Einträge, die mit “netzkultur” getaggt wurden

Livestream-Fußboden-Navigation


Grandiose Idee, die das Designstudio Sagmeister Inc. da hatte: Anstatt eine ach-so-aufwändige Webseite mit innovativer haste-nicht-gesehen Navigation zu gestalten, haben sie die Navigationsbuttons auf den Fußboden ihrer Real-Life-Räumlichkeiten geklebt und übertragen die dann per Livestream in die weite Welt. So lassen sich die Mitarbeiter tagsüber ein wenig über die Schulter schauen, während nachts nur die vorbeiziehenden Lichter von New Yorks Taxis beobachtet werden können. <3 (via)

Bill Kaulitz & Wolfgang Joop über das Internet

 
(YouTube Direktlink)

Schlimm, einfach nur schlimm, diese Internetscheiße. Macht die Magie kaputt und jeder darf alles kommentieren, beschmutzen und sich eine Meinung bilden. Schlimm. (via Netzpolitik)

Webdesigner’s Pron (nsfw)

Der folgende Beitrag ist für Büro-PCs und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet, weshalb er ausschließlich zwischen 22 und 6 Uhr zu sehen ist. (Warum?)

Die Renaissance des .gifs

Lesetipp (nicht nur) für Freunde vom .gif der Woche: Slate-Autor Jonah Weiner geht der Frage nach, warum sich animierte .gifs heute so großer Beliebtheit erfreuen und vergleicht dieses vergleichsweise uralte Bildformat mit Vinyl, Stoßstangenaufklebern, Polaroid und T-Shirts. → The glorious GIF renaissance. (via)

Cyberwar is coming here!

In diesem sehr lesenswerten FAZ-Artikel geht’s um den Trojaner ‚stuxnet‘, der 2009 scheinbar das iranische Atomprogramm sabotiert hat und dabei so gerissen vorging, dass als Urheber nur ein Staat in Frage kommt. Liest sich wie Science Fiction, aber die Analysten sind sich relativ sicher: „stuxnet wird wohl als erste offensichtlich von einem Nationalstaat eingesetzte Cyberwaffe in die Geschichte eingehen.“ Skynet anyone?

Jobs at Apple


http://www.apple.com/jobs (via)

URL ABC

Tja, Freunde der Ballsportart, unsere Jungs haben’s leider – aber immerhin! – nur ins kleine Finale geschafft, und wer mir bei Twitter folgt, weiß, dass ich mein gesamtes Vermögen und Oma ihr klein Häuschen auf den deutschen Titelgewinn gesetzt habe, weswegen ich jetzt nichts mehr vom Fußball wissen will. Widmen wir uns also wieder anderen, wohl amüsanteren, aber wahrlich nicht wichtigeren Dingen. Dingen, wie dem Alphabet, Webseiten und Stöckchen. Oder am besten direkt alle drei zusammen.

Tim Van Damme, englischsprachiger Blogger und Design-Koryphäe aus Belgien, hat vor einiger Zeit in seinem Blog Maxvoltar folgendes, simple Spielchen gespielt: jeden Buchstaben in die Adresszeile des Browsers tippen, jeweils eine der angezeigten Webseiten niederschreiben und das ganze schließlich bloggen. So einfach kann Content-Produktion sein. So einfach lernt man neue Webseiten kennen – also sofern Fellow-Blogger und Kommentatoren nachlegen (wozu ich euch – Wink mit dem Zaunpfahl! – herzlichst ermutigen möchte, Stöckchen-like quasi). Ich lege vor:

A: http://alistapart.com/ (Must-Read für jeden, der irgendwas Webseiten macht.)
B: http://buzzfeed.com/ (Time-Killer, grandios gegen Langeweile.)
C: http://cinematze.de/ (Fabelhaftes Geblogge über Filme, Musik usw.)
D: http://dokujunkies.org/ http://daringfireball.net (Klassiker. Kennt eh jeder.)
E: http://eay.cc/ (Mein URL-Shortener. Startseite coming soon!)
F: http://fairbloggt.de/ (…bloggt sich seine Welt widde widde wie sie ihm gefällt.)
G: http://gowalla.com/ (Sinnlos, macht aber Spaß. Irgendwie. Freundet mich.)
H: http://hypem.com/ (The Hype Machine. Must-read für die Ohren.)
I: http://i-mockery.com/ (Anno 2003 eins der großen Vorbilder für eayz.net.)
J: http://jeriko.de/ (Finde ich am besten, wenn’s nicht um Fotografie geht.)
K: http://kicker.de/ (König Fußball, vgl. Einleitung)
L: http://laester.tv/ (Hatte nichts mit L im Browser. Hab ich outgesourct.)
M: http://mrdoob.com/ (Heute hunderte Male in meinem Feedreader aufgetaucht.)
N: http://nerdology.tumblr.com/ (Yet another tumblelog gefüllt mit Nerdkram.)
O: http://onlinetvrecorder.com/ (Wie ist da eigentlich der Legalitätsstatus?)
P: http://pongsocket.com/ (Nettes art-directed Blog mit tollen Projekten, wie z.B. das.)
Q: http://quietube.com/ (Videos without the distractions. Must-have bookmarklet.)
R: http://revision3.com/ (Home of the finest web-shows.)
S: http://superlevel.de/ (Mag das Blog lieber als die darin vorgestellten Indie-Games.)
T: http://t-mobile.de/ (Wannkommteswannkommteswannkommtes?)
U: http://uni-koeln.de/ (Was ich lieb‘ … und was ich hass‘.)
V: http://vimeo.com/ (Dank iPhone4-Kamera demnächst wohl wieder von mir genutzt.)
W: http://waxy.org/ (Einst waren die Waxy Links unbezahlbar…)
X: http://xe.com/ („The World’s Favorite Currency and Foreign Exchange Site“)
Y: http://yewknee.com/blog/ (Großartig und viel zu selten in Blogrolls vertreten!)
Z: http://zeugsundgedoens.de/ (Hab ich erst neulich entdeckt. Gefällt.)

Stephen Fry visited the Mothership

Stephen Fry müsste man sein. Denn während der Rest der Welt noch auf die Veröffentlichung des sagenumwobenen iPad wartete bzw. immer noch wartet, wird man, ist man Stephen Fry, von Apple mir nichts, dir nichts in den Firmensitz nach Cupertino eingeladen. Um dort das, was deutsche Journalisten zur Verschleierung ihrer kühnsten Träume leicht blasphemisch „Wunder-Flunder“ getauft haben, von Steve Jobs höchstpersönlich vorgeführt zu bekommen.

Vorher deckt sich Fry, als Fanboy wie er im Buche steht, natürlich noch mit dem übernerdigsten aller Nerd-Shirts ein („I visited the Mothership.“ – Irgendwann hol ich’s mir auch!) und erzählt davon, wie er einst mit Douglas Adams Disketten tauschte, nur um seine lesenswerte iPad-Lobhudelei schließlich mit diesem traurigen, aber famosen Tribut enden zu lassen:

One melancholy thought occurs as my fingers glide and flow over the surface of this astonishing object: Douglas Adams is not alive to see the closest thing to his Hitchhiker’s Guide that humankind has yet devised.

Must-Read der Woche: The iPad Launch: Can Steve Jobs Do It Again?.

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