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            "content_html": "\n<p>Ich bin nun seit einer Woche im Besitz eines <a href=\"http://www.apple.com/de/ipad/\">iPad 2</a> (16 GB, Wifi only, schwarz) und m\u00f6chte die Chance, die ich einst beim ersten iPod touch, beim iPhone 3G und beim iPhone 4, jeweils aus Schreibfaulheitsgr\u00fcnden, vertan habe, nutzen, dem geneigten Leser von meinen Eindr\u00fccken zu berichten. Dabei soll das hier weder Test noch Fanboy-Schw\u00e4rmerei sein, sondern einfach das <del>zusammenfassen</del> ausf\u00fchren, was ich ab sofort Freunden und Bekannten beim Grillen und in der Kneipe erz\u00e4hle, wenn sie mich nach &#8222;dem Apple-Dingen&#8220; fragen.</p>\n<p>Zun\u00e4chst zu meiner Wahl: Ich habe, wie eingangs erw\u00e4hnt, das kleinste erh\u00e4ltliche iPad erworben. Klein as in Speicherumfang, nicht Ma\u00dfe, da alle Modelle gleich gro\u00df sind. Aber die tats\u00e4chliche Gr\u00f6\u00dfe von rund 10 Zoll ist meines Erachtens ideal: Gro\u00df genug um das &#8222;Surf-Feeling&#8220; eines Desktop-PCs zu vermitteln, klein und flach genug (please insert &#8222;Apples Wunderflunder&#8220;-joke here), um \u00fcberall mit dabei zu sein. Die 16GB-Version ist&#8217;s in meinem Fall wegen dem miserablen Preisleistungsverh\u00e4ltnis der gr\u00f6\u00dferen iPads geworden. Es kann einfach nicht Apples Ernst sein, f\u00fcr den verdoppelten Speicher hundert Euro aufzuschlagen. Au\u00dferdem nutze ich das iPad nicht als portables Mediacenter &#8211; schlie\u00dflich habe ich meine Musik dank iPhone sowieso immer in der Hosentasche dabei \u2013, und die paar Videos, die ich drauf schaue, k\u00f6nnen ruhig vom nahegelegenen Rechner gestreamt werden (Homesharing und Apps wie <a href=\"http://projectswithlove.com/streamtome/\">StreamToMe</a> machen&#8217;s m\u00f6glich).</p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https://eay.cc/uploads/2011/ipad2.jpg\" alt=\"\" class=\"photog photon\" /></p>\n<p>Wer allerdings vorhat, sein iPad als Jukebox, TV-Ersatz oder gar als digitalen Bilderrahmen zu nutzen, braucht entsprechend mehr Speicherplatz. Gegen die 3G-Variante habe ich mich entschieden, weil das iPad prim\u00e4r auf der heimischen Couch oder alle Jubeljahre mal in der Uni genutzt werden wird. Und selbst wenn ich mich daf\u00fcr entscheide, es eines Tages \u00fcberall mit hin nehmen zu wollen, habe ich mein iPhone samt Personal Hotspot stets griffbereit. (Zumindest in der Theorie, denn mein aktueller Telekom-Spa\u00dfvertrag untersagt mir die Nutzung dieses n\u00fctzlichen Features&#8230;)</p>\n<p>Soviel zu meinen Vor\u00fcberlegungen und meiner tats\u00e4chlichen Kaufentscheidung. Was dann als erstes auff\u00e4llt, wenn man sein neues, erstes zweites iPad in den H\u00e4nden h\u00e4lt, ist &#8211; neben der von Apple gewohnt hohen Verarbeitungsqualit\u00e4t \u2013, das Fehlen des <a href=\"http://www.apple.com/de/iphone/features/retina-display.html\">Retina-Displays</a>. Wenn man Tag ein, Tag aus auf&#8217;s 4er iPhone starrt, wirkt das &#8222;normale&#8220; iPad-Display schon leicht oldschool. Wie ich aber bald lernen sollte, ist die geringere Aufl\u00f6sung v\u00f6llig egal, denn im Gegensatz zum iPhone halte ich mir das iPad beim Lesen nicht wenige Zentimeter vor den Latz, sondern halte es eher auf gleicher Distanz wie ein Buch, ein Magazin usw. Dennoch \u00fcber kurz oder lang, wird es sicher auch retinarisiert&trade; (&#8230;hat da jemand iPad 3 gesagt?).</p>\n<p>Ansonsten f\u00e4llt auf, dass das iPad 2 sehr, sehr schnell ist. Obwohl, eigentlich bemerkt man gerade das nicht. Denn Programme/Tabs/Ansichten werden so schnell gewechselt, dass es wie das normalste von der Welt wirkt. Als w\u00fcrde man ein Buch umbl\u00e4ttern. Wirklich nichts wird geladen, nirgendwo hinkt&#8217;s oder hakt&#8217;s. In der Konsequenz macht das abendliche Surfen auf der Couch vor dem Fernsehen \u00fcberaus viel Spa\u00df. Doch noch besser als Surfen, ist das &#8222;einfache&#8220; Lesen: <a href=\"http://www.instapaper.com/\">Instapaper</a>, <a href=\"http://reederapp.com/\">Reeder</a>, <a href=\"http://www.apple.com/de/ipad/built-in-apps/ibooks.html\">iBooks</a> und <a href=\"http://www.comiczealapp.com/\">ComicZeal</a> sind im Moment die absoluten Killer Applications f\u00fcr mich &#8211; so viele Online-Artikel, Blogeintr\u00e4ge, eBooks und Comic-S<span style=\"text-decoration: underline;\">c</span>ans habe ich selten gelesen, wie in der einen Woche iPad.</p>\n<p>Doch bevor das arme Ding seinen Ruf als Contenthure weg hat, ein Wort der Entwarnung: Zwar lassen sich Inhalte vorz\u00fcglich auf dem Apple-Tablet konsumieren &#8211; und auch bei mir wird es 2/3 seiner Zeit daf\u00fcr herhalten m\u00fcssen \u2013, aber produzieren geht auch. Und zwar nicht weniger vorz\u00fcglich: Denn ich f\u00fcr meinen Teil schreibe auf dem Teil als g\u00e4be es kein morgen mehr. Im Moment sogar lieber als auf einer normalen Tastatur-Monitor-Kombo. Was daran liegt, dass ich bei angewinkeltem Smartcover (plastikgrau, btw) wunderbar tippen kann und gleichzeitig direkt unter meinen Fingern sehe, was ich da tippe. Sprich: ich bin &#8222;<a href=\"http://weenudge.com/thefold/\">den Fold</a>&#8220; zwischen Bildschirm und Tastatur losgeworden, was mir ungeahnterweise sehr entgegen kommt &#8211; und direkt in zwei \u00fcberaus langen Blogeintr\u00e4gen resultierte, <a href=\"//eay.cc/2011/to-do-or-not-to-do-oder-ein-loblied-auf-due/\">dem \u00fcber To-Do-Apps</a> und diesem hier. F\u00fcr das iPad-Tastatur-Dock, das beim Geschreibsel anderer<a href=\"http://uarrr.org/2011/04/21/waterkeyboarding/\"> wohl \u00fcberaus hilfreich ist</a>, habe ich folglich erstmal keinerlei Verwendung, die iPad-Tastatur ist f\u00fcr mich ideal. Lediglich zur <a href=\"//eay.cc/2011/damn-you-auto-correct/\">Autokorrektur</a> hege ich nach wie vor eine Hassliebe.</p>\n<p>Also, kaufen oder nicht kaufen? Was ich f\u00fcr mich ganz klar mit &#8222;Kaufen&#8220; und vier Ausrufezeichen beantworten kann und beantwortet habe, kann f\u00fcr andere &#8211; \u00dcberraschung! &#8211; nat\u00fcrlich anders aussehen. Wirklich brauchen tut man ein iPad (oder ein anderes Tablet) zwar nicht, wenn man einen Computer sein Eigen nennt, wer aber jenseits vom Schreibtisch gem\u00fctlich (= ohne Laptop auf dem Schoss) surfen, lesen, twittern will, dem k\u00f6nnte das iPad \u00fcberaus sehr zusagen.</p>\n<p>Wem ich das iPad aber definitiv empfehlen kann: Eltern und Gro\u00dfeltern, die bisher noch keinen PC Zuhause haben. Aufgrund der Einfachheit ist das iPad definitiv das Internet-Device <em>for the rest of <del>us</del> them</em>.</p>\n<img decoding=\"async\" src=\"https://eay.cc/wordpress/count.php?url=https%3A%2F%2Feay.cc%2F2011%2Feine-woche-ipad-2%2F\" style=\"border:0;\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" />",
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