Einträge, die mit “netzkultur” getaggt wurden

Foursquare 8.0 im neuen, Check-In-freien Design


Nachdem Foursquare seine Check-In-Funktion im Mai in die neue Swarm-App ausgelagert hat, wird es selbst in den nächsten Wochen zur dedizierten Location-Recommendations-App samt neuem Look & Feel und, örks, Logo.

Update, 09:00 Uhr: Hier noch der dazugehörige Beitrag im offiziellen Foursquare-Blog.

· am verlinkt 24.07.2014

A Brief (Fake) History of Bloggering

“After the internet, it was an obvious next step,” says Al Gore, in that Al Gore kind of way. “People were all like, ‘Before we invent social networking, we really need to start somewhere else. So how about blogging?’”

I remember all of this.

· am verlinkt 21.07.2014

Tiny Letters to the Web We Miss

Joanne McNeil darüber, wie Newsletter, allen voran solche, die per TinyLetter realisiert werden, klassisches Bloggen wiederbelebt haben. Und Webringe.

Ich finde die Idee eines Newsletters ja schon seit Ewigkeiten reizvoll, weil man eine genau bezifferte, direkt adressierbare Leserschaft hat und ansonsten abseits der Öffentlichkeit agiert. Leider ist mir jenseits des drölften “Meine fünf besten Linktipps der Woche”-Rundschreibens bisher kein sinnvoller Einsatz für das Format eingefallen. Sollte sich das ändern, würdet ihr es hierüber erfahren.

· am verlinkt 30.06.2014

BND will Social Media, Foren und Weblogs in Echtzeit überwachen – und eine eigene Vorratsdatenspeicherung

Damit werden unsere Befürchtungen wahr: Die Snowden-Enthüllungen werden als Machbarkeitsstudie gesehen, nicht als Mahnung. Ausdrücklich wird in den Dokumenten darauf verwiesen, dass NSA & GCHQ das schließlich auch können.

· am verlinkt 31.05.2014

Im kommenden Zeitalter treten Netzwerke an die Stelle der Märkte, und aus dem Streben nach Eigentum wird Streben nach Zugang, nach Zugriff auf das, was diese Netzwerke zu bieten haben.

Jeremy Rifkin, US-amerikanischer Soziologe und Ökonom, in seinem 2000er Buch “Access” über die Zugangsgesellschaft.

· am zitiert 20.05.2014

App.net im Fegefeuer der Digitalindustrie

Bleiben wir beim Scheitern: App.net, das im August 2012 nach drakonischen Beschränkungen von Twitter als vielversprechende Microblogging-Alternative startete, hat gestern verkündet, dass die zweite Finanzierungsrunde nicht ausgereicht hat, um weiterhin ein festes Team zu beschäftigen.1 Das von den Nutzer gezahlte Geld soll nun nur noch dazu verwendet werden, den Service “indefinitely” am laufen zu halten. Der Code soll Open Source gestellt werden und die Plattform im Idealfall als Community-Projekt fortentwickelt werden.

Auch wenn in meiner ADN-Timeline bisweilen anderes zu lesen ist, ist dies das De-Facto-Ende von App.net. Ein Ende, das sich m.E. schon abzeichnete, nachdem man sich nie richtig zum Microblogging bekannte und stattdessen eine Plattform für alles mögliche – vom Cloud-Speicher bis zum Push-Notification-Service – sein wollte. Hätten Gründer Dalton Caldwell & Co. von Anfang an kommuniziert, ein besseres, offeneres Twitter zu bauen (was ADN technisch auch geworden ist), wäre das ganze Konzept sicherlich greifbarer gewesen. So hat man mit allerlei Firlefanz Zeit und Geld vergeudet.

Das Developer Incentive Program, das Entwicklern einen finanziellen Anreiz bot, Apps für die Plattform zu entwickeln, wurde im Rahmen der Kostenminimierung natürlich eingestellt. Durch den fehlenden Third-Party-Support ist zu erwarten, dass es kaum Neuanmeldungen bei App.net geben wird und viele bisherige Nutzer ihre Abonnements auslaufen lassen werden. Wenn die Early Adopter in einem Jahr erneut zur Kasse gebeten werden, könnte dies dann das tatsächliche Ende bedeuten. Bis dahin verweilt App.net im Fegefeuer der Digitalindustrie, einem Teufelskreis aus enthusiastischen Altnutzern und ausbleibenden Neuen. Ich hoffe, dass die Community das Ding um ihretwillen laufen lassen kann, erwarte aber nicht mehr allzu viel. Schade.

“You should follow me on App.net Twitter here.”

  1. Raus damit: Ich hab meinen Teil getan, wer von euch hat’s verschissen? []

Foursquare lagert Check-In-Funktion in neue App aus

Foursquare selbst soll – was es ja auch heute schon ist – eine Art geobasiertes Yelp werden. The Verge hat ein Feature zur Zweiteilung des Services, in dem auch die neue Check-In-App namens Swarm ausführlich vorgestellt wird. So überladen wie Foursquare mittlerweile war, ist das nicht der schlechteste Einfall.

· am verlinkt 03.05.2014

Larry Page über die Herkunft des PageRank

It wasn’t that we intended to build a search engine. We built a ranking system to deal with annotations. We wanted to annotate the web – build a system so that after you’d viewed a page you could click and see what smart comments other people had about it. But how do you decide who gets to annotate Yahoo? We needed to figure out how to choose which annotations people should look at, which meant that we needed to figure out which other sites contained comments we should classify as authoritative. Hence PageRank.

Only later did we realize that PageRank was much more useful for search than for annotation…

(via Silence Matters)

· am verlinkt 28.04.2014
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