundenlang reden kann. Exoskelette zum Beispiel, die es \u00e4lteren Menschen irgendwann erm\u00f6glichen werden, so mobil wie Jugendliche zu bleiben. Oder (Haushalts-)Roboter f\u00fcr so ziemlich jeden nervigen Aspekt unseres Lebens. Oder &#8211; und hier werden meine Freunde aufschreien, denn sie wissen, das jetzt mein Lieblingsthema kommt, von dem ich nach f\u00fcnf Bier sowieso immer anfange &#8211; Kontaktlinsen mit allerlei Augmented Reality-Funktionalit\u00e4ten.</p>\n<p>Und gl\u00fccklicherweise ist das nicht nur mein Gehirngespinst, sondern auch das von <a href=\"http://www.ee.washington.edu/faculty/parviz_babak/\">Babak Parviz</a>, einem Bionanotechnologie-Professor und Mitarbeiter bei Google X, Googles nicht mehr ganz so geheimen Entwicklungslabor. Dort arbeitet Parviz zur Zeit an <a href=\"https://plus.google.com/111626127367496192147/posts\">Project Glass</a>, Googles eigener AR-Brille. Von der dachte man zun\u00e4chst, dass sie \u00fcberaus klobig werden w\u00fcrde, tats\u00e4chlich sind die Prototypen aber schon <a href=\"https://plus.google.com/photos/111626127367496192147/albums/5727545252645641169\">recht stylisch</a> &#8211; mal davon abgesehen, dass man sich mit so einem Ding auf der Nase schon irgendwie zum Honk macht. Da Parviz mit seinen Studenten aber bereits eine funktionst\u00fcchtige, ein paar Pixel anzeigende Kontaktlinse entwickelt hat, d\u00fcrfte der Schritt dahin nur noch eine Frage der Zeit sein, findet auch die <a href=\"http://bits.blogs.nytimes.com/2012/04/04/google-begins-testing-its-augmented-reality-glasses/\">New York Times</a>. Wie das ganze dann aussehen k\u00f6nnte &#8211; egal ob als Brille oder Linse \u2013, zeigt das folgende Video von Google eindrucksvoll:</p>\n<iframe width=\"520\" height=\"293\" src=\"https://www.youtube-nocookie.com/embed/9c6W4CCU9M4\" frameborder=\"0\" allowfullscreen></iframe><br/>(<a href=\"https://www.youtube.com/watch?v=9c6W4CCU9M4\">YouTube Direktlink</a>)\n<p>Dass das Kredo bei einem solchen, das Sichtfeld beeintr\u00e4chtigenden Smartphone-Ersatz &#8222;weniger ist mehr&#8220; sein muss, scheint man jedenfalls bereits verstanden zu haben. Zwar werden hier nur diverse Google-Services gezeigt, aber wenn man sich das ganze jetzt mal halbwegs offen (as in AppStore) vorstellt, d\u00fcrfte es fast unendlich viele Einsatzm\u00f6glichkeiten geben. Parviz selbst <a href=\"http://spectrum.ieee.org/biomedical/bionics/augmented-reality-in-a-contact-lens/0\">schrieb bereits 2009</a>, dass sich eine intelligente Contactlinse hervorragend dazu eignen w\u00fcrde, die eigenen K\u00f6rperwerte anzuzeigen. Die Linse steht schlie\u00dflich bereits mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeit in Kontakt, so dass es problemlos m\u00f6glich w\u00e4re, Blutzucker-, Cholesterin- und sonstige Werte zu messen (und quasi als Akkuanzeige 2.0 anzuzeigen).</p>\n<p>Und wenn wir uns das alles jetzt doch nicht als Smartphone-Alternative, sondern als AddOn/Erweiterung vorstellen, d\u00fcrfte klar sein, dass das ganze nicht mehr allzu weit entfernt ist. Denn dann w\u00fcrde die Augmented Reality-Brille oder -Linse einfach als Display f\u00fcr die praktisch unendlich gro\u00dfe Rechenkraft in unserer Hosentasche dienen. Google startet jedenfalls dieser Tage mit dem \u00f6ffentlichen Feldtest der Project Glass-Brillen und will <a href=\"http://www.zeit.de/digital/internet/2012-02/google-brille-augmented-reality\">ersten Berichten zufolge</a> angeblich ja sogar dieses Jahr mit der Technologie auf den Markt kommen. Wenn den Brillen in diesem Fall das Schicksal des <a href=\"http://de.wikipedia.org/wiki/Newton_(PDA)\">Newton</a> zu Teil werden w\u00fcrde, w\u00e4re ich allerdings wenig verwundert. Aber in sp\u00e4testens zehn Jahren sollten wir soweit sein. Technisch und von unserer Einstellung her. Und sp\u00e4testens dann bin ich der erste in der Schlange.</p>\n<img decoding=\"async\" src=\"https://eay.cc/wordpress/count.php?url=https%3A%2F%2Feay.cc%2F2012%2Fproject-glass-und-die-contactlinsen-der-zukunft%2F\" style=\"border:0;\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" />",
            "date_published": "2012-04-04T18:15:02+00:00",
            "date_modified": "2014-04-15T21:38:55+00:00",
            "author": {
                "name": "Stefan"
            },
            "tags": [
                "augmented reality",
                "best of",
                "brillen",
                "google",
                "kontaktlinsen",
                "project glass",
                "technologie",
                "zukunft"
            ],
            "_short_url": "https://eay.li/1hi"
        }
    ]
}