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„Aus dem Jahr 1998 stammt dieser Oscar-nominierte Kurzfilm von Mark Osborne (Kung Fu Panda), ist aber auch über 10 Jahre später noch wunderbar anzuschauen“, schreibt Cinematze und recht hat er. In dem 6 minütigen Kurzfilm geht es um einen Fabrikarbeiter, der das Grau des Alltags nicht mehr ertragen kann und diesem schließlich mittels einer visionären Erfindung entfliehen kann. Doch zahlt er einen hohen Preis dafür. Nach dem Klick erfahrt ihr welchen und könnt euch More ansehen.


(Vimeo Direktgrau)

What’s in the Box?

Es ist kaum vorstellbar, dass der folgende Kurzfilm, der sich gekonnt Look & Feel von Lost, Cloverfield und Half Life einverleibt und scheinbar auf hohem Niveau produziert wurde, nicht mehr als ein kleines Testprojekt eines niederländischen Physikstudenten und seiner Freunde ist. Da angeblich offizielle Webseiten zum Film immer wieder ans Lost-Universum verweisen, war zuerst von einer neuen Guerilla-Werbeaktion die Rede, was aber nach einem Talkshow-Auftritt des besagten Studenten ausgeschlossen werden darf. Jedenfalls sieht „What’s in the Box?“ fantastisch aus, ist spannend und hat die richtige Prise abrams’scher Mystery, so dass man gerne mehr in Form eines Full Feature Films sehen würde. Woran diverse Hollywood-Studios per Auslandsgespräch gerade wohl feilen.

 
(YouTube Direktlink)

(An dieser Stelle ein fettes via, da praktisch sämtliche Informationen, Links und Worte aus Hendriks Blogeintrag stammen. Aber diese Sache ist einfach zu gut, um sie nicht selbst nochmal zu bloggen.)

First Love never dies


Der in diesem Jahr erschienene Kurzfilm I love Sarah Jane betrachtet die alte Zombie- Thematik mal aus einem etwas anderen, aber nicht weniger interessanten Blickwinkel: Was tun Kinder in einer postapokalyptischen Welt, in denen ihre Eltern tot oder – noch schlimmer – untot sind? Die nahe liegende Antwort: Fast das, was sie auch so tun würden. Während der 13 jährige Jimbo nur Augen für die ältere Sarah Jane hat, vertreiben sich die anderen Jungs ihre Zeit damit, im Vorgarten einen Zombie zu quälen. Die Katastrophe ist vorprogrammiert…

Das ganze ist wunderbar inszeniert, wenngleich sich dem eigentlich recht aufreibendem Thema verhältnismäßig nur zaghaft und sehr ruhig genähert wird. Die Titelheldin Sarah Jane wird übrigens von Mia Wasikowska gespielt, die demnächst in Tim Burtons Alice in Wonderland die Alice verkörpern wird. Wer sich von ihr und dem sehenswerten Kurzfilm überzeugen möchte, kann sich I love Sarah Jane bei Vimeo ansehen. (via)

Bis einer heult

Der knapp 10 Minuten lange Kurzfilm Spider von Nash Edgerton zeigt, wie aus Spaß Ernst werden kann, sobald man’s übertreibt. Dabei beginnt der Film zuerst recht unspektakulär: ein Paar sitzt im Auto, sie ist wütend auf ihn. Bei einem Tankstop verziert er das Auto mit Blumen, Hundebild und Pralinen. Schließlich gibt sie nach, es ist wohl wieder alles in Ordnung. Doch als sie die Sonnenblende herunterklappt, fällt ihr eine Gummispinne in den Schoss… Was als semi-lustiger Gag geplant war, endet erwartungsgemäß ganz anders. Wie genau erfahrt ihr im Video nach dem Klick. Nette Idee, Herr Edgerton. (mehr …)

Das Wunder von Wien


Habe gerade den 45 Minuten langen Kurzfilm Das Wunder von Wien gesehen, eine fiktive Dokumentation über Österreichs Sieg bei der diesjährigen Europameisterschaft. Mit der äußerst gelungenen Mockumentary hat sich der ORF seinen Wunschtraum vom eigenen Sommermärchen erfüllt: der fiktive Bayern-Reservist Peter Hruska wird im Eilverfahren eingebürgert und schießt die österreichische Nationalmannschaft daraufhin ins Finale. Samt Neuauflage von Córdoba, Polen-Randale, roter Karte für Lehmann und Finalsieg gegen Holland (siehe ‚Bild‘). Dazu gibt’s Interviews und Kommentare mit (echten Personen wie) Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge, Leo Beenhakker (Trainer der Polen), Günter Netzer und Gerhard Delling, Toni Polster und Peter von den Sportis. Außerdem natürlich allerhand österreichische Prominenz.

Was dabei rausgekommen ist, kann sich sehen lassen und ist – um es mit des Kaisers Worten zu sagen – aus Sicht „des Deutschen“ zutiefst unterhaltsam. Einen Download gibt’s zwar leider nicht, aber dafür kann man sich den Film problemlos vom ORF auf den heimischen Computer streamen lassen. Und sollte das auch tun.

Kings of Power 4 Billion %

Ich bin ja ein großer Freund von Pixel-Kunst jeder Art und älterer 2D-Pixel-Videospiele wie Metal Slug1 & Co. Klar, dass ich auch schon immer die Arbeiten von Paul Robertson gut fand (ich könnte schwören, ich hätte den Mann schon mal verlinkt, aber ich kann nichts finden).


Jedenfalls hat Robertson vor rund zwei Monaten seinen 12 Minuten langen Animationsfilm „Kings of Power 4 Billion %“ veröffentlicht, der das Herz eines jeden Pixel-Enthusiasten, der auf asiatische, gewalttätige Skurrilitäten steht, höher schlagen lässt. Genial, mehr kann man dazu fast nicht sagen. Wäre ich in einer entsprechenden Position, ich würde Robertson mit Geld überschütten und ihn eine TV-Serie in diesem Stil produzieren lassen. Oder einen Kinofilm. Das ist einfach zu gut! – Und das wiederum wirft die Frage auf, warum ich mir den Kurzfilm erst jetzt angesehen habe, wo doch die ganze Konkurrenz die ganzen Kollegen schon drüber berichteten. Gute Frage, manchmal brauch ich wohl einfach nen Arschtritt.

Aber jetzt schlagt euch nicht mit meinem Geblubber rum, sondern ladet euch die 300MB kleine AVI-Datei der Kings of Power und streamt das Ding auf euren Fernseher, traut euren Augen nicht und dreht euch epileptisch auf dem Boden. (Ja, es gibt auch eine YouTube-Version, aber die wird der Sache nicht gerecht.)

  1. War ja klar: Gerade erscheint Metal Slug 1 für die Virtual Console, da habe ich meine Wii verliehen. Na ja, bleibt mir immer noch Teil 3 für die Xbox. []

Das Rad

Bei Malte eben auf diese Kurzfilmperle gestoßen, von der ich dachte, dass ich sie irgendwann schon mal hier erwähnt habe. Hab ich aber nicht, verrät mir eine kleine Online-Durchsuchung, weshalb wir das jetzt nachholen wollen: Das Rad (englischer Titel: Rocks) ist ein deutscher, Oscar nominierter Stop-Motion-Animationfilm von 2003, der die Geschichte der Menschheit aus der Perspektive zweier Steine betrachtet. Anzusehen nach dem Klick. (mehr …)

Mauvais Rôle


Wir bleiben bei der Schnittmenge von Film und Videospiel und zeigen euch einen Kurzfilm, der die Frage aller Fragen beantwortet: Was würde passieren, wenn ein Videospielcharakter wie Diablo plötzlich keinen Bock mehr hat, der immer fiese Fiesling zu sein? Ich möchte nicht zuviel verraten, aber der französische Kurzfilm Mauvais Rôle beantwortet genau das. Nur soviel: Ein Super Diablo Bros. wird’s wohl nicht. Jedenfalls eine wirklich nette Produktion. Ansehen und downloaden könnt ihr euch das Filmchen nach dem Klick. (mehr …)

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