Einträge, die “08/15” thematisieren

TLDRLegal – Software Licenses in Plain English

Ideal um sich schnell eine Übersicht über Software-Lizenzen zu verschaffen.

· am verlinkt 09.03.2014

Glyphr, ein HTML5-basierter Font-Editor

Font design has a high barrier of entry. Professional font design programs are very complex, and quite expensive. Glyphr is accessible, streamlined, and made for font design hobbyists… and it’s free!

The Web – Democratizing the World since 1989. (via Nerdcore)

· am verlinkt 06.03.2014

Preisgekrönte Schriftstellerin ekelt sich vor auf “abartigen Wegen” gezeugten Halbmenschen

Stefan Niggemeier – anderswo wird nicht darüber berichtet:

Die vielfach preisgekrönte Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff hat am vergangenen Sonntag in Dresden eine ungeheuerliche Rede gehalten, in der sie die künstliche Befruchtung verurteilte und sich voller »Abscheu« über Kinder äußerte, die auf solch »abartigen Wegen« entstanden sind: Sie seien »Halbwesen«, »zweifelhafte Geschöpfe, halb Mensch, halb künstliches Weißnichtwas«.

Das ganze lässt Gestalten wie Matthias Matussek und Thilo Sarazzin, die ihre Mitmenschen ja immerhin nur aufgrund ihrer Sexualität oder Herkunft verurteilen und nicht wegen ihrer Zeugung, geradezu wie Lausbuben erscheinen.

· am verlinkt 06.03.2014

Jerry Seinfeld’s Apartment for the Oculus Rift

Umgesetzt von Greg Miller mit Blender und Unity, Download anbei. (via Waxy)

· am verlinkt 05.03.2014

The Worf of Starfleet

 
(YouTube Direktlink)

Passend zu diesem großartigen »The Worf of Wall Street«-Poster, das ich mir schon vor ein paar Wochen ins Tumblr geklebt habe, hat hier nun jemand ein Bewegtbild-Mashup dazu gebastelt, das unseren Lieblingsklingonen im Stil des »The Wolf of Wall Street«-Trailer zeigt. (via Swen)

· am veröffentlicht 05.03.2014

If the Moon were only 1 Pixel

Josh Worth hat ähnlich der Pixel-basierten Mars-Distanz-Visualisierung von letztem Jahr, eine sehr tolles Modell des Sonnensystems gebaut, bei dem der Mond mit einem Pixel die kleinste Einheit ist. (via Kottke)

· am verlinkt 05.03.2014

Oscar-Prognose 2014

Wie schon in den letzten Jahren (2010, 2011, 2012, 2013) folgt hier mal wieder kurz vor knapp meine Einschätzung zur Lage im Dolby Theatre, wo heute zum 86. Mal die Academy Awards verliehen werden. Nachdem ich im letzten Jahr alle Best Picture Nominees gesehen habe und am Ende des Abends auf 15 von 24 richtige Tipps kam, dürfte das dieses Jahr, wo ich nur vier potentielle beste Filme und auch nur wenige der restlichen Nominierten gesehen habe, deutlich schwieriger werden. Mit »12 Years a Slave« steht jedenfalls mein Favorit fest (im folgenden vier Mal vertreten), mit »Gravity« mein Sieger des Abends (von mir sieben Mal gesetzt).

Best Picture: 12 Years a Slave
Best Director: Alfonso Cuarón – Gravity
Best Actor: Matthew McConaughey – Dallas Buyers Club
Best Actress: Cate Blanchett – Blue Jasmine
Best Supporting Actor: Michael Fassbender – 12 Years a Slave Jared Leto – Dallas Buyers Club
Best Supporting Actress: Lupita Nyong’o – 12 Years a Slave
Original Screenplay: Her
Adapted Screenplay: 12 Years a Slave
Animated Feature Film: Frozen
Foreign Language Film: The Great Beauty (Italien)
Documentary Feature: The Act of Killing 20 Feet from Stardom
Documentary Short: The Lady in Number 6: Music Saved My Life
Live Action Short Film: The Voorman Problem Helium
Animated Short Film: Get a Horse! Mr. Hublot
Original Score: Gravity
Original Song: “Let It Go” aus Frozen
Sound Editing: Gravity
Sound Mixing: Gravity
Production Design: The Great Gatsby
Cinematography: Gravity
Makeup and Hairstyling: Dallas Buyers Club
Costume Design: American Hustle The Great Gatsby
Film Editing: Gravity
Visual Effects: Gravity

Wegen Bachelorarbeit, privaten Dingen und Karneval werde ich mir im Gegensatz zu sonst heute nicht die Nacht um die Ohren schlagen, bin aber schon mal gespannt, wer Steven Gätjen dieses Jahr am roten Teppisch stehen lässt und wer die Nacht über am härtesten feiern darf.

Update, 03.03.2014: Meine beste Oscar-Prognose seit Jahren: 19 von 24 richtig getippt. Großer Gewinner war wie prophezeit die Safe Bet »Gravity« mit sieben Oscars, »American Hustle« mit zehn Nominierungen und keinem gewonnenen der große Verlierer des Abends. Die zwei Oscars für »The Great Gatsby« freuen mich, fand ich den Film doch wirklich gut. Zur Show an sich kann ich im Moment noch nichts sagen, weil wie gesagt nicht gesehen und wegen Rosenmontag auch noch nicht nachgeholt. Nächstes Jahr bin ich aber hoffentlich wieder live dabei.

Review-Rundumschlag #19 (Oscars 2014: Best Picture-Edition)

Nachdem ich im letzten Jahr das Kunststück vollbracht habe, sämtliche als Best Picture nominierten Filme zu sehen und keinen davon hier zu rezensieren, möchte ich es dieses Jahr anders herum versuchen: Kurz vor knapp ein Review-Rundumschlag mit den potentiellen Best Pictures, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Und das waren neben »Gravity« mit »The Wolf of Wall Street«, »12 Years a Slave« und »American Hustle« die anderen drei besonders heiß gehandelten Kandidaten.

The Wolf of Wall Street

Wenn Martin Scorsese alle Jahre wieder einen neuen Film herausbringt, sprudelt der geneigte Kinogänger für gewöhnlich über vor Freude. Erst recht, wenn es mal wieder ins Gangstergewerbe geht, Scorsese-Mobiliar Leonardo DiCaprio mit von der Partie ist und das Skript vom Aaron Sorkin des Mafia-Fernsehens, Terence Winter, kommt. »The Wolf of Wall Street«, die verfilmte Biografie des dubiosen Börsenmaklers Jordan Belfort sollte also auch an dieser Stelle in den Himmel gelobt werden – nur wird sie das nicht. Der Film ist gut, gar keine Frage. Mehr aber auch nicht. Das ganze ist recht konservativ gefilmt, die schauspielerische Leistung wie zu erwarten gut, aber auch von DiCaprio keinesfalls überragend, und das Innovativste am Skript sind die 522 “Fucks”. Ansonsten wiederholt sich da viel zu viel: ständig hält DiCaprios Belfort ausufernde Reden vor seinen Mitarbeitern, ständig wird gefeiert, ständig wird gekokst. Eine kürzere Laufzeit hätte dem Film mehr als gut getan.1 Das hochgelobte Meisterwerk ist »The Wolf of Wall Street« für mich somit nicht gewesen. Da schon eher Scorseses Oscar-nominierter und -ausgezeichneter Beitrag vom vorletzten Jahr (»Hugo«).

EMDb – Rating: 3/5

12 Years a Slave

»12 Years a Slave« erzählt die tragische, wahre Geschichte vom Violinist Salomon Northup, der 1841 unter einem Vorwand aus New York, wo er zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Kindern als freier Afro-Amerikaner lebt, gelockt wird und in die Sklaverei verkauft wird. In rund zwei Stunden erleben wir Northups zwölfjährige Leidensgeschichte hautnah mit: In erbarmungslosen Bildern fängt Regisseur Steve McQueen die Wut, Verzweiflung und Ungerechtigkeit, die die Sklaven empfinden müssen, ein und schafft es so den Zuschauer fast unerträglich nah an die Figuren ranzubringen. Die schauspielerischen Leistungen sind allesamt überragend, vor allem – und schließlich nicht ohne Grund Oscar-nominiert – die von Hauptdarsteller Chiwetel Ejiofor, der Northup herzzerreißend gut verkörpert und Michael Fassbender, der den brutalen Sklaventreiber und Besitzer von Northup spielt, der perverserweise all sein handeln religiös abgesichert sieht. »12 Years a Slave« wird dadurch beinahe schon zur körperlichen Tortur für den Zuschauer, der auch über die 134 Minuten hinaus an der Vernunft der menschlichen Spezies zweifeln wird. Überragend und außergewöhnlich intensiv.

EMDb – Rating: 5/5

American Hustle

»American Hustle« ist zusammen mit »Gravity« mit 10 Oscars, der Film mit den meistens Nominierungen in diesem Jahr. Dabei ist die Handlung ebenso einfallslos wie bei »The Wolf of Wall Street«: Die Trickbetrüger Irving Rosenfeld (Christian Bale) und Sydney Prosser (Amy Adams) bringen ihre Mitbürger im Großraum New York Ende der 70er Jahre um ihr Erspartes, indem sie ihnen das große Geld versprechen. Als sie ihre Masche eines Tage an Richie DiMaso (Bradley Cooper) versuchen, überführt der verdeckte FBI-Ermittler die beiden des Kreditbetrugs. Um selbst einer Gefängnisstrafe zu entgehen sollen die beiden ihm fortan helfen, größere Fische hochzunehmen. Einer davon ist Carmine Polito (Jeremy Renner), der populäre, wie aufrichtige Bürgermeister der aufstrebenden Stadt Camden. Als Irvings Frau Rosalyn (Jennifer Lawrence) und die Mafia involviert werden, beginnt das legitimierte Lügenkonstrukt zu zerfallen. Regisseur David O. Russell schickt mit Adams und Bale (»The Fighter«), sowie Cooper und Lawrence (»Silver Linings Playbook«) seine bereits Oscar-ausgezeichneten Erfolgsduos erneut ins Rennen, um die begehrteste aller Filmtrophäen zu ergattern. Doch neben dem hochkarätigen Cast und dem Retro-Setting ist da nicht viel. Die Geschichte wurde schon hundert Mal erzählt und hunderte Male genauso inszensiert. Halt nur nicht so gut besetzt, wobei hier vor allem Bale heraussticht. Sollte mit »American Hustle« ein solide unterhaltender, aber keinesfalls außerordentlicher Film der Abräumer des Abends werden, weiß ich auch nicht mehr weiter. Dann fehlt nicht mehr viel und sie können auch gleich »Ocean’s Fourteen« auszeichnen.

EMDb – Rating: 3/5

  1. Ich war sogar mittendrin pinkeln – und ich muss nie pinkeln gehen. []
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