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Who Am I (2014)

Ein deutscher Hackerfilm mit den besten und kinokassentauglichsten, die das Land zu bieten hat: Tom Schilling, Elyas M’Barek, Wotan Wilke Möhring und Tech-Nick. Packen wir noch alle Themen, die momentan, neuerdings oder schon immer gut gehen, dazu – namentlich also Nerds, Superhelden, den Watch Dogs-Trailer, Revolution!, Parties, Porsche, die obligatorische Love Story und ein bis zwei Fincher-Filme – und schon haben wir »Who Am I«, eine ziemlich sichere Wette. Klingt schlimmer als es ist, denn tatsächlich verbirgt sich zwischen den ganzen Buzzwords und dem unentwegten Namedropping ein durchaus guter, unterhaltsamer Cyber-Thriller.

Dabei ist »Who Am I« oft und vor allem zum Ende ein Kuddelmuddel und, klar, wird sich die technische Realität dabei mal mehr, mal weniger zurecht gebogen. Die Figuren sind hauchdünn, die metaphorische Darstellung des Cyberspace etwas zu dick aufgetragen. Zudem verpasst der Film leider die so sehr auf der Hand liegende Chance, die Totalüberwachung seit Snowden zu thematisieren. Und natürlich gibt er der breiten Masse das vereinsamte Klischee-Kellerkind, das ja eigentlich nur geliebt werden will. Aber am Ende des Tages – Willkommen in der Zuckerberg-Galaxis! – wird jedoch eben das zum gefeierten Zauberkünstler. Und ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass mir das – trotz so mancher Flaws – nicht gefallen hat (und nicht immer wieder gefallen wird).

Oder um es mit den Worten des Austauschstudenten, der neben uns saß, am Ende der 105 Minuten zu sagen: “This movie makes me want to be a German hacker.”

EMDb – Rating: 3,5/5

Requests for Startups

Du bist Entrepreneur und immer auf der Suche nach der nächsten richtig großen Geschäftsidee? Leider leidest du unter chronischem Ideenmangel und auf Copycats haben ja schon die Samwer-Brüder ein Patent? Dann solltest du vielleicht einen Blick in die Liste wünschenswerter Startups werfen, die der Inkubator Y Combinator dieser Tage veröffentlicht hat. Und dann nennt man Zuck und dich vielleicht schon demnächst in einem Atemzug.

· am verlinkt 19.09.2014

Emoji Family Tree

Brought to you by the guys who made Emoji One, “a carefully engineered first-of-its-kind set of emoji designed specifically for the web”.

· am verlinkt 16.09.2014

Zugriff auf die Inhalte der New York Times per API

Ich predige das ja schon seit Jahren für deutsche Medien (z.B. bei der ARD-ZDF-Onlinestudie), bei der New York Times macht man derweil ganz vorbildlich Nägel mit Köpfen und stellt eine eigene Programmierschnittstelle mit verschiedenen Zugriffspunkten bereit, über die man neben aktuellen Artikeln bspw. Bestseller-Listen, Immobilienanzeigen und Film-Reviews abrufen kann. Neben den offensichtlichen Nutzungseinschränkungen scheint die einzige Bedingung dabei eigentlich nur das Verlinken des Originalmaterials zu sein. (via D64 Ticker)

Währenddessen in Deutschland: Die Suchmaschinen von 1und1 und Telekom streichen die Verlage, die in der VG Media organisiert sind und sich für die Durchsetzung des Leistungsschutzrechts einsetzen, aus ihrem Index.

· am verlinkt 15.09.2014

“16 Schritte, Wie Du Dich Auf Die Russische Invasion Vorbereitest”

Soft Launch vom deutschen BuzzFeed mit einem GIF-Listicle im englischen BuzzFeed. Darf man sofort und getrost wieder vergessen. Jannis Kucharz hat dennoch ein paar Reaktionen gesammelt.

· am verlinkt 11.09.2014

Cunningham’s Law

Cunningham’s Law states “the best way to get the right answer on the Internet is not to ask a question, it’s to post the wrong answer.”

The concept is named after Ward Cunningham, father of the wiki. According to Steven McGeady, the law’s author, Wikipedia may be the most well-known demonstration of this law.

Related.

· am verlinkt 09.09.2014

links sammeln, veröffenlichen und verdauen

Felix Schwenzel über Linkblogging. Alles richtig, tut es uns gleich, denn Twitter ist in der Tat zu schnelllebig und bei Facebook wird zu viel wegalgorithmisiert.

· am verlinkt 08.09.2014

ARD-ZDF-Onlinestudie 2014 veröffentlicht

Gestern wurde die diesjährige Neulandstudie von ARD und ZDF veröffentlicht (natürlich wieder ohne maschinenlesbare Datensätze). Da die Seite eher furchtbar ist und damit ich mir die Links nicht immer wieder raussuchen muss, hier direkt noch die entsprechenden, vollständigen Artikel aus der ARD-eigenen Fachzeitschrift Media Perspektiven:

· am verlinkt 05.09.2014
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